17.02.2021, 19.06 Uhr

Özcan Arkoc ist tot: Trauer um HSV-Ikone! Früherer Torwart "Ötschi" gestorben

Die Fußballwelt nimmt Abschied von Özcan Arkoc. Der frühere HSV-Torwart ist am Mittwoch im Alter von 81 Jahren gestorben. Uwe Seeler trauert um seinen Torwart-Freund "Ötschi".

Der Hamburger SV trauert um Özcan Arkoc. Bild: dpa

Der ehemalige HSV-Torwart und -Cheftrainer Özcan Arkoc ist tot.NachAngaben des Fußball-Zweitligisten starb er am Mittwoch imAlter von 81 Jahren in Hamburg. Zuvor hatten mehrere Medien über den Tod des früheren Profis berichtet. Woran der ehemalige Fußballprofi starb, wurde nicht bekannt.

Özcan Arkoc ist tot: Ex-HSV-Torwart stirbt mit 81 Jahren - Uwe Seeler nimmt Abschied

Arkoc war 1967 von Austria Wien nach Hamburg gekommen. Seine Karriere hatte er in seiner Heimat bei Fenerbahce und Besiktas Istanbul begonnen. Er war der erste türkische Profi des HSV und bestritt bis 1975 insgesamt 159 Bundesliga-Spiele für die Hanseaten unter anderem neben Club-Idol Uwe Seeler. "Das ist eine sehr traurige Nachricht. Ötschi war ein Pfundskerl, der mir sehr ans Herz gewachsen war", sagte der 84-jährige Seeler bei bild.de. "Er wird mir und Ilka sehr, sehr fehlen.", so Seeler weiter. Uwe Seeler (84) begleitete er bis zu seinem Abschiedsspiel 1972 als Teamkollege. Und auch danach waren sie noch oft gemeinsam bei den HSV-Spielen im Volkspark, heißt es bei "Bild.de".

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Schon seit Längerem war Özcan Arkoc gesundheitlich angeschlagen. Doch auch das konnte ihn nicht von einem Besuch im Fußballstadion abbringen. "Ötschi" kam selbst auf Krücken oder im Rollstuhl.

Özcan Arkoc: So fulminant begann seine Karriere beim HSV

Gleich bei seinem Pflichtspiel-Debüt für den HSV am 19. August 1967 im Spiel bei Werder Bremen (4:1) sicherte sich Arkoc einen Platz in der Bundesliga-Historie. Er musste in der 20. Minute wegen einer Fingerverletzung gegen Erhard Schwerin ausgetauscht werden und war damit der erste Bundesliga-Profi, der nach der Einführung von Spielerwechseln zur Saison 1967/68 ausgewechselt wurde.

HSV verewigte Özcan Arkoc auf dem "Walk of Fame"

Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb er dem Verein und der Stadt verbunden. So war er Assistent von Trainer Kuno Klötzer und dessen Nachfolger Rudi Gutendorf in der Saison 1977/78. Nach der Trennung von Gutendorf rückte Arkoc für 22 Punktspiele auf den Chefposten und wurde der erste türkischstämmige Trainer in der Bundesliga. Der HSV verewigte ihn auf dem "Walk of Fame" vor dem Volksparkstadion.

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sba/news.de/dpa

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