Polizeifahndung Reutlingen, 30.08.26: Beamte nach Brand angegriffen, Raser kontrolliert, Auseinandersetzungen, Unfälle

Ein Autounfall und Brand wurde aktuell von der Polizei in Reutlingen gemeldet. Es wird nach Zeugen gesucht. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

Motorradfahrer rast durch Innenstadt

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Tübingen haben am frühen Samstagmorgen einen 21-jährigen Raser kontrolliert nachdem dieser mit seinem Motorrad mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit durch die Reutlinger Innenstadt gefahren war. Der 21-Jährige wurde gegen 0.05 Uhr durch Beamte zunächst dabei beobachtet, wie er mit seinem Kraftrad der Marke Duke mit weit über 100 km/h auf der Gutenbergstraße in Richtung Rommelsbach fuhr. Aufgrund der Fahrweise des 21-Jährigen war eine Fahrzeug- und Personenkontrolle im Bereich der Rommelsbacher Straße zunächst nicht möglich. Erst nach einigen hundert Metern konnte der Motorradfahrer in der Föhrstraße angehalten und kontrolliert werden. Die vorgegebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen von 40 km/h auf der befahrenen Strecke wurden mehrfach um über 70 km/h überschritten. Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich zudem Verdachtsmomente für technische Veränderungen an dem Kraftrad, welches sich der Fahrer von einem Bekannten geliehen hatte. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Der 21-Jährige sieht nun mehreren Ordnungswidrigkeitenanzeigen entgegen.

Pfullingen (RT): Beamte nach Brand angegriffen

Das Polizeirevier Pfullingen ermittelt derzeit gegen zwei 44 und 70 Jahre alte Männer, nachdem diese in Folge eines Brandes am Samstagabend auf Polizeibeamte losgegangen sind und diese angegriffen haben. Gegen 22.55 Uhr gingen sowohl bei der Integrierten Rettungsleitstelle als auch bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in welchen von einem brennenden Schuppen und Explosionen berichtet wurde. Da befürchtet wurde, dass das Feuer aus dem Schuppen auf das direkt angrenzende Einfamilienhaus übergreift, wurden die Bewohner allesamt vorsorglich aus dem Gebäude geholt. Der 44-Jährige und ein 70-Jähriger Angehöriger versuchten zwischenzeitlich, das Feuer selbstständig mit Wasser aus Eimern und einem Gartenschlauch zu löschen. Aufgrund mehrerer explodierender Gaskartuschen sollten die Männer jedoch auf Weisung der Feuerwehr und der Polizei den Gefahrenbereich räumen. Von den eigenständigen Löschversuchen wollten sich die beiden trotz der erheblichen Gefahr jedoch nicht abbringen lassen. Als sie nochmals durch die Polizeibeamten angesprochen und zum Verlassen des Gefahrenbereichs aufgefordert wurden, griff der 70-Jährige nach einem Polizeibeamten und wollte augenscheinlich auf diesen einschlagen. Der Angriff konnte jedoch mittels einfacher körperlicher Gewalt abgewehrt werden, woraufhin sich jedoch der 44-jährige Familienangehörige einmischte und ebenfalls auf die Polizeibeamten losging. Auch dies konnte jedoch unterbunden werden. Hierdurch war es der Feuerwehr nun möglich, ihren eigenen professionellen Löschangriff einzuleiten und das Feuer zu bekämpfen. Brandauslöser dürfte ein am Abend noch genutzter und dann in dem Schuppen abgestellter Grill gewesen sein. Der Sachschaden an dem Schuppen bzw. an der leicht beschädigten Gebäudefassade wird derzeit auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die beiden Beschuldigten müssen sich nun für ihren Angriff auf die Polizeibeamten sowie für zahlreiche Beleidigungen zum Nachteil einer Nachbarin verantworten. Weiter wird zudem ermittelt, wer für die Brandursache verantwortlich ist. Während die Feuerwehr mit neun Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften vor Ort war, war der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug und zwei Einsatzkräften lediglich vorsorglich ausgerückt, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Leinfelden-Echterdingen (ES): Schüsse am Bahnhof gemeldet

In Folge einer öffentlichkeitswirksamen Auseinandersetzung ist es am Samstagnachmittag am Bahnhof Echterdingen zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Gegen 16.50 Uhr waren mehrere Notrufe eingegangen, in welchen von einer Auseinandersetzung und Schüssen berichtet wurde. Zwei männliche Personen waren im unterirdischen Bereich am Bahnsteig in Streit geraten und sollen sich dann gegenseitig geschlagen haben. Hiernach soll eine der beiden Personen eine Waffe gezogen und geschossen haben. Vor Ort wurde der Sachverhalt durch mehrere Zeugen gegenüber den eingetroffenen Streifenbesatzungen bestätigt. Ein 19-Jähriger konnte in Tatortnähe angetroffen und als einer der Täter identifiziert werden. Bei dem 19-Jährigen konnte auch eine Schreckschusswaffe aufgefunden und sichergestellt werden. Augenscheinlich blieb der 19-jährige Mann unverletzt Der zweite Beteiligte war vor Eintreffen der Polizei flüchtig gegangen und konnte im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen auch nicht mehr festgestellt werden. Nach Zeugenangaben trug dieser aber auch keine offensichtlichen Verletzungen davon. Weitere Ermittlungen sowie Auswertungen von Videoaufzeichnungen werden durch das Polizeirevier Filderstadt geführt.

