Polizeimeldung Ebersberg, 03.09.2026: Versuchtes Tötungsdelikt und weitere Meldungen
In Altstadt, Haar und Haidhausen werden Zeugen für mehrere Fälle von Donnerstag, dem 03.09.2026 gesucht. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Altstadt, Obergiesing, Ramersdorf, Neuhausen-Nymphenburg, Haar, Haidhausen, Trudering und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Altstadt: Versuchtes Tötungsdelikt
Am Mittwoch, 02.09.2026, gegen 01:55 Uhr, befand sich ein 29-Jähriger mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Starnberg zu Fuß in einem Durchgang zwischen Ledererstraße und Burgstraße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand traf er dort auf ein sich streitendes Pärchen.
Beim Versuch zu schlichten, wurde er plötzlich vom Mann mit einem spitzen Gegenstand im Bereich des Oberkörpers schwer verletzt. Anschließend flüchtete das Pärchen in unbekannte Richtung. Der 29-Jährige verständigte den Polizeinotruf. Eine schnell eintreffende Polizeistreife übernahm die erste medizinische Notfallversorgung, bis ein Rettungswagen eintraf.
Der 29-Jährige wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht, wo er aufgrund der lebensbedrohlichen Verletzung notoperiert wurde. Stand jetzt befindet er sich nicht mehr in Lebensgefahr.
Eine sofort eingeleitete Fahndung mit einer Vielzahl von Polizeistreifen erbrachte keine Hinweise auf die Tatverdächtigen. Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes eines versuchten Tötungsdelikts werden vom Kommissariat 11 geführt.
Personenbeschreibung:
Täter: Männlich, ca. 35 Jahre alt, nackenlange Haare, 3-Tage-Bart, sprach Albanisch
Begleiterin: Weiblich, keine weitere Beschreibung möglich
Zeugenaufruf Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Burgstraße, Marienplatz, Tal und Maximilianstraße (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Obergiesing: Festnahmen von mehreren Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung mittels Graffiti
Am Freitag, 21.08.2026, gegen 02:30 Uhr, bemerkte eine Passantin, wie sich eine Gruppe aus sechs Personen, die zuvor mit mehreren Pkw angefahren war, in Richtung einer S-Bahnbrücke über die A8 bewegte. Da der Zeugin schon zwei Wochen vorher ähnliche Dinge auffielen und sie später an der betroffenen Stelle Graffiti entdeckte, alarmierte sie sofort den Polizeinotruf 110. Nachdem die Polizeistreifen eintrafen, entdeckten sie die geparkten Pkw und vernahmen Geräusche von Sprühdosen, die aktiv genutzt wurden.
Als die zu diesem Zeitpunkt unbekannten Männer ihre Sprayarbeit beendet hatten, bewegten sie sich zurück in Richtung ihrer abgestellten Fahrzeuge. Dabei wurden sie von den Polizeibeamten angesprochen und begannen in unterschiedliche Richtungen zu flüchten. Hier konnte ein erster Tatverdächtiger nach kurzer Verfolgung und Widerstandshandlungen festgenommen werden.
Im weiteren Verlauf der Nacht wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten vier weitere Tatverdächtigen festgenommen. Bei ihnen handelte es sich um fünf deutsche Staatsangehörige (ein 15-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg, ein 18-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München, ein 19-Jähriger mit Wohnsitz in München, ein 20-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München und ein 24-Jähriger mit Wohnsitz in München).
Eine Durchsuchung der Fahrzeuge erbrachte verschiedene Graffitiutensilien und Gegenstände mit Bezug zur einem Münchner Fußballverein. Am Tatort wurden mehrere frische Besprühungen festgestellt. Eine davon großflächig mit einem Schriftzug der Bezug zu einem örtlichen Fußballverein hat.
Schon zwei Stunden vorher konnte an einer anderen Örtlichkeit in der Putzbrunner Straße durch eine Zeugin beobachtet werden, wie zwei unbekannte Männer einen Verteilerkasten besprühten. Die Zeugin notierte sich das Kennzeichen eines genutzten Fahrzeuges, so dass ein Tatzusammenhang hergestellt werden konnte.
Alle fünf Tatverdächtigen wurden wegen Sachbeschädigung angezeigt.
Das Kommissariat 23 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ramersdorf: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Brandlegung in einem Kellerabteil - eine Person verletzt
Am Mittwoch, 02.09.2026, vernahmen ein 37-jähriger Deutscher Anwohner eines dreistöckigen Mehrfamilienhauses in Ramersdorf und ein 60-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck gegen 19:10 Uhr, Hilfeschreie aus dem dort befindlichen Kellergeschoss. Zudem nahmen sie Rauchgeruch wahr. Nachdem sie einen Notruf abgesetzt hatten, liefen die beiden Männer in den Keller und konnten dort ein versperrtes Kellerabteil feststellen, in dem Flammen erkennbar waren.
Im Kellerabteil befand sich zudem eine männliche Person, die um Hilfe rief. Noch vor dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr München und der Münchner Polizei gelang es den beiden Männern, den von innen verbarrikadierten Eingangsbereich des Kellerabteils zu öffnen und begannen den Brand mittels eines Wasserschlauchs zu löschen.
