02.04.2020, 10.19 Uhr

Coronavirus-Maßnahmen in Supermärkten: Kinder unerwünscht? Aldi, Rewe, Lidl und Co. verschärfen Corona-Regeln

Das Coronavirus sorgt aktuell auch beim Einkaufen für Verunsicherung. Um die Ausbreitung von Covid-19 weiterhin einzudämmen, haben Deutschlands Supermärkte die Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft. Was Sie jetzt bei Rewe, Lidl, Aldi und Co. beachten müssen, erfahren Sie hier.

Das Coronavirus sorgt auch beim Einkaufen für Verunsicherung. Bild: Adobe Stock/Maria Sbytova

Die Angst vor dem neuartigen Coronavirus hat auch das Einkaufsverhalten der Deutschen mächtig auf den Kopf gestellt. Wer sich dieser Tage in den Supermarkt wagt, bekommt die Verunsicherung der Konsumenten deutlich zu spüren. Um sowohl seine Mitarbeiter als auch die Kunden vor einer möglichen Covid-19-Ansteckung zu schützen, haben viele Supermärkte zahlreiche Schutzmaßnahmen unternommen. Nachdem bereits in der vergangenen Woche einige Neuerungen in den Märkten eingeführt wurden, verschärften etliche Filialen von Rewe, Lidl, Aldi und Co. nun noch einmal ihre Corona-Regeln. Auf welche drastischen Änderungen sich Kunden aktuell beim Einkaufen einstellen müssen und welche Regeln derzeit dringend beachtet werden sollen, das haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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Coronavirus aktuell: Erste Supermärkte verbieten Kinder

Um ihre Lebensmittelgeschäfte auch während der Corona-Krise weiterhin öffnen zu können, müssen Supermärkte eine Vielzahl von Hygienevorschriften einhalten. Dazu zählt aktuell auch, dass nur eine bestimmte Anzahl an Menschen in die Lebensmittelgeschäfte darf. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, wo die Zahl der Corona-Infizierten besonders hoch ist, gelten aktuell strikte Einlasskontrollen. Dies führte nun sogar dazu, dass vielerorts Eltern nicht mehr mit ihren Kindern in den Supermarkt dürfen. Sogar Paare werden mancherorts dazu angewiesen, getrennt in die Filiale zu gehen.

Rewe, Lidl, Aldi, Edeka und Co. verschärfen Corona-Regeln

Darüber hinaus werden Kunden angewiesen, den vorgeschriebenen Abstand von 1,5 bis zu 2 Meter einzuhalten. Damit dies auch im Kassenbereich gewährleistet werden kann, wurden Supermärkte dazu angewiesen, Abstandsbegrenzungen in Form von Klebestreifen auf dem Boden anzubringen. Zum Schutz der Verkäufer wurden in vielen Filialen von Rewe, Edeka, Lidl und Co. zudem Plexiglasscheiben im Kassenbereich angebracht, die einen zu nahem Kontakt zwischen Verkäufer und Kunde verhindern soll.

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Kaufland desinfiziert Einkaufswagen

Um das Kundenaufkommen besser kontrollieren zu können, wurden zudem Einkaufskörbe und Einkaufswagen begrenzt. Während einige Supermarkt-Filialen Einkaufskörbe vorerst komplett aus ihren Läden verbannten, lässt Kaufland seine Einkaufswagen nach der Nutzung sogar desinfizieren. Erst nach einer sorgfältigen Reinigung dürfen die Wagen wieder verwendet werden.

Aldi verteilt Kunden Schutzhandschuhe

In einer Zwickauer Aldi-Filiale in Sachsen müssen sich die Kunden bereits am Eingang die Hände desinfizieren. Bei Bedarf werden zudem Schutzhandschuhe verteilt, die Kunden während des Einkaufs tragen können. Die bargeldlose Bezahlung erfolgt ebenfalls mit einem Handschuh, der bei der Pin-Eingabe angezogen werden muss. Auch Lidl bringt derzeit als Abstandshalter in allen Filialen aktuell Bodenaufkleber und verschiedene Plakate an, auf denen der Kunde gebeten wird, einen Abstand von zwei Metern zu halten, bargeldlos zu zahlen und Hygienevorschriften einzuhalten.

Backtheken und Salatbars schließen bei Aldi, Konsum, Rewe und Co.

Zudem fielen zahlreiche Backtheken und Salatbars zuletzt dem Coronavirus zum Opfer. Viele Supermarktketten entschieden sich zuletzt dazu, ihre Backtheken kurzfristig zu schließen, um eine Ansteckung mit dem Covid-19-Erreger zu vermeiden. Statt sich seine Brötchen selbst aus dem Regal zu angeln, werden diese ab sofort nur noch fertig abgepackt verkauft. In Rewe-Filialen in Bayern und NRW sowie in einigen Edeka-Filialen in Sachsen wurden zudem die Salatbars vorsichtshalber geschlossen, um das Risiko einer Covid-19-Ansteckung zu minimieren.

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sba/bua/news.de

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