08.11.2020, 17.12 Uhr

Vuelta a Espana 2020: Zweiter Vuelta-Sieg für Roglic - Ackermann gewinnt Schlussetappe

Vom 20. Oktober bis 8. November versetzte die Vuelta a Espana Radsport-Fans in Verzückung. WAm Ende setzte sich Primoz Roglic in der Gesamtwertung durch und siegte bei der Rundfahrt zum zweiten Mal.

Der Slowene Primoz Roglic konnte sich 2019 als Sieger der Vuelta a Espana durchsetzen - wie wird sich der Radprofi vom Team Jumbo-Visna in diesem Jahr schlagen? Bild: Yuzuru Sunada / BELGA / picture alliance / dpa

Die 75. Ausgabe des Radrennens Vuelta a Espana hätte bereits von Mitte August bis Mitte September 2020 über die Bühne gehen sollen - doch die Organisatoren sahen sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie gezwungen, die Spanien-Rundfahrt in die zweite Oktoberhälfte zu verlegen. Nun findet die Vuelta a Espana mit ihrer Gesamtdistanz von 2.846,9 Kilometern über 18 Etappen vom 20. Oktober bis 8. November 2020 statt. Auf drei zusätzliche Etappen, den Start im niederländischen Utrecht sowie einer Stippvisite in Portugal müssen die Radsport-Profis in diesem Jahr jedoch verzichten.

Vuelta a Espana 2020 in Live-Stream und Free-TV bei Eurosport

Zu sehen gibt es die Live-Übertragungen von der Vuelta a Espana an jedem Renntag bei Eurosport. Der Sport-Kanal Eurosport1 respektive Eurosport2 zeigt Live-Bilder der ersten sechs Etappen des Radturniers in der Konferenz-Schaltung parallel zur Radsport-Action beim Giro d'Italia, der bis zum 25. Oktober 2020 andauert. Ab Etappe 7 am 27.10.2020 darf sich das Vuelta-Radrennen dann ungeteilter Aufmerksamkeit bei Eurosport erfreuen. Wer mag, kann die Vuelta a Espana auch im Live-Stream verfolgen: Dafür ist der Eurosport Player die ideale Anlaufstelle. Folgende Sendezeiten sollten sich Radsport-Fans vormerken:

Datum Beginn Etappe Nr. Etappe Live-Stream / TV-Übertragung Etappensieger
20.10.2020 12.25 Uhr 1 Irun - Arrate Eurosport1 (Konferenz) Primoz Roglic
21.10.2020 12.25 Uhr 2 Pamplona - Lekunberri Eurosport1 (Konferenz) Marc Soler
22.10.2020 12.25 Uhr 3 Lodosa - Black Lake of Urbión Eurosport1 (Konferenz) Dan Martin
23.10.2020 12.25 Uhr 4 Garray - Ejea de los Caballeros Eurosport1 (Konferenz) Sam Bennett
24.10.2020 12.25 Uhr 5 Huesca - Sabiñánigo Eurosport1 (Konferenz) Tim Wellens
25.10.2020 13.15 Uhr 6 Biescas - Col du Tourmalet (Frankreich) Eurosport2 (Konferenz) Ion Izagirre
27.10.2020 14.40 Uhr 7 Vitoria-Gasteiz - Villanueva de Valdegovía Eurosport1 Michael Woods
28.10.2020 14.40 Uhr 8 Logroño - Hornos de Moncalvillo Eurosport1 Primoz Roglic
29.10.2020 14.40 Uhr 9 Castrillo del Val - Aguilar de Campoo Eurosport1 Sam Bennett
30.10.2020 14.40 Uhr 10 Castro Urdiales - Suances Eurosport1 Primoz Roglic
31.10.2020 12.15 Uhr 11 Villaviciosa - Parque Natural de Somiedo Eurosport1 David Gaudu
01.11.2020 13.50 Uhr 12 Pola de Laviana - Alto de Angliru Eurosport1 Hugh Carthy
03.11.2020 14.40 Uhr 13 Muros - Dumbría Eurosport1 Primoz Roglic
04.11.2020 14.40 Uhr 14 Lugo - Ourense Eurosport1 Tim Wellens
05.11.2020 14.40 Uhr 15 Mos - Puebla de Sanabria Eurosport1 Jasper Philipsen
06.11.2020 14.40 Uhr 16 Salamanca - Ciudad Rodrigo Eurosport1 Magnus Cort Nielsen
07.11.2020 12.00 Uhr 17 Sequeros - La Covatilla Eurosport1 David Gaudu
08.11.2020 14.40 Uhr 18 Hipódromo de la Zarzuela - Madrid Eurosport1 Pascal Ackermann

Vuelta a Espana 2020: Alle Ergebnisse des Radsport-Spektakels auf einen Blick

Welcher Radprofi konnte welche Etappe der Vuelta a Espana 2020 für sich entscheiden? Welcher Fahrer blieb hinter den Erwartungen zurück? Alle Infos zur Vuelta 2020 finden Sie inklusive Ergebnisse hier im Überblick.

