13.08.2017, 12.21 Uhr

Vulkanausbrüche: Der Ätna - Unvergängliche Lava

Immer wieder halten uns Vulkanausbrüche in Atem. Bild: [M] dpa

Wegen der Aschewolke aus dem Vulkan Ätna war der internationale Flughafen Catania im März auf Sizilien vorübergehend geschlossen worden. Die jüngste Episode von Eruptionen am Ätna hatte vor gut zwei Wochen zuvor begonnen. Nachdem sich die Aktivität am Vulkan zeitweise verringert hatte, intensivierte sie sich anschließend wieder. Am Südostkrater auf 3200 Metern Höhe bildete sich ein Lavastrom. Mehrere Menschen waren verletzt worden, nachdem es zu einer Explosion gekommen war. Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Es kommt immer wieder auch zu größeren Ausbrüchen. 

Eyjafjallajökull und Bárdarbunga in Island - Alarmstufe Rot

Für den Vulkan Bárdarbunga in Island hatten die Behörden zuletzt 2014 zeitweise die höchste Alarmstufe Rot verhängt. Alarmstufe Rot bedeutet, dass ein Vulkanausbruch unmittelbar bevorsteht oder im Gange ist und ein großer Ascheausstoß für möglich gehalten wird. Aus einem etwa 1,5 Kilometer langen Riss nördlich des Gletschers Vatnajökull trat Lava aus, sagte der Seismologe Martin Hensch damals. Der Lavastrom sei etwa drei Kilometer lang, einen Kilometer breit und einiger Meter dick, erläuterte der Forscher Hensch. 

Der Bárdarbunga ist einer der größten Vulkane der Welt und gehört zu den 30 aktiven Vulkanen auf Island. Im Zentrum des Bárdarbunga gibt es einen 700 Meter tiefen und im Durchmesser mehrere Kilometer großen Krater. Er wird von einer ungefähr 850 Meter dicken Schicht aus Gletschereis überzogen. Im Jahr 2010 waren beim Ausbruch des isländischen Gletschervulkans Eyjafjallajökull so große Aschemengen in den Luftraum geschleudert worden, dass der Flugverkehr in weiten Teilen Europas mehrere Tage zum Erliegen kam.

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rut/news.de/dpa

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