Polizei-News Fürstenfeldbruck, 02.08.2026: Kontrollaktion zur Erhöhung der Sicherheit auf der Isar
In Grünwald, Au-Haidhausen, Maxvorstadt und weiteren Orten haben sich laut aktuellen Informationen der Polizei München mehrere Fälle ereignet. Aktuelle Polizeimeldungen von Sonntag, dem 02.08.2026 im Überblick.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Grünwald, Au-Haidhausen, Maxvorstadt, Unterhaching, Ramersdorf-Perlach, Unterföhring, Stadtgebiet München, Neuhausen-Nymphenburg und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Grünwald: Kontrollaktion zur Erhöhung der Sicherheit auf der Isar
Während der warmen Monate wird die Isar von einer Vielzahl von Besuchern zum Befahren mit kleinen Wasserfahrzeugen genutzt. Aufgrund unvorhergesehener Strömungen, Treibgut aber zum Teil auch des Verhaltens kommt es immer wieder zu Unfällen.
Um die Gefahren solcher Unfälle und deren Folgen zu reduzieren und auf die geltenden Regelungen hinzuweisen, fand am Samstag, 01.08.2025, von 11:00 - 17:00 Uhr eine Kontrollaktion im südlichen Landkreis München zwischen Baierbrunn und Grünwald an der Isar statt.
Es wurden knapp 300 Personen mit fast 100 Schlauchbooten, Kajaks und Stand-Up Paddles kontrolliert. Dabei wurde 15x der Grenzwert von 0,5 Promille überschritten, welcher für alle Insassen der Boote gilt.
Andere Verbote, wie das Mitführen von Glasflaschen, die Verwendung von Lautsprechern, das Zusammenbinden von Wasserfahrzeugen oder die Benutzungspflicht von Rettungswesten für Kinder unter 8 Jahre oder Nichtschwimmer, mussten dreimal beanstandet werden.
Bei Verstößen erfolgten entsprechende Anzeigen wegen den zugrunde liegenden Ordnungswidrigkeiten, die vom Landratsamt München weiterbearbeitet werden. Die betreffenden Personen wurden im Anschluss wieder entlassen. Zudem wurde geprüft, ob die Weiterfahrt untersagt werden musste. Die Ordnungswidrigkeiten können mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 EUR belegt werden.
Präventionshinweis: Bei der Isar handelt es teilweise um einen Wildfluss mit stellenweise starken Strömungen, Wasserwalzen, unvorhersehbaren Strudeln sowie Treibgut und umgestürzten Bäumen. Vor dem Befahren sollte man sich über die örtlichen Gegebenheiten informieren, über eine angemessene Ausrüstung verfügen, die Tour ausreichend planen und geistig sowie körperlich in der Lage sein, sie sicher zu befahren. Die geltenden Regelungen sind zwingend einzuhalten.
Dann steht einem unbeschwerten Ausflug nichts entgegen.
Au-Haidhausen: Verkehrsunfall mit E-Scooter - Person verstorben
siehe Medieninformation vom 26.07.2026, Nr. 1095
Wie bereits berichtet, kam es am Sonntag, 26.07.2026, gegen 01:45 Uhr, zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein 49-Jähriger mit seinem E-Scooter stürzte und sich schwer verletzte.
Der 49-Jährige erlag am Donnerstag, 30.07.2026, gegen 16:00 Uhr, seinen Verletzungen.
Grünwald: Verkehrsunfall zwischen Pkw und drei Radfahrern - drei Personen verletzt
Am Freitag, 31.07.2026, gegen 07:45 Uhr, befuhr eine über 80-Jährige mit polnischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München mit einem Smart Pkw die Südliche Münchner Straße in Grünwald in Richtung Oberhachinger Straße. An der Kreuzung zur Lena-Christ-Straße wollte sie nach links in diese abbiegen.
Zur selben Zeit befuhren ein 27-jähriger Deutscher, ein 35-jähriger Deutscher sowie ein 33-jähriger Deutscher (alle mit Wohnsitz in München) jeweils mit ihrem Rennrad hintereinander die Südliche Münchner Straße in entgegengesetzter Richtung. Die Kreuzung zur Lena-Christ-Straße wollten sie geradeaus passieren.
Beim Abbiegen der über 80-Jährigen nach links konnten der 27-Jährige sowie der 33-Jährige trotz eingeleiteter Bremsung eine Kollision mit dem Pkw nicht mehr verhindern und prallten gegen die rechte Fahrzeugseite.
