Fußball-WM: Die WM-Gruppe D: Nutzen die US-Boys den Heimvorteil?

Die Gruppe D gilt als besonders ausgeglichen. Können die USA ihren Heimvorteil nutzen – oder schieben sich die Türkei, Paraguay und Australien nach vorn?

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Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. (Foto) Suche
Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Auf dem Papier ist die Gruppe D eine der ausgeglichensten der ganzen WM. Es gibt keinen klaren Favoriten und keinen krassen Außenseiter. Für Co-Gastgeber USA ist das eine große Chance.

USA: Passend zur Endrunde im eigenen Land haben die Amerikaner den wohl stärksten Kader ihrer WM-Historie. Schlüsselspieler wie Christian Pulisic (AC Mailand) oder Weston McKennie (Juventus Turin) spielen bei europäischen Topclubs. Trainer Mauricio Pochettino führte Tottenham einst ins Finale der Champions League. Sorgen machen die Fitnessprobleme mehrerer Stars und die Testspiele in diesem Jahr. Unter anderem gab es ein 2:5 gegen Belgien.

Türkei: Arda Güler von Real Madrid, Kenan Yildiz von Juventus Turin oder Kapitän Hakan Calhanoglu von Inter Mailand: In dieser türkischen Mannschaft steckt viel Potenzial. Der italienische Trainer Vincenzo Montella führte das Team bereits bei der EM 2024 ins Viertelfinale. Zahlreiche Spieler wie Calhanoglu (Mannheim), Yildiz (Regensburg), Kaan Ayhan (Gelsenkirchen) oder Atakan Karazor (Essen) wurden in Deutschland geboren.

Paraguay: Zum ersten Mal seit 2010 sind die Südamerikaner wieder bei einer WM dabei. Bekannte Namen, wie es sie früher mit dem schillernden Torwart José Luis Chilavert oder dem Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz gab, fehlen zwar diesmal im Aufgebot. Dennoch schloss das Team des früheren Hertha-Verteidigers Omar Alderete die lange WM-Qualifikation in Südamerika punktgleich mit Teams wie Brasilien und Uruguay ab.

Australien: Zum sechsten Mal nacheinander qualifizierten sich die Australier für eine WM. Vor vier Jahren in Katar überstanden sie auch zum ersten Mal seit 2006 in Deutschland wieder die Vorrunde. Aber auch diesmal gilt wie bei jedem Turnier: Australien ist nur Außenseiter. Bekannteste Spieler sind die beiden St.-Pauli-Profis Jackson Irvine und Connor Metcalfe. Toptalent Nestory Irankunda wurde 2025 von Bayern München an den FC Watford in England verkauft.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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