Polizei-News Hamburg, 04.08.26: Polizei verhaftet Tatverdächtigen zu gefährlicher Körperverletzung in Hamburg-St. Georg

Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz in Hamburg. Was ist bisher bekannt?

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Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / MAK

Tatzeit: 01.02.2026, 06:55 Uhr

Tatort: Hamburg-St. Georg, Inge-Stolten-Weg

Beamtinnen und Beamte der Ermittlungsgruppe (EG) Alster haben einen zur Tatzeit 20-jährigen russischen Staatsangehörigen verhaftet, der verdächtig wird, im Stadtteil St. Georg einen 22 Jahre alten Mann schwer verletzt zu haben.

Einsatzkräfte der Feuerwehr erhielten Anfang Februar einen Einsatz am Hauptbahnhof, nachdem von dort eine offenbar nicht unerheblich verletzte männliche Person gemeldet worden war. Im Rahmen der anschließenden Maßnahmen in einem Krankenhaus, in dem der 22-Jährige unter anderem wegen einer erlittenen Milzruptur notoperiert werden musste, ergaben sich Hinweise darauf, dass er zuvor Opfer eines Gewaltdelikts geworden war.

Bei den daraufhin durch die EG Alster übernommenen Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich der 22-Jährige in der Nacht zum 1. Februar mit zwei Freunden (einem 17- und einem zur Tatzeit 19-Jährigen) im Bereich der Reeperbahn aufgehalten hatte und dort am frühen Morgen mit ihnen in eine U-Bahn gestiegen war. Nachdem das Trio die Bahn am Hauptbahnhof verlassen hatte, traf es auf dem Bahnsteig auf zwei zunächst Unbekannte, mit denen sich nahezu unvermittelt eine verbale Auseinandersetzung entwickelte. Im weiteren Verlauf trennten die Unbekannten den 22-Jährigen von seinen Begleitern und führten ihn auf einen nahe des Bahnhofs gelegenen Weg. Dort soll einer der beiden Unbekannten derart auf den 22-Jährigen eingeschlagen und -getreten haben, dass dieser das Bewusstsein verlor. Als die beiden 17- und 19-Jährigen intervenierten, ließen die Unbekannten von dem 22-Jährigen ab und flüchteten. Die Zeugen trugen den Geschädigten zum Hauptbahnhof und alarmierten von dort den Rettungsdienst.

Im Rahmen der Ermittlungen der EG Alster gerieten, unter anderem auch anhand ausgewerteter Videoaufzeichnungen, zwei zur Tatzeit 20- und 21-jährige russische Staatsangehörige in den Fokus der Kriminalpolizei. Ein Richter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen des jüngeren Mannes. Polizistinnen und Polizisten des Landeskriminalamts Hamburg, der Polizei Barth (Mecklenburg-Vorpommern) und der Polizei Buxtehude (Niedersachsen) durchsuchten in diesem Zusammenhang Anfang April zwei Wohnungen in der Stadt Barth und in der Gemeinde Buxtehude. Den damals 20-jährigen Tatverdächtigen trafen die Beamtinnen und Beamten in Buxtehude an. Dort stellten sie auch sein Mobiltelefon als potenzielles Beweismittel sicher. Der Heranwachsende wurde nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort entlassen, da zunächst keine Haftgründe vorlagen.

Aufgrund weiterer im Laufe der Ermittlungen gewonnener Erkenntnisse erließ ein Richter einen Haftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Einsatzkräfte überprüften den mittlerweile 21-Jährigen am Freitag im Rahmen einer Routinekontrolle in der Waffenverbotszone am Jungfernstieg und verhafteten ihn.

Die gemeinsam von der EG Alster und der Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungen dauern an. Das Verfahren gegen den heute 22-jährigen wurde mangels hinreichenden Tatverdachts zwischenzeitlich eingestellt.

Zim.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Hamburg vom 04.08.2026 gegen 15:46 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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