Polizei-News München, 18.05.26: Mehrere Festnahmen im bahnpolizeilichen Bereich am Wochenende
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in München gemeldet. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Wochenende (16. und 17. Mai) hat die Bundespolizei mehrere Personen vorläufig festgenommen. Zwei Diebe wurden am Hauptbahnhof auf frischer Tat angetroffen. An der Hackerbrücke kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten.
- Gepäckdiebstahl im ICE 822
Am Samstagmorgen (16. Mai) informierte eine Zugbegleiterin gegen 4:40 Uhr die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion München über einen versuchten Diebstahl am Hauptbahnhof. Eine 43-jährige Niederländerin legte im ICE 822 ihren Rucksack sowie ihre Tasche auf ihrem Sitzplatz ab. Anschließend verabschiedete sie sich - außerhalb des Zuges - noch von ihrem Partner. Diese Unachtsamkeit haben zwei Deutsche ausnutzen wollen und nahmen den Rucksack der Niederländerin an sich. Nachdem der 39- und 47-Jährige den Zug verlassen und sich unerkannt entfernen wollten, erkannte die 43-Jährige ihren Rucksack auf dem Rücken des 39-Jährigen. Die Niederländerin und ihr Partner standen zufällig an der gleichen Zugtür, durch welche die Tatverdächtigen den Zug verließen. Die Frau verfolgte die Männer und nahm ihr Eigentum wieder an sich. Eine Zugbegleiterin, die den Vorfall bemerkte, informierte die Bundespolizei. Die alarmierte Bundespolizeistreife nahm die Täter vorläufig fest.In dem Rucksack befanden sich u.a. Kosmetikartikel, Kleidung, Elektronikartikel und Bargeld. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben einen Wert von 0,0 Promille. Die Männer traten bereits in der Vergangenheit mehrmals- u.a. wegen Betäubungsmittel-, Waffen- und Gewaltdelikten - polizeilich in Erscheinung. Gegen sie ermittelt die Bundespolizei wegen des versuchten Diebstahls.Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich darauf hin, Reisegepäck und/oder persönliche Gegenstände im Zug niemals unbeaufsichtigt zu lassen.
** Auseinandersetzung an der HackerbrückeAm frühen Sonntagmorgen (17. Mai) informierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am S-Bahnhalt an der Hackerbrücke. Die drei Männer - zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 21 und 28 sowie ein 20-jähriger Staatenloser - haben sich zuvor in einer nahegelegenen Diskothek getroffen, wo es bereits zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen war. Als die Drei am Bahnsteig gegen 5:40 Uhr erneut aufeinandertrafen, setzten sie die Auseinandersetzung fort. Dabei sollen sich die Männer gegenseitig geschlagen haben. Nachdem mehrere Streifen der Bundespolizei eintrafen, versuchten der 20-Jährige und der 21-Jährige zu fliehen. Dem 20-Jährigen gelang es sich vom Tatort zu entfernen. Eine Streife holte den 21-Jährigen erfolgreich ein und nahm ihn vorläufig fest. Dabei leistete der Heranwachsende erheblichen Widerstand und schlug einem Beamten zudem ins Gesicht. Der Bundespolizist erlitt leichte Verletzungen, blieb aber weiterhin dienstfähig. Den weiteren polizeilichen Maßnahmen widersetzte sich der 21-Jährige ebenfalls. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,74 Promille. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete darüber hinaus eine Blutentnahme an. Im Anschluss wurde der 21-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Auch der 28-Jährige wurde mit zur Dienststelle genommen, durfte diese aber später ebenfalls wieder verlassen. Die Identität des 20-Jährigen konnte im Rahmen der ersten Ermittlungen festgestellt werden. Die Bundespolizei ermittelt gegen die drei Männer wegen Körperverletzungsdelikten und gegen den 21-Jährigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.Mehrere Festnahmen im bahnpolizeilichen Bereich am WochenendeMünchen - Am Wochenende (16. und 17. Mai) hat die Bundespolizei mehrere Personen vorläufig festgenommen. Zwei Diebe wurden am Hauptbahnhof auf frischer Tat angetroffen. An der Hackerbrücke kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten.* Gepäckdiebstahl im ICE 822Am Samstagmorgen (16. Mai) informierte eine Zugbegleiterin gegen 4:40 Uhr die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion München über einen versuchten Diebstahl am Hauptbahnhof. Eine 43-jährige Niederländerin legte im ICE 822 ihren Rucksack sowie ihre Tasche auf ihrem Sitzplatz ab. Anschließend verabschiedete sie sich - außerhalb des Zuges - noch von ihrem Partner. Diese Unachtsamkeit haben zwei Deutsche ausnutzen wollen und nahmen den Rucksack der Niederländerin an sich. Nachdem der 39- und 47-Jährige den Zug verlassen und sich unerkannt entfernen wollten, erkannte die 43-Jährige ihren Rucksack auf dem Rücken des 39-Jährigen. Die Niederländerin und ihr Partner standen zufällig an der gleichen Zugtür, durch welche die Tatverdächtigen den Zug verließen. Die Frau verfolgte die Männer und nahm ihr Eigentum wieder an sich. Eine Zugbegleiterin, die den Vorfall bemerkte, informierte die Bundespolizei. Die alarmierte Bundespolizeistreife nahm die Täter vorläufig fest.In dem Rucksack befanden sich u.a. Kosmetikartikel, Kleidung, Elektronikartikel und Bargeld. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben einen Wert von 0,0 Promille. Die Männer traten bereits in der Vergangenheit mehrmals- u.a. wegen Betäubungsmittel-, Waffen- und Gewaltdelikten - polizeilich in Erscheinung. Gegen sie ermittelt die Bundespolizei wegen des versuchten Diebstahls.Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich darauf hin, Reisegepäck und/oder persönliche Gegenstände im Zug niemals unbeaufsichtigt zu lassen.
** Auseinandersetzung an der HackerbrückeAm frühen Sonntagmorgen (17. Mai) informierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am S-Bahnhalt an der Hackerbrücke. Die drei Männer - zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 21 und 28 sowie ein 20-jähriger Staatenloser - haben sich zuvor in einer nahegelegenen Diskothek getroffen, wo es bereits zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen war. Als die Drei am Bahnsteig gegen 5:40 Uhr erneut aufeinandertrafen, setzten sie die Auseinandersetzung fort. Dabei sollen sich die Männer gegenseitig geschlagen haben. Nachdem mehrere Streifen der Bundespolizei eintrafen, versuchten der 20-Jährige und der 21-Jährige zu fliehen. Dem 20-Jährigen gelang es sich vom Tatort zu entfernen. Eine Streife holte den 21-Jährigen erfolgreich ein und nahm ihn vorläufig fest. Dabei leistete der Heranwachsende erheblichen Widerstand und schlug einem Beamten zudem ins Gesicht. Der Bundespolizist erlitt leichte Verletzungen, blieb aber weiterhin dienstfähig. Den weiteren polizeilichen Maßnahmen widersetzte sich der 21-Jährige ebenfalls. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,74 Promille. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete darüber hinaus eine Blutentnahme an. Im Anschluss wurde der 21-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Auch der 28-Jährige wurde mit zur Dienststelle genommen, durfte diese aber später ebenfalls wieder verlassen. Die Identität des 20-Jährigen konnte im Rahmen der ersten Ermittlungen festgestellt werden. Die Bundespolizei ermittelt gegen die drei Männer wegen Körperverletzungsdelikten und gegen den 21-Jährigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 18.05.2026 gegen 10:35 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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