+++ 08.11.2020: Zweiter Vuelta-Sieg für Roglic - Ackermann gewinnt Schlussetappe +++

Mit dem Etappenerfolg des deutschen Sprintstars Pascal Ackermann in Madrid und dem zweiten Vuelta-Gesamtsieg von Primoz Roglic ist die Radsport-Saison 2020 zu Ende gegangen. Der Pfälzer Ackermann setzte sich am Sonntag auf der 18. und letzten Etappe über 139,6 Kilometer im Massensprint hauchdünn vor dem Iren Sam Bennett und seinem deutschen Landsmann Max Kanter durch. Für Ackermann war es der zweite Tagessieg bei der Spanien-Rundfahrt.

Das Rote Trikot des Gesamtsiegers sicherte sich wie im Vorjahr der Slowene Roglic, der in der Endabrechnung 24 Sekunden vor Richard Carapaz aus Ecuador lag. Den dritten Gesamtrang belegte der Brite Hugh Carthy. Roglic hatte am Samstag auf dem Alto de la Covatilla seine Gesamtführung mit letzter Kraft verteidigt. Bei der Tour de France war ihm vor sieben Wochen noch auf dem vorletzten Teilstück der sicher geglaubte Gesamtsieg an Landsmann Tadej Pogacar verloren gegangen.

+++ 07.11.2020: Roglic unmittelbar vor Vuelta-Gesamtsieg - Gaudu gewinnt 17. Etappe +++

Primoz Roglic hat gerade noch ein bitteres Déjà-vu abgewendet und steht vor dem erneuten Gesamtsieg bei der Vuelta. Der slowenische Tour-de-France-Zweite verteidigte mit letzter Kraft sein Rotes Trikot auf der 17. und vorletzten Etappe bei der Bergankunft hinauf zum Alto de la Covatilla. Roglic verlor am Samstag zwar 21 Sekunden auf seinen größten Rivalen Richard Carapaz aus Ecuador, bleibt aber in der Gesamtwertung mit 24 Sekunden Vorsprung in Führung. Den Tagessieg sicherte sich nach 178,2 Kilometern der Franzose David Gaudu vor dem Schweizer Gino Mäder und dem Spanier Ion Izagirre.

Traditionell kommt es auf dem letzten flachen Teilstück nicht mehr zum Angriff auf den Gesamtführenden. Roglic wird damit wie im Vorjahr die Spanien-Rundfahrt gewinnen. Zugleich sichert er sich die vierte Top-Drei-Platzierung bei einer großen Rundfahrt innerhalb von zwei Jahren. Hinter Carapaz ist der Brite Hugh Carthy 47 Sekunden zurück Gesamtdritter.

+++ 06.11.2020:Nielsen gewinnt 16. Vuelta-Etappe - Zeitbonus für Führenden Roglic +++

Titelverteidiger Primoz Roglic hat sich bei der Vuelta der Radprofis einen weiteren kleinen Bonus im Kampf um den Gesamtsieg ersprintet. Der 31 Jahre alte Slowene wurde am Freitag auf der 16. Etappe nach 162 Kilometern von Salamanca nach Ciudad Rodrigo Zweiter und erhielt damit eine Zeitgutschrift von sechs Sekunden, mit der er seine Gesamtführung von 39 auf 45 Sekunden auf Verfolger Richard Carapaz ausbaute. Den Tagessieg auf der hügeligen Etappe sicherte sich der Däne Magnus Cort Nielsen, der das Sprintfinale knapp vor Roglic gewann. Rang drei ging an Rui Costa aus Portugal.

Für Roglic ist die Titelverteidigung nun nur noch zwei Etappen weg. Die Entscheidung über das Rote Trikot dürfte auf der 178,2 Kilometer langen Bergetappe am Samstag fallen. Dann sind über 4000 Höhenmeter und ein schweres Finale zum Alto de la Covatilla zu bewältigen. Neben dem Ecuadorianer Carapaz hat auch Hugh Carthy (53 Sekunden) noch Chancen auf das Rote Trikot.

Erst bei der Tour de France im September hatte Roglic auf der vorletzten Etappe eine scheinbar sichere Führung noch aus den Händen gegeben, damals in einem Zeitfahren gegen Landsmann Tadej Pogacar. Für den deutschen Sprinter Pascal Ackermann war das Teilstück am Freitag zu schwer, er hatte mit dem Ausgang der Etappe nichts zu tun.

+++ 05.11.2020: Ackermann Zweiter auf der 15. Vuelta-Etappe - Roglic weiter in Führung +++ 

Bei Regen, Kälte und Nebel hat Pascal Ackermann seinen zweiten Etappensieg bei der Vuelta knapp verpasst. Der Pfälzer belegte am Donnerstag auf der 15. Etappe nach 230,8 Kilometern von Mos nach Puebla de Sanabria im Sprint den zweiten Platz hinter dem Begier Jasper Philipsen. Dritter wurde Ackermanns Landsmann Jannik Steimle.

