Rostock: Vom Werftbecken zum maritimen Energiegewerbepark

In Rostock-Warnemünde wird ein ehemaliges Werftbecken zu einem Hightech-Standort für Offshore- und Energietechnologie umgebaut. Es ist das zweitgrößte Infrastrukturprojekt in MV.

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In einem ehemaligen Werftbecken im Hafengelände in Rostock-Warnemünde soll in den kommenden fünf Jahren für rund 100 Millionen Euro ein maritimer Gewerbepark entstehen. Der erste Rammschlag für die Arbeiten erfolgte im Beisein von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). "Mit diesem Projekt entsteht in Rostock ein neuer Zukunftsstandort für die maritime Wirtschaft und die Energiewende", sagte die SPD-Politikerin.

Das Land unterstützt das Vorhaben mit 78,3 Millionen Euro. Das künftige Gewerbegebiet wird eine Fläche von mehr als zehn Hektar umfassen. Hinzu kommen knapp drei Hektar Kaiflächen mit einer Gesamtkailänge von 555 Metern. Rund 15 Prozent des Areals entfallen auf Straßen und Wege. Allein für die Errichtung einer neuen Spundwand sind nach Angaben des Projektteams über 6.000 Tonnen Stahl notwendig.

Fertigstellung innerhalb der kommenden fünf Jahre

Generalplaner ist das Architektur- und Ingenieurunternehmen Inros Lackner. Die Bauarbeiten gliedern sich in fünf voneinander abhängige Teilprojekte. Für die Liegeplätze im Becken ist ein Tiefgang von etwa 9,5 Metern vorgesehen. Die Fertigstellung des Gewerbeparks ist innerhalb der kommenden fünf Jahre vorgesehen.

Das Vorhaben ist nach Angaben der Stadt Rostock landesweit nach dem Neubau der Peenestrombrücke derzeit die zweitgrößte Infrastrukturinvestition in MV. Mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz stehe bereits einer der ersten großen Nutzer des neuen Gewerbeparks fest.

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