Polizei-News Bremen, 17.08.26: Kinder legen Steine ins Gleis und verursachen hohen Sachschaden- Bundespolizei sucht Zeugen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verkehrsunfall in Bremen. Alle bekannten Details zum Fall.

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto

Tatort: Bahnstrecke Bremen Hbf. nach Bremerhaven Hbf., Höhe Loxstedt

Tatzeit: 15. August 2026 / 16:11 Uhr

Am Samstagnachmittag überfuhr ein Güterzug bei Loxstedt mehrere Schottersteine, Äste und mindestens einen größeren Findling. Auf diese Weise kam es zu Beschädigungen an den Laufrädern der Lok, weshalb der Zug zunächst nicht weiterfahren konnte. Er musste mit reduzierter Geschwindigkeit zum nächsten Bahnhof gezogen werden, um weiter untersucht zu werden.

Ersten Zeugenaussagen zufolge hielten sich in den vergangenen Tagen immer wieder drei Kinder, die vermutlich 8 bis 10 Jahre alt sind, im Gleisbereich auf. Die Bremer Bundespolizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht nach weiteren Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden unter 0421/16299-7777 oder per E-Mail über bpoli.bremen@polizei.bund.de entgegengenommen.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizeiinspektion Bremen außerdem vor den Gefahren, die vom Bahnbetrieb ausgehen und appelliert insbesondere an Eltern und Erziehungsberechtigte, ihren Kindern zu verdeutlichen, wie gefährlich der bloße Aufenthalt im Gleisbereich ist. Auf Bahnschienen aufgelegte Steine vergrößern die Gefahr zusätzlich, weil die Steine beim Überfahren durch Züge zu unkontrollierten Geschossen werden können, die sowohl die Kinder selbst als auch unbeteiligte Passanten treffen oder erhebliche Sachschäden anrichten können.

Im Fall vom Samstagnachmittag ist nach ersten Einschätzungen ein Schaden von mehr als 10.000 Euro entstanden. Außerdem kam es bei 7 Zügen zu insgesamt 532 Verspätungsminuten, zwei weitere Züge fielen komplett aus. Die Konsequenzen für die jungen Täter sind mitunter erheblich: Neben einem Strafverfahren können auch Schadensersatzforderungen der Eisenbahnunternehmen auf die Kinder und deren Erziehungsberechtigten zukommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Bremen vom 17.08.2026 gegen 11:56 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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