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Hilfe bei Hitzeschäden: So schützen Sie sich vor Hitzschlag und Co.

Bei steigenden Temperaturen im Sommer ist besondere Vorsicht geboten. Schnell können Hitzeschäden auftreten. Wie Sie einen Hitzschlag, Hitzekrampf und andere Folgen vermeiden und auf welche Symptome Sie achten sollten, verraten wir hier.

Extreme Temperaturen können der Gesundheit schaden. (Symbolfoto) (Foto) Suche
Extreme Temperaturen können der Gesundheit schaden. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/ New Africa
  • Was ist ein Hitzeschaden
  • Symptome bei Hitzschlag, Hitzekrampf und Hitzeerschöpfung
  • Erste Hilfe bei einem Hitzeschaden

Der Sommer hat seine Schattenseiten, denn extreme Temperaturen können Hitzeschäden im Körper verursachen. Deshalb ist es so wichtig, sich vor der Hitze zu schützen. Aber wie? Das erklären wir in diesem Ratgeber.

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Was ist ein Hitzeschaden?

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, was ein Hitzeschaden eigentlich ist und welche Formen auftreten können. Bei Hitzeschäden kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen der Wärmeabgabe und der Wärmebelastung. Durch hohe Temperaturen steigt die Körpertemperatur besonders durch starke Belastung bei hohen Außentemperaturen, Sport und eine geringe Flüssigkeitszufuhr. In der Medizin zwischen verschiedenen Schäden wie Hitzekrämpfen, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag und Sonnenstich unterschieden.

Symptome bei Hitzschlag, Hitzekrampf und Hitzeerschöpfung: Darauf sollten Sie achten

Am bekanntesten sind der Hitzschlag (Hyperthermiesyndrom) und der Sonnenstich. Beide unterscheiden sich aber in einigen Symptomen. Bei einem Sonnenstich wird durch zu viel Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken die Hirnhäute überreißt, was zu Übelkeit und Kopfschmerzen führt. Bei einem Hitzschlag ist der ganze Körper betroffen. Zu viel Sonne ist hier nicht immer der Grund für die Beschwerden. Folgende Symptome deuten auf einen Hitzschlag hin:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • steifer Nacken, Nackenschmerzen
  • Schwindel, Bewusstlosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen
  • Fieber
  • Lähmungen, Muskelzuckungen und Krämpfe: das kann auch auf einen Hitzekrampf hindeuten
  • trockene und rote Haut
  • er­höh­te Puls­frequenz
  • Blut­druck zunächst normal, später fällt er ab
  • Kör­pertemperatur ü­ber 40 Grad Celsius
  • in schweren Fällen kann es zu einem Organversagen kommen

Bei einem Hitzekrampf können Oh­ren­sau­sen, ein Kollaps und in schweren Fällen Krämpfe durch höheren Hirndruck auftreten. Diese schweren Folgen könnten die Betroffenen auch in ein Koma versetzen, informieren die Techniker Krankenkasse und das medizinische Nachschlagewerk Pschyrembel.

Hitzschlag behandeln: Schnelle Hilfe bei Hitzeschäden notwendig

Sollten bei Ihnen Beschwerden auftreten oder Sie Symptome bei einem Angehörigen bemerken, holen Sie sich medizinische Hilfe und leisten Erste Hilfe. Zuvor ist es wichtig, die Patient:innen aus der Sonne zu holen, den Körper mit kalten Wickeln oder Wasser zu kühlen und Flüssigkeit zu verabreichen. Der Pschyrembel rät dazu, den Körper bei einem Hitzschlag auf 38 Grad herunterzukühlen. Bei einem hitzebedingten Krampf sollte der Kopf hochgelagert werden.

So beugen Sie Hitzschlag, Sonnenstich und Co. vor

Um derartige Folgen zu vermeiden, ist Vorsorge das A und O. Gehen Sie am Nachmittag nicht mehr raus und erledigen Sie alles in den Morgenstunden. Im Schatten sollten sie sich auch nicht aufhalten, weil sie dort auch Gefahr laufen könnten, Ihrem Körper zu schaden. Trinken Sie genügend. Wenn Sie dennoch rausgehen müssen, dann nicht lange und beugen sie vor. Treiben Sie keinen Sport, vermeiden Sie anstrengende Arbeit, tragen Sie Sonnencreme und bedecken Sie ihren Körper mit Kleidung aus Naturmaterialien.

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/rad/news.de

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