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Sir Frank Williams ist tot: Große Trauer! Formel-1-Legende mit 79 Jahren gestorben

Große Trauer in der Formel 1. Frank Williams, der den Rennstall Williams Racing gründete, ist am Sonntag gestorben. Er wurde 79 Jahre alt. Auf Twitter nehmen die Formel 1 und zahlreiche Fans Abschied von ihm.

Der Gründer des Formel1-Teams Williams, Frank Williams, ist mit 79 Jahren gestorben. Bild: picture alliance / dpa | Miguel Gutierrez

Die Formel-1-Welt muss einen traurigen Verlust verkraften. Der Gründer des Rennstalls Williams Racing, Frank Williams, ist am Sonntag im Alter von 79 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Familie.

Frank Williams ist tot: Formel-1-Legende nach Krankenhausaufenthalt mit 79 Jahren gestorben

Er war bis zu seinem offiziellen Ausscheiden im September 2020 der älteste Teamchef in der Formel 1. Schon seit langer Zeit weilte er aber nicht mehr bei einem Rennen der Motorsport-Königsklasse. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Am Freitag sei er ins Krankenhaus eingewiesen worden und dort am Sonntagmorgen friedlich gestorben, hieß es in der Mitteilung.

Formel1 trauert um verstorbenen Frank Williams

"Wir sind von größter und tiefster Trauer über den Tod von Sir Frank Williams erfüllt. Sein Leben war geprägt von der Leidenschaft für den Motorsport; sein Vermächtnis ist unermesslich und wird für immer Teil der Formel 1 sein", schreibt die Motorklasse auf Twitter. Unter dem Tweet ist die Trauer unter Formel1-Fans groß. "Ruhe in Frieden, Sir Frank. Was Sie für den Sport getan haben, ist mehr als unglaublich und wir hoffen, dass Sie allen Motorsportfans vom Himmel aus zulächeln", schrieb ein Nutzer. "Ich habe keine Worte... Dies ist ein so trauriger Tag. Ruhe in Frieden Sir Frank Williams, danke, dass er das Williams F1 Team an die Spitze gebracht hat und das Team in den schwersten Zeiten am Leben erhalten hat", verabschiedet sich ein anderer User von dem Briten.

Sir Frank Williams saß nach Unfall im Rollstuhl

Seine Tochter Claire, stellvertretende Teamchefin, vertrat ihn bereits seit langem an den Grand-Prix-Wochenenden. Nach dem Großen Preis von Italien in Monza 2020 zog sich die Familie aus dem an einen US-Investor verkauften Rennstall zurück. Eine Ära ging damit zu Ende. Seit einem Autounfall 1986 auf der Rückreise von Testfahrten im französischen Le Castellet saß Frank Williams im Rollstuhl. Er musste seitdem immer betreut werden.

Frank Williams: Williams Racing-Gründer machte Rennstall erfolgreich

Für seinen Rennstall fuhren unter anderen Nico Rosberg, Ralf Schumacher, Nick Heidfeld und Nico Hülkenberg. Legenden wie Nelson Piquet, Nigel Mansell und Alain Prost holten Titel im Williams. Insgesamt neunmal gewann Williams die Konstrukteurs-WM und siebenmal die Fahrerwertung, zuletzt beides 1997. 114 Grand-Prix-Siege feierte Williams.

Die schwärzeste Stunde erlebten Frank Williams und der Rennstall, den er 1977 mit Patrick Head gegründet hatte, am 1. Mai 1994. Die brasilianische Formel-1-Ikone Ayrton Senna starb in Imola nach einem Unfall in einem Williams-Wagen.

Der britische Offizierssohn Frank Williams wurde 1999 von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Er wurde für seine Verdienste im Motorsport in Zusammenarbeit mit dem französischen Motorenbauer Renault auch von der Ehrenlegion ausgezeichnet. Williams' Rennsport-Karriere hatte zunächst als Pilot in der Formel 2 und Formel 3 begonnen. In den vergangenen Jahren fuhr das Williams-Team in der Formel 1 meist nur am Ende des Feldes.

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bos/news.de/dpa