Wenige Kilometer vor dem Ziel hatte das Feld dank der Tempoarbeit von Ackermanns Bora-hansgrohe-Team mit Mattia Cattaneo den letzten Ausreißer eingeholt. Der Italiener war fast 190 Kilometer in einer Ausreißergruppe und später als Solist unterwegs.

Das Rote Trikot des Gesamtersten trägt weiter Titelverteidiger Primoz Roglic, der im Hauptfeld das Ziel erreichte. Der Tour-de-France-Zweite liegt weiter 39 Sekunden vor Richard Carapaz aus Ecuador und 47 Sekunden vor dem Briten Hugh Carthy.

Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung muss Roglic wohl nur noch die Bergankunft auf dem 1965 Meter hoch gelegenen Alto de la Covatilla am Samstag fürchten. Am Freitag warten zwar auf der 16. Etappe über 162 Kilometer zwei Berge der ersten und zweiten Kategorie, doch nach dem letzten Anstieg sind es noch 36 Kilometer bis ins Ziel.

+++ 04.11.2020: Wellens gewinnt 14. Vuelta-Etappe - Roglic weiter in Führung +++

Beim Ausreißersieg von Tim Wellens hat Primoz Roglic bei der Vuelta das Rote Trikot des Gesamtersten erfolgreich verteidigt. Der Radprofi aus Slowenien erreichte am Mittwoch auf der 14. Etappe zusammen mit seinen schärfsten Rivalen nach 204,7 Kilometern von Lugo nach Ourense das Ziel. Den Tagessieg holte sich der Belgier Wellens im Sprint einer sechsköpfigen Spitzengruppe vor dem Kanadier Michael Woods und dem Tschechen Zdenek Stybar.

Roglic hatte sich am Dienstag durch seinen Sieg im Einzelzeitfahren die Gesamtführung zurückgeholt. Der Tour-de-France-Zweite liegt 39 Sekunden vor Richard Carapaz aus Ecuador und 47 Sekunden vor dem Briten Hugh Carthy.

Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung muss Roglic wohl nur noch die Bergankunft auf dem 1965 Meter hoch gelegenen Alto de la Covatilla am Samstag fürchten. Auf den restlichen Etappen sollten ihm keine Zeitverluste drohen. Auch nicht am Donnerstag, wenn es auf der 15. Etappe über 230,8 Kilometer von Mos nach Puebla de Sanabria geht.

+++ 03.11.2020: Primoz Roglic siegt im Vuelta-Zeitfahren und übernimmt Gesamtführung +++ 

45 Tage nach seinem bitteren K.o. bei der Tour de France hat Primoz Roglic bei der Vuelta seine Zeitfahr-Qualitäten unter Beweis gestellt und das Rote Trikot des Gesamtersten wieder an sich gerissen. Der slowenische Radprofi siegte am Dienstag über 33,7 Kilometer von Muros nach Mirador de Ézaro in 46:39 Minuten und distanzierte damit den größten Rivalen und bisherigen Gesamtersten Richard Carapaz aus Ecuador um 49 Sekunden.

Roglic liegt in der Gesamtwertung nun 39 Sekunden vor Carapaz und 47 Sekunden vor dem Briten Hugh Carthy. Damit hat der frühere Skispringer beste Chancen, wie im Vorjahr die Vuelta zu gewinnen. Bei der Tour hatte Roglic im letzten Zeitfahren am vorletzten Tag das Gelbe Trikot an seinen Landsmann Tadej Pogacar verloren und den scheinbar sicheren Sieg noch aus der Hand gegeben.

Diesmal zeigte Roglic aber keine Nerven. Der Slowene hatte sich die Kräfte perfekt eingeteilt und am Schlussanstieg mit einer Sekunde vor dem Amerikaner Will Barta gewonnen. "Es ist schon etwas her, dass ich ein Zeitfahren gewonnen habe. Es lief aber sehr gut. Ich hatte sehr gute Beine. Ich werde alles dafür geben, um die Vuelta zu gewinnen", sagte Roglic.

Unterdessen fielen alle 681 Corana-Tests der Fahrer, Teammitglieder und Funktionäre vom zweiten Ruhetag negativ aus. Damit kann die Vuelta planmäßig ihre Reise in Richtung Madrid fortsetzen.

Am Mittwoch führt die 14. Etappe über 204,7 Kilometer von Lugo nach Ourense. Drei Berge der dritten Kategorie dürften keine großen Veränderungen in der Gesamtwertung herbeiführen.

+++ 03.11.2020: Alle 681 Corona-Tests negativ: Vuelta geht planmäßig weiter +++

Die Vuelta der Radprofis kann nach einer weiteren Corona-Testreihe am zweiten Ruhetag planmäßig fortgesetzt werden. Alle 681 Tests vom Montag fielen negativ aus, wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten. Dabei waren 528 Teammitglieder der Rennställe und 153 weitere Beteiligte der Spanien-Rundfahrt getestet worden. Beim Giro d'Italia hatten diese Testreihen ein kleines Chaos ausgelöst: Zwei Teams stiegen kollektiv und vorzeitig aus dem Rennen aus, nachdem es mehrere Positivtests gegeben hatte.