Leinfelden-Echterdingen (ES): Auseinandersetzung in Gaststätte

Mehrere Streifenwagenbesatzungen sind am Samstagabend in den Stadtteil Leinfelden ausgerückt, nachdem Zeugen gegen 20.45 Uhr über Notruf eine körperliche Auseinandersetzung in einer Gaststätte am Neuen Markt gemeldet hatten. Wie vor Ort ermittelt werden konnte, waren zwei 44 Jahre alte Männer mit einem 38-jährigen Angestellten der Gaststätte in Streit geraten. In der Folge entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung, bei welcher der 38-Jährige durch Schläge leicht verletzt wurde. Im Verlauf der Auseinandersetzung erlitten zudem zwei unbeteiligte Gäste im Alter von 37 und 38 Jahren leichte Verletzungen. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden 44-jährigen Tatverdächtigen im Umfeld angetroffen werden. Sie wurden für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zum Polizeirevier Filderstadt gebracht. Einer der beiden Männer verhielt sich auch dort weiterhin derart aggressiv, dass er die Nacht im Gewahrsam des Polizeireviers verbringen musste. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Rottenburg am Neckar (TÜ): Belüftungseinrichtung sorgt für Einsatzlage

In die Siebenlindenstraße in Rottenburg sind am Samstagnachmittag kurz nach 15 Uhr Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr ausgerückt, nachdem im Keller eines Wohnhauses ein Kohlenmonoxidmelder ausgelöst hatte. Vor Ort konnte durch die Feuerwehr im Keller eine erhöhte Konzentration von Kohlenstoffmonoxid festgestellt werden, weshalb das Gebäude umgehend geräumt und entlüftet wurde. Die Bewohner wurden durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht, blieben nach derzeitigem Kenntnisstand allerdings allesamt unverletzt. Überprüfungen vor Ort ergaben, dass die Alarmauslösung auf einen technischen Defekt in der Belüftungseinrichtung eines Pelletlagers im Keller zurückzuführen sein dürfte. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Bewohner konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Albstadt (ZAK): Betrunken Unfall verursacht

Deutlich alkoholisiert war ein 39-Jähriger, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag entlang der L 442 einen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Mann war gegen 0 Uhr mit seinem Transporter auf der Landstraße zwischen Burladingen und Albstadt unterwegs. Aufgrund seiner Alkoholisierung kam das Fahrzeug kurz vor Tailfingen von der Fahrbahn ab, fuhr zunächst über eine Grünfläche, überquerte einen Wanderparkplatz, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und überschlug sich in der Folge. Letztlich kam der Transporter auf der Landstraße wieder zum Stillstand. Durch die Vielzahl an Kollisionen wurde ein automatischer Notruf aus seinem Fahrzeug ausgelöst, was zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei führte. Bei der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit des 39-Jährigen stellten die Polizeibeamten einen vorläufigen Atemalkoholwert von knapp 2,5 Promille fest, weshalb eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle beschlagnahmt. Verletzt wurde er durch den Unfall nicht. Der Schaden an seinem Transporter wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Im Anschluss an die Unfallaufnahme musste er abgeschleppt werden.

Balingen (ZAK): Gegenverkehr gefährdet (Zeugenaufruf)

Die Polizei Balingen sucht Zeugen zu einer Geisterfahrerin, die am Samstagnachmittag auf der B 463 bei Balingen unterwegs war. Zeugenangaben zu Folge dürfte es sich bei der gesuchten Fahrzeuglenkerin um eine ältere Frau handeln. Diese fuhr gegen 16.20 Uhr mit einem größeren grünen Skoda auf der nach Albstadt führenden Fahrbahn in Richtung Balingen. Eine 42-jährige Pkw-Lenkerin, welche die B 463 ordnungsgemäß in Fahrtrichtung Albstadt befuhr, konnte einen Zusammenstoß mit dem grünen Skoda nur noch durch eine Gefahrenbremsung verhindern. Die eingeleitete Fahndung nach dem gesuchten Fahrzeug verlief ohne Erfolg. In Folge eines Zusammenstoßes des Fahrzeugs mit einer Fahrbahnbegrenzung konnte jedoch eine Radabdeckung aufgefunden werden. Das Polizeirevier Balingen hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen und weitere Geschädigte, die Angaben zum Fahrzeug oder zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter 07433 / 264-0 beim Polizeirevier Balingen zu melden.

Balingen (ZAK): Sorge um Tierwohl endet in Handgreiflichkeiten

Ein Leichtverletzter ist das Ergebnis einer Körperverletzung, die sich am Samstagmittag gegen 15.30 Uhr in Weilstetten bei Balingen ereignet hat. Auslöser für den Streit war eine Meldung einer 65-jährigen Frau bei der Polizei gewesen. Sie hatte sich Sorgen um den augenscheinlich alleingelassenen Hund ihres 56-jährigen Nachbarn gemacht. Die Einsatzkräfte überprüften im Anschluss das Wohlergehen des Hundes und stellten dabei keinen Grund für ein sofortiges polizeiliches Einschreiten fest. Nachdem die Einsatzkräfte den Einsatzort verlassen hatten, stellte der 56-jährige Wohnungsbesitzer seine 65-jährige Nachbarin zur Rede. Daraufhin kam es zwischen dem 56-jährigen und der 65-jährigen Nachbarin sowie ihrem 32-jährigen Sohn zu einem Streitgespräch. Der Streit eskalierte in der Folge derart, dass der 56-jährige Gesichtsverletzungen davontrug und durch den hinzugerufenen Rettungsdienst medizinisch erstversorgt werden musste. Auf nähere Untersuchungen in einer Klinik verzichtete er jedoch. Sowohl die 65-jährige als auch ihr 32-jährige Sohn sehen nun einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Reutlingen vom 30.08.2026 gegen 12:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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