Fußball-WM: Die WM-Gruppe L: Beendet Thomas Tuchel Englands Titelflaute?

60 Jahre ohne WM-Titel – kann Tuchel mit Kane und Bellingham Englands Fluch brechen? Kroatien setzt wieder auf eine Überraschung

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Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. (Foto) Suche
Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Mit England und Kroatien treffen zwei europäische Topteams schon in der Vorrunde aufeinander. Das erschwert die Aufgabe für Ghana und Panama in der Gruppe L, die aber keineswegs chancenlos sind.

England: Der einzige WM-Triumph der "Three Lions" liegt nun schon 60 Jahre zurück. Die Auftritte bei der EM 2021 und 2024, wo jeweils Platz zwei heraussprang, machen aber Mut. Genauso wie die makellose Qualifikation mit acht Siegen ohne Gegentor. Dank Ausnahmespielern wie Stürmerstar Harry Kane vom FC Bayern oder Mittelfeldantreiber Jude Bellingham (Real Madrid) zählt das Team von Trainer Thomas Tuchel zu den WM-Mitfavoriten.

Kroatien: Zweiter 2018, Dritter 2022 - Kroatiens jüngste WM-Bilanz liest sich beeindruckend. Ungeschlagen rauschte das Team um Altstar Luka Modric - der mit 40 trotz eines jüngst erlittenen Jochbeinbruchs seine fünfte Endrundenteilnahme anstrebt - souverän durch die Qualifikation. Werden die Kroaten, in deren Reihen einige Bundesligaprofis wie Josip Stanisic (FC Bayern) oder Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) stehen, erneut zum Favoritenschreck?

Ghana: Die WM-Vorbereitung der "Black Stars" verlief chaotisch. Nach dem 1:2 im Testspiel gegen Deutschland Ende März wurde Trainer Otto Addo gefeuert und durch Carlos Queiroz ersetzt. Der 73-Jährige, der schon 2010 mit Portugal sowie 2014 und 2018 jeweils mit dem Iran bei der WM dabei war, soll Ghana zu alter Stärke führen. Zuletzt hatte das Team um Stürmerstar Antoine Semenyo (Manchester City) sogar die Teilnahme am Afrika-Cup verpasst.

Panama: Die Mittelamerikaner sind im Welt-Fußball ein weitgehend unbeschriebenes Blatt und erst zum zweiten Mal nach 2018 bei der WM dabei. Doch Vorsicht: Das Team von Trainer Thomas Christiansen, der seit 2020 im Amt ist, kommt als 33. der Weltrangliste mit viel Selbstvertrauen. Immerhin stand Panama vor drei Jahren im Finale des Gold-Cups und im Vorjahr im Endspiel der CONCACAF Nations League.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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