Fußball-WM: Die WM-Gruppe A: Mexikos große Hoffnungen
Ganz Mexiko fiebert der Heim-WM entgegen. Kann das Team mit Shootingstar Gilberto Mora die Erwartungen erfüllen – oder werden Südkorea, Tschechien und Südafrika zum Spielverderber?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die rund 130 Millionen Einwohner Mexikos richten ihren Blick auf diese Gruppe. Wird der Co-Gastgeber seiner Favoritenrolle gerecht oder können Tschechien, Südkorea und Südafrika überraschen? Nur eines der sechs Vorrundenspiele der Gruppe A findet außerhalb von Mexiko statt - Tschechien gegen Südafrika in Atlanta.
Mexiko: Der Co-Gastgeber ist Favorit in der Gruppe und richtet erstmals seit 40 Jahren eine Fußball-WM aus. Gelingt die sportliche Wende? Bei der WM in Katar schied das Team in der Gruppenphase aus, zuvor folgten sieben Achtelfinal-Niederlagen. Bestes Ergebnis waren die Viertelfinals 1970 und 1986, als man jeweils Gastgeber war. Die Hoffnungen ruhen unter anderem auf dem 17-jährigen Gilberto Mora. Trainer ist der erfahrene Javier Aguirre.
Südafrika: Südafrika ist erstmals seit der Heim-WM 2010 wieder qualifiziert. Damals schied das Gastgeberland trotz eines 2:1-Siegs gegen Frankreich als erstes WM-Gastgeberteam in der Gruppenphase aus. Zuvor nahm Südafrika nur 1998 und 2002 teil, jeweils ohne Einzug in die K.o.-Runde. Trainer ist seit 2021 der Belgier Hugo Broos, der Kader besteht überwiegend aus Spielern der heimischen südafrikanischen Liga. Die "Bafana Bafana" sind klarer Außenseiter.
Südkorea: Hinter den Mexikanern gilt Südkorea als wahrscheinlichster Kandidat für den Einzug in die K.o.-Phase. Die "Tigers of Asia" nehmen an ihrer 12. Fußball-WM teil, häufiger als jedes andere asiatische Team. Bestes Ergebnis ist Platz vier 2002. Seitdem kam die Mannschaft nie über das Achtelfinale hinaus. In der Qualifikation blieb das Team ungeschlagen. Star des Teams ist Kapitän Heung-min Son, Trainer ist seit 2024 erneut Myung-bo Hong.
Tschechien: Die Osteuropäer qualifizierten sich erst durch einen Sieg im Playoff-Endspiel nach Elfmeterschießen gegen Dänemark. Tschechien ist damit erstmals seit 2006 wieder dabei. Ex-Kapitän Vladimir Darida kehrte extra für die Playoffs ins Nationalteam zurück, um seiner Mannschaft den WM-Traum zu ermöglichen. Tschechien könnte mit Südkorea um Platz zwei konkurrieren. Viele Hoffnungen ruhen auf Bayer Leverkusens Stürmer Patrik Schick.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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