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Von news.de-Volontärin Anne Geyer - 29.05.2015, 16.36 Uhr

Dekadenz deluxe!: Es geht noch teurer: Mit ganz besonderem Fleisch und einem Öl vom Rande der Wüste

Das flüssige Gold Marokkos - Arganöl

Arganöl wird in Marokko, wie der Name schon sagt, aus der Argan-Frucht gewonnen. Diese wachsen an Bäumen am Rande der Wüste. Die Produktion ist aufwendig, denn die Früchte dürfen nicht gepflückt werden, da dies die Bäume beschädigen würde. Deshalb muss bis zur Ernte oft ganze drei Monate gewartet werden, bis die Früchte dann endlich vom Baum gefalllen sind. Aus den Früchten von fünf Bäumen gewinnt man gerademal einen Liter Öl. Eine mühselige und unergiebige Produktiuon. Deshalb liegt der Preis von einem Liter Öl auch bei 100 Euro.

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Das besondere Fleisch des Kobe-Rindes

Das Fleisch des Kobe-Rindes ist bis zu sechs Mal teuerer als das Fleisch normaler Rinder. Das Wagyurind stammt ursprünglich aus Japan und wurde dort als Arbeitstier gehalten. Deshalb lagern die Rinder sehr viel Fett ein. Da Fett Geschmacksträger ist, hat das Fleisch also ein besonders starkes Aroma. Die Züchtung des Rindes lohnt sich. Für ein Kilo Fleisch werden 1700 Euro fällig.

Und noch mehr Kaffee aus dem Darm - diemal aus dem eines Elefanten

Kaffee aus den Exkrementen von Katzen ist was für Leute von gestern. Der Black Ivory Coffee wird in Thailand aus dem Kot von Elefanten gewonnen. Die Verdauungssäfte der Dickhäuter sollen alle Bitterstoffe aus den Kaffeebohnen entfernen. Heraus kommt dann ein besonders milder Kaffee. Hat der Elefant die Bohnen wieder ausgeschieden, werden diese sorgfältig gewaschen und abgepackt. Erst kurz vor dem Trinkgenuss wird er gemahlen und bei exakt 93 Grad Celsius aufgebrüht. Für diese Exklusivität muss natürlich ordentlich geblecht werden: Pro Kilo werden 1100 Euro gezahlt.

Trüffel gelten als wahre Delikatesse. Bild: dpa

Feinschmecker mögen Trüffel - besonders den weißen

Weißer Trüffel ist ein bisschen das Sorgenkind unter den Luxus-Lebensmitteln. Der Grund sind starke Preisschwankungen. Bei hoher Nachfrage und wenig Aufkommen werden schonmal 15.000 Euro pro Kilo gezahlt. Ist die Nachfrage niedrig und das Angebot vergleichsweise hoch, wandern nur 9000 Euro über die Ladentheke. Ein Grund zur Beschwerde sollte das aber trotzdem nicht sein.

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