Fußball-WM: Die WM-Gruppe K: Ronaldo so wichtig wie nie
Cristiano Ronaldo könnte bei seiner sechsten WM für Portugal eine Schlüsselrolle spielen. Was die Gruppe K mit Kolumbien, Usbekistan und der DR Kongo besonders macht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Ronaldo-Gruppe. Der Portugiese ist auch mit 41 Jahren einer der Superstars der WM. Dahinter wird es mit Kolumbien, Debütant Usbekistan und der Demokratischen Republik Kongo eher eine Gruppe für Fußball-Nerds.
Portugal: Vor vier Jahren schien bereits Cristiano Ronaldos Ende in der Nationalmannschaft eingeläutet, als der Stürmer im Achtel- und Viertelfinale nicht in der Startelf stand. Doch der Ballon-d'Or-Gewinner ist immer noch dabei - und in der talentierten Mannschaft wohl so wichtig wie noch nie. Ronaldo wäre neben seinem Erzrivalen Lionel Messi der erste Fußballer, der bei sechs Weltmeisterschaften zum Einsatz käme.
Kolumbien: Die große Zeit von James Rodríguez ist wohl vorbei. Der Torschützenkönig der WM 2014 schloss sich Minnesota United an, um Spielzeit für die WM zu sammeln. Der 34-Jährige ist Kapitän des Teams und neben Bayern-Stürmer Luis Diaz der große Star. Nach dem Verpassen der WM 2022 träumt man groß im südamerikanischen Hochland, möchte besser abschneiden als beim Viertelfinal-Aus 2014.
Usbekistan: Der Star steht an der Seitenlinie. Seit Oktober vergangenen Jahres ist Fabio Cannavaro Trainer der ehemaligen Sowjetrepublik. Italiens Weltmeister von 2006 ersetzte Timur Kapadse, der Usbekistan als Interimstrainer zur WM geführt hatte. Kapitän der Mannschaft ist Eldor Schomurodow, der in 90 Länderspielen 44 Tore erzielt hat. Innenverteidiger Abdukodir Chusanow ragt als Profi bei Top-Club Manchester City ebenfalls heraus.
DR Kongo: Zum zweiten Mal nach 1974 ist die Demokratische Republik Kongo dabei, damals qualifizierte man sich unter dem Namen Zaire als erstes subsaharisches afrikanisches Team für eine WM. Zur diesjährigen Endrunde musste das Team den Umweg über die interkontinentalen Playoffs nehmen, wo es in Mexiko ein 1:0 gegen Jamaika gab. In der von Konflikten geprägten Nation führte dies zu landesweitem Jubel.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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