Die kurz darauf am Einsatzort eingetroffenen Feuerwehrleute konnten den Brand erfolgreich löschen und einen 35-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München aus dem brandbeschädigten Kellerabteil ins Freie retten. Dieser musste vom Rettungsdienst aufgrund eines erlittenen Inhalationstraumas anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die weiteren Anwohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Ein Brandfahnder Kommissariats 13 rückte zum Brandort aus und übernahm die kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Es ergaben sich Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung. Der 35-Jährige, welcher sich aktuell noch in stationärer Behandlung im Krankenhaus befindet wurde wegen des Verdachts der Brandstiftung angezeigt.
Im Verlauf des heutigen Donnerstags, 03.09.2026, entscheidet ein Ermittlungsrichter, ob ein Haft- bzw. Unterbringungsbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen wird.
Neuhausen-Nymphenburg: Betriebsunfall auf Baustelle - eine Person verletzt
Am Mittwoch, 02.09.2026, gegen 09:05 Uhr, wurden auf einer Baustelle in Neuhausen Tiefbauarbeiten durchgeführt. Hierbei wurde ein Bagger durch einen 38-Jährigen mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München gesteuert.
Als der 38-Jährige mit dem Bagger eine 300-400 Kilogramm schwere Bodenplatte leicht anheben wollte, kippte diese in Richtung Baugrube und schlug einem 46-Jährigen mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München auf den Unterschenkel.
Der 46-Jährige wurde durch den Schlag schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Ein Sachschaden ist nicht entstanden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Haar: Wohnungseinbruch mit Täterkontakt
Am Mittwoch, 02.09.2026, gegen 18:40 Uhr, verschafften sich zwei unbekannte Täter mit Hilfe eines aufgefundenen Hausschlüssels Zugang zu einem Einfamilienhaus und begaben sich darin auf Stehlgutsuche. Hierbei wurden Wertgegenstände aufgefunden und entwendet.
Als sich die unbekannten Täter in dem Haus befanden, kehrte der Wohnungseigentümer zurück. Beide Täter flüchteten anschließend unter Mitnahme des Beuteguts und des Schlüssels.
Bei dem Beuteschaden handelt es sich um Schmuck im mittleren vierstelligen Eurobereich.
Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1: Männlich, ca. 180 cm groß, kräftig, runder Kopf, Glatze, sprach mit osteuropäischem Akzent; evtl. Cap, dunkelblaue Jeansjacke, graue kurze Hose; war mit einer Coronamaske maskiert
Täter 2: Männlich, ca. 180 cm groß, kräftig, runder Kopf, Glatze; beiges Cap, beige kurze Hose, beiges Shirt, war mit einer Coronamaske maskiert
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich S-Bahn Haar, Münchner Straße und Grasbrunner Straße (Haar) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Haidhausen: Organisierter Callcenterbetrug durch falsche Polizeibeamte
Am Mittwoch, 02.09.2026, zwischen 12:10 Uhr und 13:10 Uhr erhielt eine über 80-Jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf von einer bislang unbekannten Täterin. Diese gab sich als Polizeibeamtin aus und schilderte der über 80-Jährigen, dass eine weitere bislang unbekannte männliche Person vorbeikommen werde, um Goldschmuck zu sichern. Die Seniorin übergab kurze Zeit später an ihrer Wohnungstür Schmuck im Wert von einem mittleren vierstelligen Bereich an den falschen Polizeibeamten. Der männliche Täter durchsuchte anschließend noch die Wohnung der Seniorin und flüchtete anschließend.
Durch die Münchner Kriminalpolizei wurde eine umfangreiche Spurensicherung in der Wohnung durchgeführt.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 61 übernommen.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, 40 Jahre alt, ca. 200 cm groß, schlank, kurze Haare; lange Hose und lange Jacke (vermutlich grau),
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Orleansstraße, Ostbahnhof, Kirchenstraße, und Rosenheimer Straße (Haidhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis der Münchner Polizei: Vergewissern Sie sich bei geringsten Zweifeln durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!
Denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Wichtige Tipps gegen diesen Trickdiebstahl: Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten!
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
Rufen Sie bei geringsten Zweifeln stets bei der 110 an!
Trudering: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Kleinkraftrades
Am Mittwoch, 02.09.2026, gegen 16:05 Uhr, verständigte ein unbeteiligter Zeuge den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass ein Kleinkraftrad ohne Kennzeichen in Trudering unterwegs sei. Innerhalb kürzester Zeit konnte der Rollerfahrer einer Kontrolle unterzogen werden.
Bei dem Rollerfahrer handelt es sich um einen 16-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München. Bei der Überprüfung des Rollers wurde bekannt, dass dieser im vorigen Monat als gestohlen gemeldet wurde.
Der Roller wurde durch die Polizei sichergestellt.
Gegen den 16-Jährigen wird nun wegen des Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Diebstahls des Rollers ermittelt.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Kriminalpolizei geführt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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