In Spanien wurde das Rennen am Dienstag mit einem 33,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Galicien fortgesetzt. Die Rundfahrt geht noch bis zum Sonntag, wo in der Hauptstadt Madrid ein Sprintfinale auf dem Programm steht.

+++ 01.11.2020: Carthy gewinnt Bergankunft bei Vuelta - Carapaz an Roglic vorbei +++

Titelverteidiger Primoz Roglic ist das Rote Trikot des Gesamtführenden bei der Vuelta los. Auf den bis zu 23 Prozent steilen Rampen zum Alto de L'Angliru ging dem slowenischen Radprofi am Sonntag die Kraft aus. Roglic, der bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt schon drei Etappen gewonnen hat, liegt nun zehn Sekunden hinter dem Ecuadorianer Richard Carapaz, der auf den 109,4 Kilometern den deutlich stärkeren Eindruck machte. Vor der elften Etappe war das Spitzenduo des Rennens noch auf die Sekunde gleich.

Den Tagessieg holte sich der Brite Hugh Carthy, der am rund zehn Kilometer langen Schlussanstieg mutig attackierte und eine Solofahrt mit dem Erfolg krönte. Tageszweiter wurde der Russe Alexander Wlasow, Rang drei sicherte sich Enric Mas aus Spanien vor dem Tagesvierten Carapaz. Auch Tagessieger Carthy liegt im Gesamtklassement noch aussichtsreich im Rennen. Er verbesserte sich auf Rang drei und liegt nur noch 32 Sekunden hinter dem letztjährigen Giro-Sieger Carapaz.

Roglic droht eineinhalb Monate nach der Tour de France ein Déjà-vu. Schon in Frankreich hatte der Slowene über weite Teile das Rennen geführt und den Sieg kurz vor Schluss seinem Landsmann Tadej Pogacar überlassen müssen.

Die letzte Vuelta-Woche beginnt am Dienstag mit einem Zeitfahren, das lange flach verläuft. Auf den letzten zwei Kilometern steigt der Kurs steil an. Für den im Gebirge schwächelnden Roglic wird es am Dienstag darum gehen, die verlorenen Sekunden wieder zurückzuholen und sich selbst ein kleines Polster zu schaffen, bevor die Rundfahrt Richtung Madrid rollt. Der deutsche Top-Sprinter Pascal Ackermann dürfte erst beim Finale in der spanischen Hauptstadt am kommenden Sonntag wieder eine Chance haben.

Bevor am Dienstag in Galizien weitergefahren wird, steht am Ruhetag die nächste Corona-Testreihe an. Für die Radprofis heißt es zum letzten Mal in diesem Kalenderjahr: zittern, dass der Wettbewerb nicht an einer Welle von Positivtests scheitert.

+++ 31.10.2020: 11. Etappe der Vuelta: Roglic und Carapaz weiter zeitgleich +++

David Gaudu hat die 11. Etappe der Vuelta der Radprofis gewonnen. Auf dem 170 Kilometer langen Teilstück, das mit einer Bergankunft nach Alto de la Farrapona zuende ging, setzte sich der Franzose auf den letzten Metern gegen seinen spanischen Rivalen Marc Soler durch. Rang drei ging an den Australier Michael Storer. Das Rote Trikot des Führenden verteidigte der slowenische Titelverteidiger Primoz Roglic, der bei der Rundfahrt bereits drei Etappen für sich entschieden hat.

Das Roglic-Team Jumbo-Visma kontrollierte das Feld am letzten von drei schweren Anstiegen hinauf auf 1708 Meter. Attacken des zeitgleichen Ineos-Herausforderers Richard Carapaz blieben auf dem Teilstück mit rund 5.000 zu bewältigenden Höhenmetern aus. Am Sonntag steht für die Radprofis eine weitere Bergankunft auf dem Programm.

Vor dem Etappenstart hatte es im Fahrerfeld eine Debatte über die Zeitmessung am Vortag und somit den Träger des Roten Trikots gegeben. Roglic hatte am Freitag bei seinem Schlusssprint drei Sekunden gegenüber seinem Rivalen Carapaz gutgeschrieben bekommen und dadurch das Rote Trikot übernommen. Wäre der Ecuadorianer mit der gleichen Zeit wie Roglic gewertet worden, hätte er auch die Etappe am Samstag in Rot beginnen können.

+++ 30.10.2020: Roglic holt wieder Vuelta-Tagessieg: Rotes Trikot nach Sprint +++

Titelverteidiger Primoz Roglic hat seine ausgezeichnete Form bei der Vuelta der Radprofis einmal mehr unter Beweis gestellt und das Rote Trikot des Gesamtführenden zurückgeholt. Der 31 Jahre alte Slowene gewann die 10. Etappe am Freitag nach 185 Kilometern von Castro Urdiales nach Suances und sprintete dem weiteren Feld auf dem anspruchsvollen Schlusskilometer locker davon.

