Erfurt: Thüringen kooperiert mit indischer Fachkräfte-Organisation

In Thüringen gehen in den nächsten Jahren zehntausende Arbeitnehmer in den Ruhestand. Offene Stellen müssen besetzt werden. Künftig mit Fachkräften aus Indien?

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Thüringen will erste Vereinbarungen zur Zusammenarbeit mit Indien bei der Ausbildung junger Leute und der Gewinnung von Fachkräften treffen. Wenige Tage nach der Indien-Reise von Thüringer Regierungsvertretern in das einwohnerreichste Land der Welt gab es einen Gegenbesuch von Vertretern der zentralen indischen Organisation zur Förderung beruflicher Qualifizierung und Fachkräfteentwicklung in Thüringen, teilte das Arbeitsministerium mit.

Es gehe darum, die nächsten konkreten Schritte zu vereinbaren, sagte Arbeitsministerin Katharina Schenk (SPD). Ziel sei es, Fachkräfte für Thüringen zu gewinnen und ihnen zugleich faire Perspektiven für Ausbildung, Arbeit und langfristige Integration zu bieten.

Dabei gehe es vor allem um Fachkräfte für das Thüringer Gesundheitswesen und das Handwerk. Eine Interessenbekundung sei mit der Arbeiterwohlfahrt geschlossen worden. Ein Treffen habe es auch mit Vertretern des Handwerks gegeben.

Neben dem fachlichen Dialog erhielten die Gäste bei einem Rundgang durch das Berufsbildungszentrum einen direkten Einblick in die Ausbildungs- und Werkstattstrukturen sowie die praxisnahe Qualifizierung im Thüringer Handwerk.

In Thüringen gehen in den nächsten Jahren zehntausende Arbeitnehmer in den Ruhestand. Nach Prognosen können die offenen Stellen nicht allein durch Nachwuchs aus Thüringen und Deutschland besetzt werden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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