Polizei-News Travenbrück, 12.10.26: Jubiläum Stiftung Sozialfonds der Feuerwehren des Kreises Stormarn

Ein Unfall und Brand wurde aktuell von der Polizei in Travenbrück gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / bilanol

Am 9. Oktober feierte die Stiftung Sozialfonds der Feuerwehren im Kreis Stormarn ihr einjähriges Bestehen.

Bereits am Mittag hatten Kreiswehrführer Olaf Klaus, Kreistagspräsident Hans Werner Harmuth und der Geschäftsführer der Bürgerstiftung Jörg Schumacher einen Termin in Kiel bei unserer Innenministerin Magdalena Finke.

Ihr wurde die Stiftung näher erläutert und Frau Finke trug sich als Stifterin ein. Außerdem wurde noch ein Video für die Social-Media-Kanäle aufgenommen.

Am Abend wurde in einem kleinen feierlichen Rahmen ein Spendenscheck der Volksbank Raiffeisenbank eG (VReG) in Höhe von 5.000 EUR durch Vertriebsvorstand Niels Pirck an die Stiftung übergeben.

Pirck, der seit vielen Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist, weiß um die besondere Bedeutung dieser Stiftung: "Feuerwehr ist weit mehr als der Einsatz, den man von außen sieht. Dahinter stehen Menschen, Familien und Gemeinschaften, die füreinander einstehen. Wer sich ehrenamtlich für die Sicherheit anderer einsetzt, verdient unsere Anerkennung nicht nur mit Worten."

Anschließend erklärte Kreiswehrführer Olaf Klaus, was in dem vergangenen Jahr bereits geleistet wurde.

So gibt es 45 Stifter mit einem Stiftungskapital von 16 225 EUR und 32 Spender mit einer Spendensumme von ca. 12 100 EUR.Leider mussten wir mit der Stiftung schon tätig werden.

Ein Mitglied einer Jugendfeuerwehr verlor bei einem Wohnungsbrand sein gesamtes Hab und Gut. Durch unsere Stiftung konnten wir unkompliziert und schnell einen Gutschein für ein Bekleidungsgeschäft überreichen."

Außerdem konnten wir einem Familienvater und seinen Kindern einen schönen Tag in einem Freizeitpark ermöglichen. Die Frau des Feuerwehrmannes und Mutter der Kinder liegt schwer erkrankt in einem Pflegeheim.

Des Weiteren wurde ein Feuerwehrkamerad auf dem Weg zum Einsatz selbst bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Hier unterstützen wir die Mutter des Kameraden ein Jahr lang monatlich mit einem Tankgutschein, damit sie die vielen Wege etwas unkomplizierter bewältigen kann.

Es zeigt sich, dass wir bereits einiges erreichen konnten. Das freut uns sehr und wir sind auch stolz darauf.

Die Stiftung Sozialfonds wurde genau mit diesem Hintergrund gegründet: Wir wollen schnell und unkompliziert selbst helfen.Es gibt zwar Hilfe durch das Land oder die Feuerwehrunfallkasse, aber mit diesem Fonds schließen wir eine Lücke und können selbst entscheiden, wie wir helfen. Dies können wir von Fall zu Fall neu und individuell entscheiden.

Außerdem arbeiten wir hier eng mit den beteiligten Feuerwehren zusammen.

Im Fall der Mutter mit dem verunfallten Sohn überreicht jeden Monat ein Mitglied der betroffenen Feuerwehr den Tankgutschein.Wir sind fest davon überzeugt, dass sich der Fonds eines Tages selbst tragen wird. Sowie der Apfelbaum eines Tages seine Früchte tragen wird.

Mit Gründung der Stiftung wurde ein Apfelbaum in der Kreisfeuerwehrzentrale in Nütschau gepflanzt.

Auch Kreistagspräsident Hans Werner Harmuth betonte, wie wichtig und besonders diese Stiftung ist.

Mit der Gründung übernahm Harmuth gleichzeitig auch die Schirmherrschaft über die Stiftung.

"Die Feuerwehren haben eine herausragende Bedeutung im Kreis Stormarn. Sie sind unverzichtbar. Unsere Kameradinnen und Kameraden retten Leben und sind für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Behörden verlässliche Partner", betonte Harmuth am Abend.

Alle Beteiligten bedankten sich bei allen Stiftern und Spendern.Trotzdem sind wir immer auf weitere Förderer angewiesen.

Wenn auch Sie die Stiftung unterstützen möchten, können Sie dies unter:

Stiftung Sozialfonds der Feuerwehren im Telefon: +49 (0) 4531 160 2393, E-Mail:

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Kreisfeuerwehrverband Stormarn vom 12.10.2026 gegen 12:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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