Der Tour-Zweite vom Team Jumbo-Visma liegt damit gleichauf mit Richard Carapaz, darf aber wegen drei Etappensiegen am Samstag im Roten Trikot des Gesamtführenden starten. Der Österreicher Felix Großschartner vom deutschen Team Bora-hansgrohe wurde in der Tageswertung Zweiter, Rang drei ging an Andrea Bagioli aus Italien.

Für Sprinter Pascal Ackermann, der am Donnerstag nach einer Strafversetzung von Sam Bennett seinen ersten Vuelta-Etappensieg gefeiert hatte, war das Finale wie für die anderen Sprinter in Kantabrien deutlich zu schwer. Auch der Blick auf das Wochenende dürfte Ackermann und Co. wenig Freude bereiten. Sowohl die 11. Etappe am Samstag (170 Kilometer nach Alto de la Farrapona) als auch das 12. Teilstück (109 Kilometer nach Alto de L'Angliru) sind schwere Bergankünfte.

+++ 29.10.2020: Vuelta der Radprofis beginnt 2021 in der Kathedrale von Burgos +++

Inmitten der aktuell laufenden Vuelta der Radprofis haben die Organisatoren schon den Startpunkt der nächstjährigen Rundfahrt bekanntgegeben. So soll die Spanien-Rundfahrt 2021 zu Ehren des 800-jährigen Jubiläums der Kathedrale von Burgos aus dieser Kathedrale heraus mit einem Einzelzeitfahren gestartet werden. Dies verkündeten die Organisatoren am Donnerstagabend. Als Starttermin ist derzeit der 14. August geplant. In diesem Jahr hätte die Vuelta eigentlich in den Niederlanden beginnen sollen, was angesichts der Coronavirus-Pandemie kurzzeitig geändert wurde. Die aktuelle Rundfahrt geht noch bis zum 8. November.

+++ 29.10.2020: Ackermann bei Vuelta-Sprintetappe knapp besiegt +++

Der beste deutsche Sprinter Pascal Ackermann hat einen Etappensieg bei der Vuelta der Radprofis trotz idealer Vorbereitung seiner Kollegen verpasst. Nach 157,7 Kilometern von Castrillo del Val nach Aguilar de Campoo reicht es für den 26 Jahre alten Pfälzer am Donnerstag nur für Rang zwei. Den Tagessieg sicherte sich erneut Ackermanns früherer Teamkollege Sam Bennett aus Irland, der damit seinen 50. Profi-Erfolg einfuhr.

Ackermann schlug beim Überfahren der Ziellinie enttäuscht auf seinen Lenker, er hatte die neunte Etappe als klares Ziel für einen Tagessieg ausgegeben. Seine Teamkollegen vom Team Bora-hansgrohe hatten ihn vorher auf den letzten zwei Kilometern in eine ideale Position gebracht. Der zweitbeste Deutsche, Max Kanter, belegte im Schlussspurt Rang vier.

Einen kurzen Schreck gab es etwa zwölf Kilometer vor dem Ziel für den Gesamtzweiten Primoz Roglic. Der slowenische Spitzenfahrer hatte eine Panne und wurde von seinen Teamkollegen wieder zurück ins Feld gebracht. Im Gesamtklassement liegt Roglic weiter hinter dem Führenden, Richard Carapaz, der sein Rotes Trikot verteidigte. Am Freitag geht es mit einem 185 Kilometer langen Teilstück von Castro Urdiales nach Suances weiter. Die Etappe ist erneut eher eine für die Sprinter.

+++ 28.10.2020: Roglic gewinnt 8. Vuelta-Etappe und nähert sich Carapaz +++

Vorjahressieger Primoz Roglic hat die achte Etappe der Vuelta a España der Radprofis gewonnen und sich in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz verbessert. Der 30 Jahre alte Slowene vom Team Jumbo-Visma konnte sich am Mittwoch nach 164 Kilometern von Logroño zur Bergankunft auf den Alto de Moncalvillo mit 13 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtführenden Richard Carapaz aus Ecuador durchsetzen.

Roglic konnte sich 750 Meter vor dem Ziel aus der Spitzengruppe lösen und liegt in der Gesamtwertung nun nur noch 13 Sekunden hinter Carapaz. Rang drei belegt mit 28 Sekunden Rückstand auf Roglic der Ire Dan Martin, der auf dem 1489 Meter hohen Alto de Moncalvillo Dritter hinter Roglic und Carapaz wurde. Roglic hatte bereits den Auftakt der 75. Spanien-Rundfahrt gewonnen, musste das Rote Trikot des Gesamtführenden aber nach dem sechsten Tagesabschnitt an Carapaz abgeben.

Indes muss Roglic bei dem Vorhaben Titelverteidigung auf einen seiner wichtigsten Helfer verzichten. Der Niederländer Tom Dumoulin trat nicht mehr zur achten Etappe an. "Ich habe mich schon vor dem Start der Vuelta müde gefühlt, und dieses Gefühl ist geblieben. Es macht so keinen Sinn für mich, weiterzufahren", twitterte der Giro-Sieger und Zeitfahrweltmeister des Jahres 2017 und ergänzte: "Dann würde ich schon mit einer zu großen Belastung in die nächste Saison gehen."

