13.01.2020, 15.49 Uhr

Tödliche Kindesmisshandlung in Russland: Verhungerndes Mädchen (3) isst Waschpulver - tot!

Eine russische Mutter gestand den Mord durch Vernachlässigung an ihrer dreijährigen Tochter. Die 21-jährige hatte das Kleinkind eine Woche lang allein zurückgelassen. Das verhungernde Mädchen ernährte sich zuletzt von Waschpulver.

Im Prozess um den Mord an ihrer Tochter wurde eine Russin zu einer Freiheitsstrafe verurteilt Bild: dpa/Andreas Gebert

Es ist ein erschreckender Fall von Kindesmisshandlung, der sich im russischen Kirow zugetragen hat: Weil sie eine Woche lang Party machen wollte, ließ eine russische Mutter ihr Kleinkind allein zu Hause zurück. Nach dem verzweifelten Versuch, sich mit Waschpulver am Leben zu halten, verhungerte das Mädchen. Nun wurde die Mutter zu 8 bis 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, wie in der britischen "Daily Mail" zu lesen ist.

Mutter lässt Kleinkind 7 Tage allein zurück

Eine ganze Woche lang ließ sich Maria Plyonkina Anfang 2019 nicht bei ihrem Kleinkind blicken. Die einzigen Vorkehrungen, die die junge Mutter für ihre Tochter getroffen hatte, bestanden in winzigen Mengen an Joghurt, Hähnchen und Wurst, die sie der Kleinen zum Essen da gelassen hatte. Eigenen Aussagen zufolge hatte die 21-Jährige sogar das Wasser abgedreht, bevor sie sich auf ihre einwöchige Partytour begab.

Mädchen isst Waschpulver, um Hunger zu stillen

Nachdem der winzige Vorrat an Nahrung aufgebraucht war, nagte die dreijährige Kristina vermutlich tagelang am Hungertuch. Als der Zustand schließlich unerträglich für sie wurde, aß das verzweifelte Kind Waschpulver, um seinen Hunger zu stillen.

Großmutter fand die Leiche von verhungerter Enkelin

Als die Großmutter ihrer kleinen Enkelin zum dritten Geburtstag gratulieren wollte, fand sie nur noch den nackten leblosen Körper des Kindes in der kalten und vermüllten Kirower Wohnung vor. Während des Prozesses zeigte sich diese nach wie vor verzweifelt und schockiert über den Tod ihrer geliebten Enkelin. Hätte sie von den Plänen ihrer Tochter gewusst, hätte sie sich liebend gern um das Kind gekümmert. Doch dafür ist es nun zu spät.

Russische Rabemutter zeigt nach Hungertod von Tochter keine Reue

Ein psychologisches Gutachten arbeitete heraus, dass Maria Plyonkina voll und ganz im Besitz ihrer mentalen Fähigkeiten – also voll schuldfähig – sei. Weder während ihrer Festnahme noch vor Gericht äußerte die Mutter Reue. Das Gericht einigte sich auf eine Freiheitsstrafe von 8 bis 20 Jahren.

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sig/loc/news.de

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