02.07.2020, 08.42 Uhr

Unwetter aktuell 2020: Nach Tornado-Alarm in Deutschland! HIER drohen schwere Gewitter

Nach einem warmen Juni begrüßt uns der zweite Sommermonat Juli stürmisch. Laut Meteorologen drohen in einigen Teilen Deutschlands sogar Sturm- und Unwetterwarnungen bis hin zu Tornadoalarm. Hier wird's richtig gefährlich!

Am Mittwoch droht in vielen Teilen Deutschlands eine Unwetterwarnung wegen heftiger Sturmböen. Es herrscht sogar Tornadogefahr. Bild: rasica/AdobeStock

Es geht stürmisch zu in diesem Sommer. Der Juli begrüßt einige Teile Deutschlands sogar mit kräftigen Unwettern und Tornados! Wo genau Sie mit Wirbelstürmen samt Starkregen und Hagel rechnen müssen, erfahren Sie hier.

Zweigeteiltes Deutschland-Wetter am Mittwoch (1. Juli 2020)

Wie "wetter.net" berichtet, soll es heute hochsommerlich warm, aber auch herbstlich stürmisch werden. Im Süden Deutschlands dürfen wir mit Temperaturen zwischen 25 und 31 Grad Celsius rechnen. Im Norden sieht es aufgrund von Tief Thekla mit Temperaturen von 19 bis 25 Grad jedoch eher herbstlich aus. Dichte Wolken verdecken im Norden und Nordwesten die Sonne und es kann zu Regen kommen. Doch das ist noch längst nicht alles.

Luftmassengrenze sorgt für Sturmböen mit Tornado-Potenzial

Im Süden hingegen nimmt die Hitze zu - es formt sich eine Luftmassengrenze, an der sich starke Gewitter bis hin zu Tornados bilden können. Der West- bis Südwestwind frischt in Böen teils stark auf und ändert seine Geschwindigkeit an Teilen der Luftmassengrenze so stark, dass er sich zu tornadoartigen Unwettern mit Starkregen und Hagel steigern kann.

Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h: Gefahr für Leib und Leben

Betroffen sein können laut "wetter.net" ein Streifen, der sich über das nördliche Rheinland-Pfalz, das südliche Nordrhein-Westfalen bis nach Brandenburg zieht. Auch im Süden kann es zu heftigen Unwettern kommen, hier allerdings vermutlich vor allem in Gebirgslagen. Die Windgeschwindigkeit kann bis zu 100 km/h betragen. Versuchen Sie, bei dem Unwetter möglichst nicht draußen unterwegs, sondern drinnen in Sicherheit zu sein. Durch die Sturmböen umherfliegende Gegenstände können eine Gefahr für Leib und Leben bedeuten. Auch Wetterexperte Jörg Kachelmann warnt vor Unwettern.

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Unwetter und Stürme verlagern sich nach Süden

Zum Abend hin nehmen die Schauer und Gewitter laut "Deutschem Wetterdienst" auch im Süden zu, vereinzelt kann es zu heftigen Unwettern und starken Regenfällen kommen. Über der Nordwesthälfte beruhigt sich die Lage. Es gibt vereinzelte Schauer bei lockerer Bewölkung. An den Küsten und im Westen kann es ebenfalls regnen. Das Thermometer sinkt auf 17 bis 11 Grad ab.

Unwettergefahr nimmt am Donnerstag ab

Auch am Donnerstag bleibt die Unwettergefahr im Südosten erhalten. Ab Mittag gibt es nur noch über Baden-Württemberg, Bayern und in Sachsen Gewitter. Weitere Unwetter sind möglich, fallen aber laut "Focus online" vermutlich schwächer aus.

Ab Freitag beruhigt sich die Wetterlage wieder. Sonne, Wolken und etwas Regen wechseln sich bei Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad ab.

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sig/bua/news.de

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