Die neunte Etappe führt am Donnerstag über 157,7 Kilometer von Castrillo del Val nach Auilar de Campoo. Für Deutschlands Topsprinter Pascal Ackermann könnte sich dort die Chance bieten, seinen ersten Vuelta-Etappensieg einzufahren.

+++ 27.10.2020: Kanadier Woods gewinnt 7. Vuelta-Etappe - Carapaz verteidigt Rot +++

Radprofi Michael Woods hat die siebte Etappe der Vuelta a España gewonnen. Der 34 Jahre alte Kanadier konnte sich am Dienstag nach 159,7 Kilometern von Vitoria-Gasteiz nach Villanueva de Valdegovia als Solist durchsetzen. Den Sprint der Verfolger gewann vier Sekunden später der Spanier Omar Fraile vor seinem Landsmann Alejandro Valverde.

Das Rote Trikot des Gesamtführenden der 75. Spanien-Rundfahrt konnte einen Tag nach dem ersten Ruhetag Richard Carapaz aus Ecuador erfolgreich verteidigen. Mit 18 Sekunden führt der Giro-Sieger 2019 vor dem Briten Hugh Carthy. Der slowenische Vorjahressieger Primoz Roglic rangiert mit 30 Sekunden Rückstand auf Carapaz auf Rang vier.

Nach der Hälfte der Strecke hatte sich eine Spitzengruppe aus 35 Fahrern gebildet, aus der sich fünf Fahrer mit dem späteren Tagessieger Woods an der Spitze am letzten Berg des Tages 21 Kilometer vor dem Ziel absetzen konnten. Unter anderem dem Tempodiktat des viermaligen Tour-de-France- und zweimaligen Vuelta-Siegers Chris Froome vom Team Ineos Grenadiers war es zu verdanken, dass der Rückstand der Gruppe mit Froome-Teamkollege Carapaz nicht zu groß wurde und dieser Rot verteidigte. Vor dem Start teilten die Veranstalter mit, dass die bei Fahrern und Mitarbeitern durchgeführten 684 Corona-Tests alle negativ ausfielen.

Eine Schrecksekunde hatte das deutsche Team Bora-hansgrohe zu überstehen, nachdem der Australier Jay McCarthy nach rund 100 Kilometern auf abschüssiger Strecke stürzte und in einem Feld landete. Der Teamkollege des deutschen Topsprinters Pascal Ackermann wurde bei Bewusstsein abtransportiert und musste das Rennen beenden. Die achte Etappe am Mittwoch startet in Logroño und endet nach 164 Kilometern mit einer Bergankunft auf dem Alto de Moncalvillo in 1.489 Metern Höhe.

+++ 25.10.2020: Izagirre gewinnt nächste Vuelta-Bergankunft - Carapaz nun in Rot +++ 

Titelverteidiger Primoz Roglic hat bei der Vuelta der Radprofis das Rote Trikot des Gesamtführenden verloren. Der 30 Jahre alte Slowene büßte bei der 6. Etappe sein Polster auf dem schwierigen Weg zum Aramón Formigal seine Führung ein und liegt nun nur noch auf Gesamtrang vier. Das Rote Trikot übernahm der Ecuadorianer Richard Carapaz, der nun 30 Sekunden vor Roglic liegt. Auf den Rängen zwei und drei befinden sich nach den 146,4 knallharten Kilometern der Brite Hugh Carthy (18 Sekunden Rückstand) sowie der Ire Daniel Martin (20 Sekunden).

Den Tagessieg holte unter schwersten Bedingungen im Regen Lokalmatador Ion Izagirre. Bevor ab Dienstag auch die Sprinter um Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) weitere Chancen auf Tagessiege bekommen, wartet am Montag zunächst der Ruhetag. Die Vuelta dauert noch zwei Wochen, das große Finale ist am 8. November in Madrid geplant.

+++ 24.10.2020: Wellens gewinnt fünfte Etappe der Vuelta - Roglic weiter in Rot +++

Der Belgier Tim Wellens hat die fünfte Etappe der Vuelta der Radprofis gewonnen. Er setzte sich am Samstag nach 184,4 Kilometern von Huesca nach Sabiñánigo aus einer Ausreißergruppe durch und feierte seinen ersten Erfolg in diesem Jahr. "Ich bin sehr, sehr glücklich", resümierte Wellens, der sich den Sieg bei dem Teilstück vor Guillaume Martin aus Frankreich und dem Niederländer Thymen Arensmann sicherte. Das Rote Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Slowene Primoz Roglic, der den Sprint des folgenden Feldes für sich entschied.

Bevor es in der zweiten Woche weitere vereinzelte Chancen für Sprinter Pascal Ackermann vom Team Bora-hansgrohe geben könnte, steht schon am Sonntag die nächste Bergetappe auf dem Programm. Auf den 146,4 Kilometern von Biescas nach Sallent de Gállego hat es vor allem der 14-Kilometer-Schlussanstieg in sich.

