Fußball-WM: Die WM-Gruppe H: Alle Augen auf Lamine Yamal
Spaniens Hoffnungsträger Lamine Yamal steht im Fokus der Gruppe H. Was Kap Verde, Uruguay und Saudi-Arabien bei der WM vorhaben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Zwei Favoriten, zwei Außenseiter: Europameister Spanien und Südamerikas Schwergewicht Uruguay gehen als die Teams ins Rennen, für die es um den Gruppensieg geht. Saudi-Arabien, WM-Gastgeber 2034, und Debütant Kap Verde werden wohl chancenlos sein.
Spanien: Kaum zu glauben, aber mehr als das Viertelfinale war für Spanien seit dem WM-Titel 2010 nicht mehr drin. Vor vier Jahren scheiterte La Furia Roja sogar schon im Achtelfinale am Überraschungsteam Marokko. Nach dem Rücktritt von Luis Enrique gelang dessen Nachfolger Luis de la Fuente der erfolgreiche Umbruch. Alle Augen werden auf dem erst 18 Jahre alten Barcelona-Star Lamine Yamal gerichtet sein.
Kap Verde: Mit 500.000 Einwohnern ist der atlantische Inselstaat die drittkleinste Nation, die sich je für eine WM qualifiziert hat. Die Qualifikation war besonders zu Hause beeindruckend, man gewann alle fünf Spiele ohne Gegentor. Seit 2020 wird die Mannschaft von Pedro Brito trainiert, der nur Bubista genannt wird. Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation wurde der 56-Jährige im vergangenen Jahr zu Afrikas Trainer des Jahres gewählt.
Saudi-Arabien: Der WM-Gastgeber von 2034 ist zum dritten Mal nacheinander bei der Endrunde dabei, besiegte vor vier Jahren als einzige Mannschaft den späteren Weltmeister Argentinien. Trotz des 2:1 schied man allerdings in der Gruppenphase aus. Nun wird sich zeigen, ob die Aufwertung der nationalen Liga mit Mega-Transfers wie dem von Cristiano Ronaldo auch die Qualität der Nationalmannschaft verbessert hat.
Uruguay: Trainer-Ikone Marcelo Bielsa, genannt El Loco, soll Uruguay erstmals seit 2018 wieder in die K.o.-Runde führen. Allerdings lief es sportlich zuletzt nicht rund. Der zweimalige Weltmeister gewann keines der vergangenen vier Spiele, kassierte dabei ein 1:5 in den USA. Kopf der Mannschaft ist Federico Valverde von Real Madrid, im Angriff hängt viel von der Form vom mittlerweile in Saudi-Arabien spielenden Darwin Núñez ab.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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