Der 35-Jährige kollidierte nicht mit dem Pkw, kam jedoch trotzdem zu Sturz. Dabei wurden die drei Rennradfahrer verletzt. Der 27-Jährige sowie der 33-Jährige mussten jeweils mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 35-Jährige wurde vor Ort medizinisch versorgt. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt.
Alle beteiligten Fahrzeuge wurden leicht beschädigt.
Für den Transport der Verletzten landete zunächst ein Hubschrauber, welcher jedoch in der Folge nicht benötigt wurde.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Maxvorstadt: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger - eine Person verletzt
Am Freitag, 31.07.2026, gegen 23:05 Uhr, fuhr ein 32-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem Toyota Pkw auf der Barer Straße in Richtung Theresienstraße. Auf Höhe der Hausnummer 40 trat ein 24-Jähriger mit ungarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München plötzlich vom Gehweg auf die Fahrbahn und wurde vom Pkw des 32-Jährigen frontal erfasst.
Der 24-Jährige wurde dadurch schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 32-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt, musste aber von einem hinzugezogenen Kriseninterventionsteam betreut werden.
Der Pkw wurde durch die Kollision beschädigt.
Die Barer Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden, wodurch es zu mäßigen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Hiervon war auch der öffentliche Straßenbahnverkehr betroffen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Unterhaching: Brand in einem Waldgebiet
Am Freitag, 31.07.2026, gegen 13:00 Uhr, bemerkte eine aufmerksame Zeugin einen Brand in einem Wald in Unterhaching. Sie verständigte daraufhin die Feuerwehr.
Durch die rasch eintreffenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr konnte der Brand schnell gelöscht werden.
Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat das Kommissariat 13 übernommen.
Ramersdorf-Perlach: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Kraftrad - eine Person verletzt
Am Samstag, 01.08.2026, gegen 18:05 Uhr, fuhr ein 56-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem Mercedes Pkw auf der Ottobrunner Straße in Richtung Ständlerstraße.
Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 29-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem Honda Kraftrad ebenfalls auf der Ottobrunner Straße in gleicher Richtung. Er fuhr dabei hinter dem 56-Jährigen.
Auf Höhe der Hausnummer 99 wendete der 56-jährige Pkw-Fahrer. Zeitgleich führte der 29-jährige Kraftradfahrer einen Überholvorgang durch. Als er den Wendevorgang des 56-Jährigen bemerkte, bremste er stark ab und verlor dabei die Kontrolle über das Kraftrad.
Er stürzte und rutschte unter den bereits quer auf der Fahrbahn stehenden Pkw des 56-Jährigen. Er wurde unter dem Pkw eingeklemmt und konnte schließlich mit Hilfe mehrerer Ersthelfer wieder befreit werden. Der 29-Jährige wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 56-Jährige blieb unverletzt.
Die beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, das Kraftrad war nicht mehr fahrbereit.
Die Ottobrunner Straße wurde während der Unfallaufnahme für die Dauer einer halben Stunde gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Unterföhring: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Bedrohung
Am Samstag, 01.08.2026, gegen 11:10 Uhr, befanden sich eine 28-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Oberallgäu sowie ein 70-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München im Feringasee beim Schwimmen.
Die beiden gerieten in Streit. Im Rahmen dessen wurde die 28-Jährige von dem 70-Jährigen beleidigt und bedroht. Die 28-Jährige begab sich daraufhin wieder zum Ufer, wo ihr aufmerksame Passanten zur Hilfe eilten. Im weiteren Verlauf wurden auch diese durch den 70-Jährigen mit einem Stein aus dem See bedroht.
Durch andere am See anwesende Personen wurde der Polizeinotruf verständigt, woraufhin sich mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit begaben.
Der 70-Jährige erlangte davon Kenntnis und schwamm zu mehreren Bojen, die sich etwa in der Seemitte befanden. Aufgrund seines weiteren Verhaltens konnte ein Wassernotfall nicht ausgeschlossen werden, weshalb über die Einsatzzentrale die Wasserwacht Unterföhring mit Boot angefordert wurde, eine Streifenbesatzung der Münchner Polizei aufnahm und sich zu dem 70-Jährigen auf dem See begab.
Ein befürchteter Wassernotfall lag nicht vor, der 70-Jährige konnte auf das Boot dirigiert und vorläufig festgenommen werden. Am Fahrrad des 70-Jährigen konnte eine Hiebwaffe festgestellt werden.