Der Gesamtführende Roglic, der im September nur knapp seinen ersten Tour-de-France-Gesamtsieg verpasste, könnte nach drei Podestplätzen zum Auftakt einen weiteren Versuch starten, seine Rivalen im Gesamtklassement zu distanzieren.

+++ 23.10.2020: Bennett gewinnt vierte Vuelta-Etappe - Ackermann Vierter +++

Radprofi Sam Bennett hat die vierte Etappe der 75. Vuelta a España gewonnen. Der 30 Jahre alte Ire aus der belgischen Deceuninck-QuickStep-Mannschaft, der in diesem Jahr bereits zwei Etappen und das Grüne Trikot bei der Tour de France gewonnen hatte, konnte sich am Freitag nach 191,7 Kilometern von Garray nach Ejea de los Caballeros im Massensprint vor dem Belgier Jasper Philipsen und Jakub Mareczko aus Italien durchsetzen. Der Pfälzer Pascal Ackermann musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Indes konnte Vorjahressieger Primoz Roglic sein Rotes Trikot des Gesamtführenden auf dem flachen Teilstück ohne Probleme verteidigen. Mit fünf Sekunden führt der 30 Jahre alte Slowene vor dem irischen Vortagessieger Dan Martin und 13 vor Richard Carapaz aus Ecuador. Das fünfte Teilstück der diesjährigen Spanien-Rundfahrt führt am Samstag über anspruchsvolle 184,4 Kilometer von Huesca nach Sabiñanigo.

+++ 22.10.2020: Titelverteidiger Roglic glänzt bei Vuelta weiter - Sieg an Dan Martin +++

Titelverteidiger Primoz Roglic ist bei der Vuelta der Radprofis weiter der herausragende Mann. Bei der zweiten Bergankunft musste sich der Slowene nach 166 Kilometern von Lodosa nach La Laguna Negra de Vinuesa zwar dem Iren Dan Martin geschlagen geben, er verteidigte bei der 3. Etappe aber souverän sein Rotes Trikot des Gesamtführenden. Roglic hat damit bei allen drei Teilstücken einen Podestplatz belegt, den Auftakt hatte er am Dienstag sogar für sich entschieden. Platz drei im Tagesklassement ging an den Ecuadorianer Richard Carapaz.

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Radsport-Kennern auf dem rund zehn Kilometer langen Schlussanstieg. Der im Gesamtklassement schon deutlich abgehängte ehemalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome aus Großbritannien leistete Führungsarbeit für seinen Kapitän Carapaz, nachdem er sich in den ersten beiden Tagen in katastrophaler Verfassung präsentierte und schon auf der ersten Etappe über elf Minuten einbüßte. Das endgültige Aus setzte es am Donnerstag für den Franzosen Thibaut Pinot. Er zog sich bereits vor der schweren Bergetappe zurück. Als Grund nannte sein Team Rückenschmerzen, unter denen Pinot nach einem Sturz bei der Tour de France noch immer leidet.

+++ 21.10.2020: Spanier Soler gewinnt 2. Vuelta-Etappe - Roglic verteidigt Rot +++

Der spanische Radprofi Marc Soler hat die zweite Etappe der Vuelta a España gewonnen. Der 26 Jahre alte Movistar-Profi konnte sich am Donnerstag nach 151,6 Kilometern von Pamplona nach Lekunberri als Solist durchsetzen, nachdem er sich 15 Kilometer vor dem Ziel bei der Abfahrt von der letzten Bergwertung aus eine Spitzengruppe hatte absetzen können.

Den Sprint der Verfolger gewann 19 Sekunden später der slowenische Titelverteidiger Primoz Roglic vor dem Iren Dan Martin und verteidigte damit sein Rotes Trikot des Gesamtführenden der 75. Spanien-Rundfahrt. Solers spanisches Movistar-Team hatte zuvor rund 55 Kilometer mit einer Tempoverschärfung in einer Windkante für eine Teilung des Feldes gesorgt. Mit neun Sekunden führt Roglic nach dem zweiten Vuelta-Tag nun vor Martin, gefolgt vom ehemaligen Giro-Sieger Richard Carapaz aus Ecuador. Erneut ein Schatten seiner selbst war indes der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome, der bereits beim Auftakt mit mehr als zehn Minuten Rückstand hinter Roglic das Ziel erreichte. Auch auf dem zweiten Teilstück konnte der 35 Jahre alte Brite nicht mit den Besten mithalten und kam erneut mit großem Rückstand ins Tagesziel.

+++ 20.10.2020: Champion Roglic gewinnt erste Vuelta-Kraftprobe - Froome abgehängt +++

Titelverteidiger Primoz Roglic hat zum Auftakt der Vuelta der Radprofis die erste Bergetappe gewonnen und sofort wieder das Rote Trikot des Gesamtführenden erobert. Der 30 Jahre alte Slowene setzte sich auf dem Schlussanstieg zum Arrate etwa 700 Meter vor dem Ziel ab und sprintete seinen Widersachern aus der Spitzengruppe davon. Hinter Roglic wurde Ineos-Kapitän Richard Carapaz aus Ecuador Zweiter, das Podium komplettierte der Ire Daniel Martin.

