Fußball-WM: Die WM-Gruppe E: DFB-Team zum Start gegen Curaçao

Mit Leipzigs Diomande und Ecuadors Beton-Abwehr wartet starke Konkurrenz auf das DFB-Team. Wer überrascht die Favoriten – und was kann Debütant Curaçao ausrichten?

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Debütant Curaçao ist in der Gruppe der krasse Außenseiter. Ecuador (Zweiter der Südamerika-Qualifikation) und die Elfenbeinküste (Afrika-Cup-Sieger 2024) kommen mit starken Empfehlungen zur WM. Klarer Gruppenfavorit ist dennoch der viermalige Weltmeister Deutschland, der zudem in Houston gegen Curaçao eröffnet.

Deutschland: Bundestrainer Julian Nagelsmann will die DFB-Elf in das erste große Halbfinale seit zehn Jahren führen. Die Hoffnungen ruhen auf Bayerns Jamal Musiala und Florian Wirtz vom FC Liverpool. Kapitän Joshua Kimmich ist bei Nagelsmann - anders als in München - rechts hinten eingeplant. Sorgen machen die fehlende Beständigkeit und die Defensive, die sich beim 4:3 in der Schweiz und in der Nations League anfällig zeigte.

Ecuador: Die größte Stärke der Südamerikaner ist die Defensive. In 18 Spielen der Qualifikation kassierte Ecuador nur fünf Gegentore und zwei Niederlagen. Willian Pacho und Piero Hincapie von den Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal bilden das Herzstück der Defensive. Im Angriff ruhen die Hoffnungen auf Routinier Enner Valencia, der zwar bereits 36 ist, aber als gefährlichster Stürmer des Teams gilt.

Elfenbeinküste: Die Innenverteidiger Evan Ndicka und Odilon Kossounou sind noch aus Bundesliga-Zeiten bekannt. Doch ihre Stärken haben die Ivorer vor allem offensiv. Leipzigs Turbostürmer Yan Diomande kommt aus einer exzellenten Bundesliga-Saison und wirbelt auf dem Flügel. Im Mittelfeld dirigiert der in Saudi-Arabien spielende Franck Kessié das Spiel. Die Elfenbeinküste ist bei drei Teilnahmen bislang nie über die Vorrunde hinausgekommen.

Curaçao: Schon die Qualifikation der Karibikinsel war eine große Überraschung. Der frühere Bundesliga-Trainer Dick Advocaat (78 Jahre) legte sein Amt als Nationaltrainer zunächst aus persönlichen Gründen nieder, löste dann aber doch Fred Rutten schnell wieder ab. Das Team um den früheren Hoffenheimer Jürgen Locadia hat insgesamt einen Marktwert von 30 Millionen Euro. Ein Viertel der Summe, die für DFB-Star Musiala gehandelt wird.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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