Fußball-WM: Die WM-Gruppe B: Edin Dzekos große Mission

Edin Dzeko will mit Bosnien-Herzegowina das WM-Märchen schreiben. Doch auch Kanada und die Schweiz haben große Pläne – und Katar setzt auf einen Star-Trainer.

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Die Gruppe ist wohl eine der ausgeglichensten dieser WM - zumindest drei Mannschaften könnten ungefähr auf Augenhöhe sein. Leichter Favorit ist die Schweiz, doch auch Co-Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina rechnen sich gute Chancen aus. Katar gilt als Außenseiter. Die Kanadier bestreiten ihre Gruppenspiele in Toronto oder Vancouver und setzen auf den Heimvorteil.

Kanada: Kanada spielt zum dritten Mal nach 1986 und 2022 eine WM-Endrunde. Mit den eigenen Fans im Rücken will die Mannschaft des früheren Leipziger Trainers Jesse Marsch erstmals die Vorrunde überstehen. Sorgen machte zuletzt der Kapitän. Bayern-Spieler Alphonso Davies zog sich beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris eine Oberschenkelverletzung zu und verpasste das Bundesliga-Finale. Wird er rechtzeitig fit?

Bosnien-Herzegowina: Die Bosnier setzten sich in den Playoffs gegen Italien durch und sorgten für riesigen Jubel im Land. Erst zum zweiten Mal überhaupt nach 2014 ist das Land bei der WM-Endrunde dabei. Edin Dzeko war damals schon dabei und ist auch heute Führungsspieler. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig, der jüngst mit Schalke in die Bundesliga aufstieg, ist nach wie vor der große Führungsspieler im Team von Trainer Sergej Barbarez.

Katar: Der Star ist der Coach. Seit 2025 trainiert der frühere spanische Nationalcoach und Trainer von Real Madrid, Julen Lopetegui, den WM-Gastgeber von 2022. Damals war Katar erstmals bei einer WM dabei und schied mit drei Niederlagen als Gruppenletzter aus. Wird es diesmal besser? Alles andere als Rang vier des Asienmeisters von 2024 wäre eine Überraschung.

Schweiz: Über das Viertelfinale kam die Schweiz bei einer WM noch nie hinaus. Das Team um Kapitän und Chefstratege Granit Xhaka gilt schon länger als Kandidat für Überraschungen. Gelingt eine solche diesmal? Trainer Murat Yakin wird auch bei der WM auf zahlreiche Bundesliga-Profis bauen. Als gesetzt gelten beispielsweise BVB-Torwart Gregor Kobel und Gladbachs Abwehrspieler Nico Elvedi.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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