Polizei-News Regensburg, 10.08.26: Zoll sichert Amphetamin bei Einreisekontrolle, Verfahren wegen Betäubungsmittelgesetz eingeleitet

Das Zollamt meldet einen aktuellen Fall in Regensburg von heute (Mo), dem 10.08.26. Was ist heute passiert?

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Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius

Bei einer Einreisekontrolle am Grenzübergang Furth im Wald-Schafberg haben Bedienstete der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg bei einem 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen 6,4 Gramm Amphetamin sichergestellt. Gegen den Fahrer eines aus Tschechien eingereisten Kleintransporters leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Verbindung mit Bannbruch ein.

Der 39-Jährige gab gegenüber den Zöllnern an, gewerbliche Waren aus Polen nach Deutschland zu transportieren. Auf die Frage nach mitgeführten Waffen oder Betäubungsmitteln verneinte er dies zunächst. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Einsatzkräfte jedoch zwei in Alufolie verpackte weiße Substanzstücke in einer Zigarettenschachtel, die sich in einer Bauchtasche über dem Beifahrersitz befand. Sowohl ein Drogenschnelltest der sichergestellten Substanz als auch ein freiwillig durchgeführter Drogenurintest verliefen positiv auf Amphetamin. Der Beschuldigte räumte anschließend ein, dass es sich bei der Substanz um Amphetamin handelte. Amphetamin ist ein synthetisch hergestelltes Aufputschmittel und wird umgangssprachlich als "Speed" bezeichnet.

Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt. Weitere Drogen fanden die Einsatzkräfte bei der anschließenden körperlichen Durchsuchung nicht. Der Beschuldigte machte im weiteren Ver-fahren von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Für das Strafverfahren wurde ei-ne Sicherheitsleistung in Höhe von 4.000 Euro festgesetzt.

Nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte den 39-Jährigen an die Grenzpolizei Furth im Wald. Gegen ihn bestand zusätzlich der Verdacht, den Kleintransporter unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben.

"Kontrollen an den Grenzübergängen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität. Jeder aufgedeckte Schmuggelversuch verhindert, dass illegale Betäubungsmittel in den Verkehr gelangen. Gleichzeitig tragen unsere Kontrollen dazu bei, die Sicherheit der Bevölkerung zu stärken.", betont Leitender Regierungsdirektor René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Regensburg vom 10.08.2026 gegen 08:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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