Polizei-News Dortmund, 15.10.26: Bilanz der Kontrollmaßnahmen der Präsenzkonzeption Fokus auf mehr Sicherheit und Präsenz

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Dortmund gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Tobias Arhelger

Die Polizei Dortmund setzte auch vom 8. bis 14. Oktober ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität fort. Einsatzkräfte kontrollierten Personen und Fahrzeuge in der Innenstadt, Nordstadt und weiteren Stadtteilen. Sie stellten Drogen, mutmaßliches Diebesgut und gefährliche Gegenstände sicher und trafen auf mehrere Personen mit offenen Haftbefehlen. Dabei sind die Beamten sowohl in Uniform als auch in ziviler Kleidung im Einsatzgeschehen. Mit den Maßnahmen will die Polizei Straftaten verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei NRW unterstützten dabei erneut die Dortmunder Polizei.

Am Donnerstag 8. Oktober stellten Polizeibeamte einen Tatverdächtigen nach einem mutmaßlichen Handel mit Kokain. Der Mann leistete Widerstand. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam, leiteten ein Strafverfahren ein und stellten ein gestohlenes Fahrrad sicher, mit dem er unterwegs war. Im Dietrich-Keuning-Park entdeckten Einsatzkräfte ein Versteck mit sechs Verkaufseinheiten Cannabis. Sie stellten die Drogen sicher und erstatteten eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Cannabishandel. Bei einer Verkehrskontrolle auf dem Wall trafen Beamte auf eine Person mit zwei offenen Haftbefehlen. Die betroffene Person zahlte die ausstehenden Beträge und wendete damit eine Inhaftierung ab.

Auch in Huckarde, Eving, Mengede und Lütgendortmund zeigten Polizisten Präsenz. An der Werner Straße kontrollierten sie sieben Personen. Ein 19-Jähriger verweigerte die Angaben seiner Personalien und leistete bei der anschließenden Durchsuchung Widerstand. Einen 26-Jährigen aus der Gruppe nahmen die Beamten aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls fest. In Bövinghausen beschlagnahmten die Kräfte vermutliches Amphetamin. In Eving stellten sie einen E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen fest. In beiden Fällen leiteten sie Verfahren ein.

Am Wochenende setzten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen in der Innen- und Nordstadt fort. Am Samstag wurden insgesamt 158 Personenkontrollen durchgeführt und Platzverweise erteilt. Bei einem Einsatz wegen einer Schlägerei in einer Diskothek an der Hansastraße überprüften Beamte eine Person mit offenem Haftbefehl. Die Person zahlte den ausstehenden Betrag vor Ort und wendete eine Inhaftierung ab. Zudem stellten die Polizisten ein mitgeführtes Reizstoffsprühgerät sicher.

Am Montag 12. Oktober kontrollierten Polizeibeamte einen 48-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Bei seiner Dursuchung fanden sie vier Tablettenblister von einem Beruhigungsmittel, einen dreistelligen Bargeldbetrag sowie ein neuwertiges Paar Turnschuhe mit Preisetikett. Der Mann konnte keinen plausiblen Nachweis über die Herkunft des Geldbetrages vorweisen. Die Turnschuhe sowie die Tabletten wurden strafprozessual sichergestellt. Es wurden Strafverfahren wegen Verdachts der Hehlerei sowie des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet.

Gegen 16:00 Uhr wurde an der Straße Hoher Wall im Rahmen gezielter Personenkontrollen ein 29-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz angetroffen, gegen den ein Messertrageverbot bestand. Er führte neben einem Multifunktionswerkzeug auch Messer, Pfefferspray und zwei Mobiltelefone mit sich. Eines der Telefone stammte laut Fahndungsabgleich aus einem Diebstahl. Die Beamten stellten das gesuchte Telefon, das Messer und das Pfefferspray sicher. Sie leiteten Strafverfahren ein und dokumentierten den Verstoß gegen die Verbotsverfügung.

Bei einer Fahrzeugkontrolle an der Bornstraße / Ecke Bergstraße nahmen Polizisten einen Beifahrer fest, gegen den ein Haftbefehl zur Abschiebung vorlag. An der Borsigstraße leiteten sie außerdem ein Strafverfahren ein gegen einen 35-jährigen Autofahrer wegen des Verdachts auf das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis ein.Am Dienstag beobachteten Einsatzkräfte einen mutmaßlichen Drogenhandel. Sie stellten zwei Konsumeinheiten mit mutmaßlich Crack und Bargeld sicher. Bei einer weiteren Person fanden sie neue, hochwertige Schuhe. Aufgrund des Verdachts der Hehlerei stellten die Beamten die Schuhe sicher und fertigten eine Strafanzeige. Gezielte Verkehrskontrollen führten zu einem Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis an der Bornstraße und wegen des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss. Ein kontrollierter E-Scooter-Fahrer fiel auf, weil das Kennzeichen ausgeschrieben war. Es erfolgte eine Sicherstellung und die Einleitung eines Strafverfahrens.

Am Mittwoch 14. Oktober hielten die Beamten einen weiteren E-Scooter-Fahrer auf dem Westenhellweg an. Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum. Die Beamten brachten den Fahrer für eine Blutprobenentnahme auf eine Polizeiwache und untersagten ihm die Weiterfahrt. Im Dietrich-Keuning-Park überprüften Kräfte eine Person mit einem offenen Haftbefehl. Da die Person den ausstehenden Betrag nicht zahlte, brachten die Beamten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

In weiteren Stadtgebieten zeigten uniformierte und zivile Kräfte ebenfalls Präsenz. Bei der Einsatzplanung berücksichtigt die Polizei regelmäßig auch Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung. Auf diese Weise können die Einsatzkräfte dort verstärkt kontrollieren und Präsenz zeigen, wo ein erhöhter polizeilicher Handlungsbedarf besteht.

Insgesamt sprachen die Einsatzkräfte seit dem 08. Oktober im Rahmen der Präsenzkonzeption "Fokus" und der Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität in weiteren Stadtgebieten mehr als fünf Dutzend Platzverweise aus und fertigten über 35 Strafanzeigen. Zudem kam es zu mehreren Festnahmen und mehr als zehn Sicherstellungen. Bei der Bekämpfung der Messergewalt wurden über 70 Personen kontrolliert. Es wurden acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt und es erfolgten mehrere Sicherstellungen. Außerdem wurden über 250 Bürgergespräche geführt.

Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund die Präsenzkonzeption "Fokus" und die "Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität" in weiteren Vororten konsequent fortführen - für mehr Präsenz und mehr Sicherheit.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Dortmund vom 15.10.2026 gegen 17:07 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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