Eine schwere Niederlage musste der frühere Tour-de-France-Sieger Chris Froome nehmen. Der 35-Jährige wurde bereits am vorletzten Anstieg abgehängt, als seine Ineos-Teamkollegen an der Spitze noch Tempo machten. Eigentlich hätte der Vuelta-Auftakt im September in den Niederlanden stattfinden sollen. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurden aber sowohl Startort als auch Starttermin geändert. Nun sind 18 Etappen und knapp 2900 Kilometer geplant, bis das Peloton am 8. November in der Hauptstadt Madrid einfahren soll.

+++ 15.10.2020: Radprofi Quintana beendet Saison wegen Knieverletzung +++

Der kolumbianische Spitzenfahrer Nairo Quintana beendet vorzeitig seine Radsport-Saison. Das sagte der 30-Jährige in einem Video, das in kolumbianischen Medien verbreitet wurde. Der frühere Giro- und Vuelta-Sieger muss sich nach dem Bruch der linken Kniescheibe wahrscheinlich operieren lassen, wie er sagte. Bei der Tour de France belegte Quintana in diesem Jahr nur Rang 17. Nach Ende der Rundfahrt wurden Details zu einer Doping-Razzia bei seinem Team bekannt. Quintana wies damals in einem Statement alle Vorwürfe zurück. "Ich habe nie gedopt, und es wurden keine verbotenen Substanzen gefunden", fügte er nun an.

+++ 15.10.2020: Vuelta ohne Radprofi Buchmann - Champion Roglic führt das Feld an +++

Die Vuelta der Radprofis findet ohne den deutschen Gesamtklassement-Fahrer Emanuel Buchmann statt. Dies geht aus den Startlisten hervor, die die Veranstalter am Donnerstag veröffentlichten. Der deutsche Rennstall Bora-hansgrohe bietet unter anderem Sprinter Pascal Ackermann auf, verzichtet allerdings auf Buchmann, der bei der Tour de France vor etwa einem Monat nicht an seine Vorjahresleistung mit Gesamtrang vier anknüpfen konnte. 

Sprinter Ackermann, der am Mittwoch beim Scheldeprijs wegen eines Manövers im Zielbereich ans Ende des Feldes versetzt wurde, dürfte vor allem bei den Flachetappen sehr gute Chancen auf Tagessiege haben.

Angeführt wird das Vuelta-Feld von Titelverteidiger Primoz Roglic vom Team Jumbo-Visma. Der frühere Skispringer aus Slowenien war in diesem Jahr auf dem Weg, auch die Tour zu gewinnen, wurde aber beim Zeitfahren in den Vogesen noch von seinem Landsmann Tadej Pogacar abgefangen. Roglic stehen in Sepp Kuss und Tom Dumoulin mehrere hochwertige Helfer zur Verfügung. Für das Ineos-Team geht der ehemalige Tour-Sieger Chris Froome an den Start. Die Vuelta beginnt am 20. Oktober und soll am 8. November in Madrid beendet werden.

+++ 11.10.2020: Ex-Tour-Sieger Bernal beendet seine Radsport-Saison +++

 

Der ehemalige Tour-de-France-Gewinner Egan Bernal will sich voll auf seine Genesung konzentrieren und hat deshalb seine Rad-Saison vorzeitig beendet. Er werde dieses Jahr nicht mehr antreten und erst 2021 wieder Rennen bestreiten, teilte der 23-jährige Kolumbianer auf Instagram mit.

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Amigos míos, quiero contarles que no voy a competir más este año y que luego de los problemas de salud que tuve en el Tour De Francia, he estado enfocado 100% en mi recuperación y vuelta a las competencias en el 2021. Han sido momentos complicados, tengo que aceptarlo. Pero que me han llenado de gran motivación para trabajar aún más fuerte y volver a sentirme bien sobre la bicicleta, libre de dolor y realmente ir a toda (Como en la foto). Se aprende más de los momentos malos que de los buenos, eso seguro. He tenido varios accidentes en mi carrera deportiva y de cada uno he aprendido algo nuevo de mi mismo, y seguro este no va a ser la excepción. Así que ahora, cabeza arriba y a trabajar ????????!!

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Bernal hatte dieses Jahr bei der 107. Frankreich-Rundfahrt mit Rückenproblemen zu kämpfen und war vor der 17. Etappe ausgestiegen. Zuletzt gab es Spekulationen, dass der Tour-Sieger von 2019 für sein Team Ineos Grenadiers bei der Vuelta (20. Oktober bis 8. November) antreten werde. Diese beendete Bernal nun.

"Es waren schwierige Zeiten, das muss ich akzeptieren. Aber es gibt mir auch große Motivation, noch härter zu arbeiten, um mich auf dem Fahrrad wieder wohl zu fühlen, schmerzfrei und bereit zu sein, wieder alles zu geben", schrieb Bernal.

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loc/news.de/dpa

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