Der 70-Jährige wurde unter anderem wegen einer Bedrohung, Beleidigung sowie einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz angezeigt und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Stadtgebiet München: Festnahme mehrerer Tatverdächtiger nach exhibitionistischen Handlungen
Fall 1: Am Samstag, 01.08.2026, gegen 10:45 Uhr, befand sich ein 41-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München in einem Park in der Maxvorstadt. Dort bemerkte er eine männliche Person, welche sexuelle Handlungen an sich vornahm und dabei Blickkontakt zu ihm sowie mehreren ebenfalls im Park anwesenden Personen suchte. Daraufhin wählte er den Polizeinotruf 110.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Tatverdächtige, ein 31-Jähriger mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, durch Polizeibeamte im Bereich des Tatorts angetroffen und vorläufig festgenommen werden.
Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Fall 2: Am Samstag, 01.08.2026, gegen 11:15 Uhr, befand sich eine 35-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München im Bereich einer Unterführung in Pasing. Dort bemerkte sie eine männliche Person, welche sexuelle Handlungen an sich vornahm und dabei Blickkontakt zu ihr suchte. Daraufhin wählte sie den Polizeinotruf 110.
Die eintreffenden Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen, einen 49-Jährigen mit italienischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland an der Tatörtlichkeit antreffen und vorläufig festnehmen.
Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Fall 3: Am Samstag, 01.08.2026, gegen 21:00 Uhr, befand sich eine 27-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Berlin in einer Straßenbahn. An einer Haltestelle im Bereich Laim stieg eine männliche Person in die Straßenbahn und setzte sich in unmittelbare Nähe der 27-Jährigen. Diese bemerkte, dass die männliche Person sexuelle Handlungen an sich vornahm und dabei Blickkontakt zu ihr suchte.
Ein weiterer Fahrgast in der Straßenbahn informierte währenddessen den Polizeinotruf 110, so dass der Tatverdächtige, ein 29-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, durch Polizeibeamte wenige Haltestellen später in der Trambahn angetroffen und vorläufig festgenommen werden konnte.
Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ. Der Tatverdächtige wurde nach erfolgter Sachbearbeitung zur Prüfung der Haftfrage in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
In allen Fällen hat das Kommissariat 15 die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis der Münchner Polizei: Die gemeinsame Informationskampagne „Sicher unterwegs“, welche durch das Polizeipräsidium München, die MVG-München, die Deutsche Bahn und die Bundespolizei München ins Leben gerufen wurde, dient dazu, das subjektive Sicherheitsempfinden im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel zu steigern.
Wenn man im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs Opfer oder Zeuge einer Straftat wird, oder sonstige verdächtige Beobachtungen macht, ermutigen die Akteure dazu, Hilfe zu holen. In allen U- und S-Bahnen gibt es Sprechstellen, über die die Lokführer informiert werden können. An den Bahnsteigen befinden sich Notrufsäulen, über die man mit den Leitstellen der Verkehrsunternehmen verbunden wird und durch den Polizeinotruf 110 erhält man ebenso schnell Hilfe. Im Schnitt sind bei dringenden Einsätzen die ersten Polizeikräfte innerhalb von vier Minuten vor Ort.
Auch wenn keine Sicherheitskräfte anwesend sind, so zeigen immer wieder Personen Zivilcourage, indem sie Hilfe rufen, sich als Zeugen zur Verfügung stellen oder selbst in Situationen einschreiten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Neuhausen-Nymphenburg: Versuchtes Tötungsdelikt
Am Freitag, 31.07.2026, gegen 10:20 Uhr, klingelte ein zunächst unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 36-jährigen Deutschen in einem Mehrfamilienhaus in der Schachenmeierstraße. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich neben der Wohnungsinhaberin drei weitere Personen in der Wohnung auf, darunter ein 42-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck.
Der 42-Jährige begab sich zur Wohnungstür und öffnete diese. Unmittelbar nach dem Öffnen griff der Mann den 42-Jährigen an und fügte ihm mittels eines Messers sowie durch Faustschläge Verletzungen zu. Die weiteren in der Wohnung anwesenden Personen griffen ein und trennten die Beteiligten. Daraufhin flüchtete der Angreifer in unbekannte Richtung.
Der 42-Jährige wurde schwer verletzt und durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Eine umgehend eingeleitete Tatortbereichsfahndung verlief ohne Erfolg.
Im Rahmen der intensiven Ermittlungen des Kommissariats 11 konnte ein 35-jähriger Kosovare mit Wohnsitz in München als möglicher Tatverdächtiger identifiziert werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ das Amtsgericht München zwischenzeitlich einen Haftbefehl sowie einen Europäischen Haftbefehl u. a. wegen versuchten Mordes gegen den 35-Jährigen.
Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen des Polizeipräsidiums München zu dessen Ergreifung laufen weiterhin auf Hochtouren.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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