Polizei-News Anhalt-Bitterfeld, 13.01.2026: Verkehrsunfall mit Sachschaden
Das Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld berichtet am Nachmittag über mehrere Vergehen. Die aktuellen Fälle von Dienstag, dem 13.01.2026 im Überblick.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Verkehrsunfall mit Sachschaden
Am 13.01.2026 befuhr ein 57-Jähriger gegen 9 Uhr mit einem PKW Nissan in Köthen die Dessauer Straße aus Richtung Weintraubenstraße kommend. An der Kreuzung zur Friedrichstraße beabsichtigte er nach links in diese abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem PKW Toyota eines 73 Jahre alten Mannes, der auf der Friedrichstraße in Richtung Lindenstraße unterwegs war. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils rund 2.000 Euro.
Verkehrsunfall mit Sachschaden
In Reinsdorf befuhr ein 53-Jähriger am 13.01.2026 gegen 8 Uhr mit einem Transporter die Köthener Straße in Richtung Görzig. Hierbei kam es im Bereich der Außenspiegel zu einer seitlichen Kollision mit einem sich im Gegenverkehr befindlichen Kleintransporter einer 31 Jahre alten Frau. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt.
Verkehrsunfall mit Sachschaden
Auf dem Gelände einer Tankstelle in der Bitterfelder Straße in Friedersdorf ereignete sich am 12.01.2026 gegen 11 Uhr ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Demzufolge touchierte ein 44-Jähriger mit einem PKW VW beim Anfahren nach einem Tankvorgang einen vorbeifahrenden Transporter eines 55 Jahre alten Mannes. Die Schadenssumme an diesem Fahrzeug wurde mit circa 2.000 Euro angegeben. Der Sachschaden am VW beläuft sich auf ungefähr 500 Euro.
Geschwindigkeitskontrolle
Bei winterlichen Wetterbedingungen führten Beamte des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld in den Vormittagsstunden des 13.01.2026 in der Straße „Am Wasserturm“ in Köthen , auf Höhe einer Grundschule, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit der Schulkinder - aber auch der übrigen Verkehrsteilnehmer - zu erhöhen. So wurden zwischen 8 und 10 Uhr zwei Autofahrer festgestellt, die sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Der schnellste Fahrzeugführer wurde mit 74 km/h gemessen. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Bußgeld. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, die Geschwindigkeit, insbesondere bei winterlicher Witterung und in sensiblen Bereichen wie Schulumfeldern, den Straßen- und Sichtverhältnissen anzupassen.
Brandereignis
In der Nacht vom 12. zum 13.01.2026 rückten Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in einer Lokalität in der Bitterfeld -Wolfener Seepromenade aus. Das Gebäude fiel trotz zeitnahen Einsatzes der Rettungskräfte nahezu komplett den Flammen zum Opfer. Der entstandene Schaden wurde mit ungefähr 60.000 Euro beziffert. 22 Kameraden der örtlichen Feuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Körperverletzung mit Folgen
In einer Wohnung in der Moltkestraße in Bitterfeld -Wolfen eskalierte am 12.01.2026 gegen 18.30 Uhr ein Streit um die Bezahlung einer Pizza. Nach einem zunächst verbalen Schlagabtausch gingen ein 45 Jahre alter Mann und eine 35-jährige Frau in gegenseitige Tätlichkeiten über, in deren Folge die Frau oberflächliche Gesichtsverletzungen davontrug, die in einem nahegelegenen Krankenhaus medizinisch versorgt wurden. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes durch die hinzugerufenen Beamten wurde festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Er wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.
Betrugsmasche durch falsche Microsoft-Mitarbeiter
Am 13.01.2026 ging bei der Polizei in Zerbst eine Betrugsanzeige ein. Demzufolge erschien in den Abendstunden des Vortages auf dem Laptop eines Ehepaares aus dem Raum Zerbst ein Warnhinweis zu einem Trojaner, der mit der Aufforderung verbunden war, sich mit einer Servicenummer in Verbindung zu setzen. Der Senior wählte die Nummer und geriet an einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter. Dieser gab an, dass sich Unbekannte Zugriff auf sein Bankkonto verschafft und nun mehrere Abbuchungen im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro veranlasst hätten. Um dies zu stoppen, wurde der 71-Jährige angewiesen, verschiedene Transaktionen über seinen Onlinezugang durchzuführen. Kurz darauf musste er dann bei der Sichtung seines Kontos feststellen, dass ein Gesamtbetrag in Höhe von rund 500 Euro auf betrügerische Art und Weise abgebucht worden war. Nachdem er seine Hausbank verständigt hatte, wurde ihm zumindest der Großteil des Geldes zurückerstattet. Bei diesem Vorgehen handelt es sich um eine beliebte Betrugsmasche. Dem Opfer soll weisgemacht werden, dass sein Computer sich mit einer Schadsoftware infiziert hat. Um diese wieder zu entfernen, werden telefonisch Anweisungen gegeben. Ziel der Betrüger ist es, Schadprogramme zu installieren, um an persönliche Daten der Angerufenen zu gelangen und somit sich Zugriff auf deren Bankkonto zu verschaffen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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