Polizeieinsatz Kiel / Kreis Plön, 19.10.26: Süßes oder Saures? Polizei gibt Tipps für eine sichere Halloween-Nacht

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall und Brand in Kiel / Kreis Plön. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Friso Gentsch

Ab jetzt bis zum 31. Oktober werden wieder kleine Hexen, Vampire, Gespenster und andere schaurige Gestalten durch die Straßen ziehen. Auch in Kiel und im Kreis Plön werden zahlreiche Kinder und Jugendliche unterwegs sein, um mit einem kräftigen "Süßes oder Saures!" die Süßigkeitenvorräte der Nachbarschaft aufzufüllen.

Damit die Halloween-Nacht für alle ein schaurig-schönes Erlebnis bleibt und am Ende möglichst nur die Kostüme für Schrecken sorgen, gibt die Polizeidirektion Kiel einige Tipps.

Gut sichtbar statt unsichtbar

Auch wenn Geister bekanntlich gerne unsichtbar bleiben, sollten Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr unbedingt auffallen. Gerade dunkle Kostüme sind bei schlechten Lichtverhältnissen für Autofahrerinnen und Autofahrer nur schwer zu erkennen. Reflektierende Elemente, Taschenlampen oder Leuchtstäbe sorgen für mehr Sicherheit. Straßen sollten ausschließlich an übersichtlichen Stellen überquert werden. Autofahrende bitten wir, besonders aufmerksam und mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs zu sein.

Kleine Monster nicht allein auf Tour schicken

Insbesondere jüngere Kinder sollten in Begleitung von Erwachsenen oder älteren Geschwistern unterwegs sein. Eltern sollten mit ihren Kindern vorher besprechen, welche Wege sie nehmen, wann sie zurückkehren und wie sie im Notfall Hilfe bekommen können.

Süßes oder Saures - aber bitte ohne Sachbeschädigung

Ein harmloser Halloween-Streich gehört für viele zum Gruselspaß dazu. Doch spätestens bei Eierwürfen gegen Hausfassaden, beschädigten Fahrzeugen, eingeschlagenen Scheiben oder anderen mutwilligen Zerstörungen hört der Spaß auf. Was für die einen ein lustiger Streich sein soll, kann für andere teuer und ärgerlich werden.

Die Polizei weist darauf hin, dass Sachbeschädigungen keine Kavaliersdelikte sind und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.

Böller sind keine Halloween-Dekoration

Das Zünden von Pyrotechnik ist grundsätzlich verboten, eine Ausnahme stellt die Silvesternacht vom 31.12. auf den 01.01 dar. Pyrotechnik kann erhebliche Verletzungen verursachen. Insbesondere das Werfen von Knallkörpern auf Menschen, Fahrzeuge oder Gebäude stellt eine ernsthafte Gefahr dar.

Die Polizei wird bei entsprechenden Verstößen konsequent einschreiten. Eltern werden gebeten, mit ihren Kindern und Jugendlichen über die Gefahren und möglichen Folgen zu sprechen.

Gruselige Kostüme ja - gefährliche Waffen nein

Ob blutverschmiertes Zombie-Outfit oder furchteinflößende Maske: An Halloween darf es gerne schaurig zugehen. Wer jedoch täuschend echt aussehende Waffenattrappen mitführt, kann schnell einen Polizeieinsatz auslösen. Das Führen sogenannter Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich verboten und kann entsprechende rechtliche Konsequenzen haben.

Respekt ist keine Frage des Kostüms

Auch wenn sich an Halloween vieles ums Erschrecken dreht, sollten die Grenzen anderer Menschen respektiert werden. Wer nicht mitfeiern möchte, sollte in Ruhe gelassen werden. Einschüchterungen, Bedrohungen und körperliche Auseinandersetzungen haben mit Halloween nichts zu tun.

Das gilt selbstverständlich auch gegenüber Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften. Sie sind unterwegs, um für die Sicherheit aller zu sorgen, und keine Zielscheibe für vermeintliche Halloween-Streiche.

Die Polizei ist vorbereitet

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass es insbesondere dort, wo größere Gruppen zusammenkommen, vereinzelt zu Sachbeschädigungen, dem Abbrennen von Pyrotechnik und weiteren Straftaten kommen kann.

Die Polizeidirektion Kiel wird die Lage auch in diesem Jahr aufmerksam begleiten und bei Bedarf konsequent einschreiten. Ziel ist es, dass alle friedlich Feiernden eine unbeschwerte Halloween-Nacht erleben können.

Wer eine Straftat beobachtet oder sich in einer bedrohlichen Situation befindet, sollte nicht zögern, die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen.

Die Polizeidirektion Kiel wünscht allen kleinen und großen Halloween-Fans eine sichere, friedliche und schaurig-schöne Halloween-Nacht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Kiel vom 19.10.2026 gegen 08:48 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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