Polizeieinsatz Freising, 22.06.2026: Festnahme von zwei Tatverdächtigen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes
In Altstadt sucht die Polizei nach Zeugen für einen aktuellen Fall von Montag, dem 22.06.2026. Haben Sie etwas mitbekommen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Unterhaching, Schwabing, Milbertshofen, Neuhausen, Au, Altstadt, Pullach i. Isartal, Laim und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Unterhaching: Festnahme von zwei Tatverdächtigen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes
siehe Medieninformation vom 09.06.2026, Nr. 846
Wie bereits berichtet, übernachtete in der Nacht von Sonntag, 07.06.2026, auf Montag, 08.06.2026, ein Paar, bestehend aus einem 21-jährigen Bulgaren mit Wohnsitz in Bulgarien und einem 23-jährigen Bulgaren mit Wohnsitz in München in einem Hotel in Unterhaching. Gegen 04:45 Uhr gelangten dann zwei Angehörige des 23-Jährigen, eine 51-Jährige und ein 23-Jähriger (beide mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München) in dieses Hotelzimmer und griffen dort den 21-Jährigen körperlich aus einer mutmaßlich homophoben Motivation heraus an. Bei dem Angriff wurden als Tatmittel auch eine Schere und eine Bratpfanne verwendet.
Der 21-Jährige musste in der Folge stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Die beiden Tatverdächtigen konnten nach der Tat an ihren Wohnsitzen festgenommen werden, wurden allerdings nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst wieder entlassen.
Da sich im Laufe der kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch das Kommissariat 26 Anhaltspunkte für eine homophobe Tatmotivation bestätigten, übernahm die Generalstaatsanwaltschaft München – Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) – die Ermittlungen, die von polizeilicher Seite nunmehr durch das Kommissariat 11 geführt werden.
Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München erließ das Amtsgericht München Haftbefehle wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen die beiden Tatverdächtigen, die am Freitag, 19.06.2026, im Laufe des Vormittags beide widerstandslos festgenommen werden konnten. Die Beiden wurden dem Ermittlungsrichter bei dem Amtsgericht München vorgeführt, der die Haftbefehle in Vollzug setzte. Die Tatverdächtigen befinden sich nun jeweils in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt.
Schwabing: Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung
Am Sonntag, 21.06.2026, gegen 12:40 Uhr, bemerkte eine 22-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München im Luitpoldpark in Schwabing einen Mann, der Blickkontakt zu der 22-Jährigen suchte und dabei sexuelle Handlungen an sich selbst vornahm.
Die 22-Jährige entfernte sich daraufhin von dem Mann und verständigte den Polizeinotruf 110.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten Einsatzkräfte einen 36-jährigen bulgarischen Tatverdächtigen mit Wohnsitz in München antreffen und vorläufig festnehmen.
Der 36-Jährige wurde wegen exhibitionistischer Handlungen angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Milbertshofen: Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Wohnungseinbruch
Am Samstag, 20.06.2026, gegen 18:35 Uhr, beobachtete eine Zeugin in Milbertshofen einen Mann an einem Mehrfamilienhaus, der versuchte, auf einen Balkon einer Wohnung zu gelangen. Sie verständigte daraufhin umgehend die Polizei, woraufhin mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Mann auf den Balkon geklettert, um in die Wohnung einzudringen. Kurze Zeit später verließ er den Balkon wieder und entfernte sich von der Örtlichkeit.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte den Tatverdächtigen wenig später im Nahbereich antreffen und vorläufig festnehmen.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 30-jährigen ungarischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Der 30-Jährige wurde wegen versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen wegen versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls führt das Kommissariat 53.
Neuhausen: Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexuellem Missbrauch von Kindern
Am Samstag, 20.06.2026, gegen 19:15 Uhr, befand sich eine 14-jährige Deutsche zusammen mit einer 12-jährigen Deutschen (beide mit Wohnsitz in München) in einem Schwimmbad.
Die 14-Jährige befand sich im Schwimmbecken, als ein ihr unbekannter Mann auf sie zu schwamm und sie oberhalb der Kleidung im Intimbereich berührte. Direkt danach entfernte sich der Täter wieder von ihr.
Die 14-Jährige begab sich zu ihrer 12-jährigen Freundin und erzählte ihr von dem Vorfall, welche ihr daraufhin berichtete, dass der Täter sie auch auf gleiche Art und Weise angefasst hätte. Sie vertrauten sich daraufhin dem Bademeister an, welcher die Polizei verständigte und den zu dem Zeitpunkt noch unbekannten Täter bis zum Eintreffen der Streife festhielt.
Der Tatverdächtige, ein 37-Jähriger mit pakistanischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurde vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Er wurde wegen des sexuellen Übergriffs angezeigt und einem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl gegen ihn erließ.
Das Kommissariat 17 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Au: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch
Am Samstag, 20.06.2026, gegen 06:05 Uhr, bemerkten Zeugen in der Au einen Mann, der auf einer Terrasse einen Stuhl anzündete. Nachdem sie ihn darauf angesprochen hatten, flüchtete er zunächst. Die Zeugen verständigten den Polizeinotruf 110 und konnten den brennenden Stuhl selbstständig löschen.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Tatverdächtige anschließend in ein nahegelegenes öffentliches Gebäude gelangt. Dort soll er mehrere Gegenstände beschädigt, eine Brandmeldeanlage ausgelöst und sich unberechtigt im Gebäude aufgehalten haben.
Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige in Tatortnähe angetroffen und vorläufig festgenommen werden.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27-jährigen ägyptischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in München.
Vor Ort führte die Münchner Kriminalpolizei Spurensicherungsmaßnahmen durch. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige aufgrund psychischer Auffälligkeiten in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs sowie des Missbrauchs von Notrufen und der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln werden durch die Münchner Kriminalpolizei geführt.
Altstadt: Versuchte räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung
Am Sonntag, 21.06.2026, gegen 04:00 Uhr, befand sich ein 20-jähriger irakischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München in der Altstadt, als er von zwei bislang unbekannten Männern angesprochen wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die beiden Täter den 20-Jährigen zunächst verbal bedrängt und anschließend die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, soll einer der Täter ein Messer vorgezeigt haben.
Der 20-Jährige kam der Forderung nicht nach. In der Folge soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Dabei erlitt der 20-Jährige leichte Verletzungen im Gesicht und an den Schultern. Im Anschluss flüchteten die beiden Täter ohne Beute in unbekannte Richtung.
Nachdem der 20-Jährige den Polizeinotruf 110 verständigte, wurden sofort mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen brachten keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern.
Der 20-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Vor Ort führte die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben werden: Täter 1: Männlich, ca. 22 bis 28 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlanke Statur, dunkle Haare, Vollbart; bekleidet mit schwarzer Jogginghose mit weißen Streifen, weißem Unterhemd und schwarzer Kappe.
Täter 2: Männlich, ca. 20 bis 25 Jahre alt, etwa 170 cm groß, normale Statur, kurze dunkle Haare; bekleidet mit weißem T-Shirt und vermutlich einer Sonnenbrille.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Josephspitalstraße und Herzog-Wilhelm-Straße (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Pullach i. Isartal: Schlauchbootunfall in der Isar
Am Sonntag, 21.06.2026, gegen 18:00 Uhr, gerieten drei Männer, ein 30-jähriger guatemaltekischer Staatsangehöriger, ein 30-jähriger US-amerikanischer Staatsangehöriger sowie ein 28-jähriger indischer Staatsangehöriger, alle mit Wohnsitz in München, mit einem Schlauchboot am Isarwehr Großhesselohe in eine Notlage. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht, Rettungsdienst und Polizei wurden zur Einsatzörtlichkeit entsandt.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren die drei Männer die Isar flussabwärts. Am Isarwehr Großhesselohe befuhren die drei Personen verbotswidrig die Isar weiter, ohne der Beschilderung Folge zu leisten, von der Isar auf den Isarwehrkanal zu wechseln. Im Bereich des Isarwehrs Großhesselohe wurden sie von der Strömung erfasst und in eine Wasserwalze gezogen.
Den drei Männern gelang es noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte, sich selbstständig ans Ufer zu retten. Sie blieben unverletzt. Das Schlauchboot wurde durch die Feuerwehr geborgen.
Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Wasserwacht, Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Beschilderung und die Sicherheitsvorgaben beim Befahren der Isar unbedingt zu beachten sind. Insbesondere im Bereich von Wehranlagen besteht Lebensgefahr.
Die weiteren Ermittlungen zu möglichen Verstößen nach dem Bayerischen Wassergesetz führt die Polizeiinspektion 32 (Grünwald).
Hinweis der Münchner Polizei zum Befahren der Isar:
Für das Befahren der Isar im Landkreis München gelten besondere Sicherheitsvorschriften.
Wichtige Regelungen:
Die Isar darf nur mit Kanus, Schlauchbooten und Stand-up-Paddling-Boards befahren werden.
Für Schlauchboote gelten bestimmte technische Anforderungen.
Das Zusammenbinden mehrerer Boote sowie das Anhängen von Beibooten ist nicht erlaubt.
Es gilt eine Alkoholgrenze von 0,5 Promille.
Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr sowie Nichtschwimmer müssen eine Rettungsweste mit CE-Kennzeichnung tragen.
Glasflaschen dürfen nicht mitgeführt werden.
Während der Fahrt dürfen keine Musikboxen genutzt werden.
Die Regelungen dienen der Sicherheit aller Isarnutzer sowie der Vermeidung von Unfällen und Rettungseinsätzen.
Die Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs auf der Isar im Landkreis München kann hier eingesehen werden:
https://formulare. landkreis-muenchen. de/cdm/cfs/eject/gen?
Laim: Verkehrsunfall zwischen Lkw und Fahrrad - eine Person schwer verletzt
Am Montag, 22.06.2026, gegen 10:10 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Freising mit einem Lkw auf der Willibaldstraße in Richtung der Agnes-Bernauer-Straße. Er beabsichtigte an der Kreuzung zur Gotthardstraße nach rechts in diese abzubiegen. Die Kreuzung wird durch eine Ampel geregelt, welche zunächst Rotlicht zeigte. Als die Ampel auf Grünlicht umschaltete, begann der 24-Jährige seinen Abbiegevorgang.
Zeitgleich befuhr eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad den Gehweg der Willibaldstraße in gleicher Fahrtrichtung.
Die Fahradfahrerin fuhr auf die Fahrbahn der Gotthardstraße auf, dabei kam es zur Kollision zwischen dem Lkw und der Fahrradfahrerin.
Sie wurde von dem Lkw erfasst, unter dem Lkw eingeklemmt und einige Meter mitgezogen. Sie wurde dadurch schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Kreuzung wurde für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. dreieinhalb Stunden gesperrt. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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