Fußball-WM: Die WM-Gruppe I: Frankreichs unvergleichliche Auswahl
Frankreich glänzt mit Mbappé, Dembélé und Olise – doch Senegal und Norwegen wittern ihre Chance. Gibt es eine Überraschung in der Gruppe I?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das mit etlichen Stars gespickte Team der Franzosen gehört zu den Topfavoriten auf den Titel und dürfte sich demnach auch in der Gruppe I als Erster durchsetzen. Aber Vorsicht: 2002 blamierten sich "Les Bleus" schon einmal in einem WM-Vorrundenspiel gegen den Senegal (0:1). Die Westafrikaner und Norwegen dürften um Platz zwei kämpfen, der Irak ist der Außenseiter.
Frankreich: Weltfußballer Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain), Bundesliga-Ass Michael Olise (FC Bayern München), Superstar Kylian Mbappé (Real Madrid) - gerade in der Offensive haben die Franzosen eine unvergleichliche Auswahl. Ziel ist der dritte WM-Titel nach 1998 und 2018. Die dramatische Final-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien vor vier Jahren dürfte das Team von Langzeit-Trainer Didier Deschamps noch mal zusätzlich anstacheln.
Norwegen: Zum vierten Mal und erstmals seit 1998 sind die Skandinavier bei einer WM dabei. Alle Augen richten sich auf Stürmerstar Erling Haaland - einst bei Borussia Dortmund, seit 2022 bei Manchester City. Mit bislang 55 Treffern ist er schon jetzt der Rekordtorschütze seines Landes. Erstmals nimmt der 25-Jährige mit Norwegen nun an einem großen Turnier teil. Auch BVB-Verteidiger Julian Ryerson gehört zu den bekannteren Spielern im Aufgebot.
Senegal: Den Titel des Afrikameisters bekamen die "Löwen" lange nach dem Skandal-Finale gegen Marokko im Januar noch aberkannt. Der Streit darüber überschattet auch die dritte WM-Teilnahme der Senegalesen, die ihre großen Hoffnungen wieder mal in Sadio Mané setzen. Der frühere Stürmerstar des FC Liverpool und des FC Bayern, der inzwischen in Saudi-Arabien spielt, ist der Rekordtorschütze seines Landes und traf auch in der Qualifikation fünfmal.
Irak: Das Team des australischen Trainers Graham Arnold löste das letzte Ticket für das Turnier - mit einem 2:1 im entscheidenden Playoff-Spiel gegen Bolivien. Erstmals seit 40 Jahren sind die Iraker wieder bei einer WM dabei. Damals verloren sie in der Gruppenphase gegen Mexiko, Belgien und Paraguay. Auch diesmal sind sie der klare Außenseiter. Stürmer Aymen Hussein ist einer der Köpfe der Mannschaft, deren Spieler hierzulande kaum bekannt sein dürften.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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