16.08.2020, 07.37 Uhr

Horror-Unfall in Hamburg: Reifenexplosion! Mann verliert Hoden auf Baustelle

Seit einem schrecklichen Unfall auf einer Baustelle in Hamburg ist der 45-jährige Andreas K. zeugungsunfähig. Er verlor nach einer Reifenexplosion seine Hoden. Nun stehen zwei Bauarbeiter vor Gericht.

Bei einem Unfall auf einer Baustelle verlor ein Mann seine Hoden. (Symbolbild) Bild: AdobeStock / AungMyintMyat

Seit 25 Jahren arbeitet Andreas K. als Reifenmonteur. Sein Job ist für ihn mittlerweile Routine. Doch ein Einsatz auf einer Baustelle vor vier Jahren in Hamburg veränderte plötzlich sein ganzes Leben. Als er einen Lkw-Reifen abmontieren will, explodiert dieser plötzlich. Der 45-Jährige verliert einen Daumen und seine Hoden. Zwei Bauarbeiter stehen nun wegen fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht.

Zeugungsunfähig nach Reifenexplosion in Hamburg! Monteur verliert seine Hoden bei Baustelllen-Unfall

Vor dem Amtsgericht St. Georg erzählt Andreas K., dass der Einsatz eigentlich eine kleine Sache gewesen sei. Wie der NDR berichtet, sollte er den Reifen eines Radladers reparieren. As er seine Bohrmaschine nimmt und auf den Startknopf drückt, ging der Reifen plötzlich in die Luft. "Es hat nicht mal eine Millisekunde gedauert, da ist alles in die Luft geflogen. Das Letzte, an das ich mich erinnern kann, ist, wie der Notarzt meine Hose aufschneidet und mich in Narkose versetzt. Vier oder fünf Tage später bin ich im Krankenhaus wieder aufgewacht", zitiert die Bild"-Zeitung den Monteur.

Zwei Bauarbeiter vor Gericht! Füllten sie explosives Gas in den kaputten Reifen?

Andreas K. wurde bei dem Unfall sehr schwer verletzt. Er musste insgesamt sieben Mal operiert werden. Ein Daumen und seine Hoden mussten amputiert werden."Ich bin nicht mehr zeugungsfähig, das belastet mich sehr. Unsere Familienplanung war noch nicht abgeschlossen", sagt der Mann gegenüber der "Bild".

Doch wie konnte es überhaupt zu dem verheerenden Unfall kommen? Die Staatsanwaltschaft beschuldigt zwei Bauarbeiter, ein explosives Gasgemisch in den defekten Reifen gefüllt zu haben, um bis zum Eintreffen des Monteurs weiterarbeiten zu können. Ob das stimmt, ist bislang unklar. Die beiden Tatverdächtigen schwiegen bisher zu den Vorwürfen. Wie der NDR berichtet, soll jedoch ein Polizist als Zeuge ausgesagt haben, dass die beiden Tatverdächtigen bei der Vernehmung direkt nach dem Unfall auf seine Fragen rumdrucksten. 

 

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bua/news.de

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