Polizei-News Kiel, 08.09.26: Bahnhof Kiel - Mann randaliert, spuckt, schlägt, tritt und beißt

Die Polizei informiert über ein aktuelles Gewaltdelikt in Kiel. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Lilli Förter

Am 07.09.2026 erschien ein Mann vor der Wache der Bundespolizei im Kieler Bahnhof und wollte Anzeige erstatten. Was danach passierte, hatte damit aber nichts mehr zu tun. Nur, dass sich Strafanzeigen nun gegen ihn richten.

Am 07.09.2026 gegen 23:30 Uhr klingelte ein 27-jähriger Bulgare an der Wache der Bundespolizeiinspektion Kiel im Kieler Bahnhof und wollte eine Anzeige erstatten. Die Bundespolizisten fragten mehrmals vergeblich nach dem Grund. Der Mann warf dann unvermittelt Gegenstände gegen die Bahnhofswand und auf den Boden. Die Beamten sprachen zur Deeskalation zunächst einen Platzverweis für den Bahnhof aus. Statt diesem nachzukommen, schlug der Mann dann gegen eine Anzeigetafel im Bahnhof. Der hoch aggressive Bulgare wurde dann zu Boden gebracht, gefesselt und der Wache der Bundespolizei zugeführt. Hierbei versuchte er die eingesetzten Beamten zu bespucken, zu beißen und trat einer Beamtin gegen das Schienbein. Da der Mann sich auch in der Wache überhaupt nicht beruhigte, mussten ihm zusätzlich noch Fußfessel angelegt werden. Dabei schlug er mit seinem Kopf gegen die Wand, so dass er weiter fixiert werden musste. Da er weiterhin auf die Beamten spuckte, wurde ihm zudem eine Spuckschutzhaube angelegt. Dabei gab er wiederholt Beleidigungen weit unter der Gürtellinie von sich. Die anschließende erkennungsdienstliche Maßnahme zur Feststellung seiner Identität konnte nur unter erheblichen Schwierigkeiten durchgeführt werden.Zur Unterstützung wurde dann der Gefangenentransporter der Polizei Kiel angefordert, so dass der aggressive Mann im Anschluss gegen 00:20 Uhr in das Polizeigewahrsam Kiel verbracht werden konnte. Hier erfolgte noch eine Blutprobenentnahme. Gegen 06:00 Uhr konnte der nun wesentlich ruhigere Bulgare das Polizeigewahrsam wieder verlassen. Alle eingesetzten Polizeibeamten trugen zum Glück keine Verletzungen davon und blieben dienstfähig.

Der polizeilich nicht unbekannte 27-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Kiel vom 08.09.2026 gegen 11:27 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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