Für kurze Zeit im Kino: Halb Doku, halb Musikfilm - "Linkin Park: Unshatter" im Kino

Neues Album, Welttour, jetzt bringt die US-Band Linkin Park noch einen Film über ihren Neustart heraus. Fans können sich auf Interviews mit den Musikern und sehenswerte Live-Aufnahmen freuen.

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Die Welt der Stars im Blick: Aktuelle Promi-Nachrichten lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / 3dkombinat

Für viele Millennials war ihre Musik der Einstieg in Rock und Metal - "Numb" und "In the End" können aber auch andere Generationen mitsingen: Linkin Park ist eine der bekanntesten modernen Rockbands. Nach dem Tod des Sängers Chester Bennington pausierte die Band mit ungewisser Zukunft, 2024 trauten sich die US-Amerikaner ein Comeback mit neuer Sängerin. Den Weg dahin zeigt nun der Film "Linkin Park: Unshatter", der am 30. September für eine knappe Woche in die Kinos kommt.

Film über zweite Chancen

Halb Dokumentation, halb Musikfilm, begleitet "Unshatter" die Bandmitglieder von Studio-Sessions 2022 bis zur Veröffentlichung des Albums "From Zero" im November 2024. Regie führte Linkin-Park-Gründungsmitglied Joe Hahn. "Das Leben gibt dir nicht immer zweite Chancen. Und ich bin dankbar, dass mir eine zweite Chance gegeben wurde, mit meinen Freunden Kunst zu machen und sie mit der Welt zu teilen", sagt Hahn im Film.

In Interview-Sequenzen spricht die Band über die Erneuerung alter Freundschaft und die Arbeit an frischer Musik. Dazwischen werden Szenen aus einem Konzert im brasilianischen São Paulo geschnitten, wo die Band am 15. November 2024, dem Tag der Album-Veröffentlichung, auftrat.

Neue Mitglieder, aber kein neuer Name

Wer das Comeback mitverfolgt hat, kennt bereits einige Inhalte der Doku, denn die drängendsten Fragen hatte die Band schon in Interviews beantwortet: Über einen neuen Namen habe man nachgedacht, die entstandene Musik habe sich aber doch eindeutig nach Linkin Park angefühlt. Nicht jedes Mitglied habe in seine alte Rolle schlüpfen können oder wollen (so kehrte Schlagzeuger Rob Bourdon gar nicht zurück, Stamm-Gitarrist Brad Delson wollte keine Konzerte mehr spielen).

Für die Aufnahme neuer Bandmitglieder habe es keine offiziellen Castings gegeben. Sowohl die neue Sängerin Emily Armstrong als auch der neue Schlagzeuger Colin Brittain seien nach und nach über gemeinsame Sessions Teil der Gruppe geworden. Später stieß noch Alex Feder als Tour-Gitarrist hinzu.

Details aus dem Studio

Überraschende oder kontroverse Einblicke sind also nicht zu erwarten - es ist vielmehr Hahns liebevolle Rückschau auf den Neuanfang. Für Fans lohnt sich der Film vor allem aus drei Gründen: Erstens kommen die sechs aktuellen Bandmitglieder allesamt zu Wort. Ihr Blick auf Benningtons Erbe ist wichtiger Teil der Doku - und wer sich vor einem Kinobesuch fragt, wie dessen Witwe zu all dem steht, dem sei noch ein genauer Blick in den Abspann empfohlen.

Zweitens bekommen Musik-Interessierte reichlich Details aus der Arbeit hinter den Kulissen, inklusive Gastauftritt von Blink-182-Sänger Mark Hoppus. Drittens sind die Live-Aufnahmen aus São Paulo enorm sehens- und hörenswert. Passend dazu hat die Band am 25. September ein Live-Album als begleitenden Soundtrack zum Film herausgebracht.

Linkin Park gründete sich 1996 unter dem Namen Xero in Kalifornien. Nachdem Bennington als Sänger hinzugestoßen war, fand die Band ihren endgültigen Namen und mit dem Debütalbum "Hybrid Theory" (2000) schnell internationale Aufmerksamkeit. Bis heute verkaufte Linkin Park mehr als 100 Millionen Alben, das Comeback-Album "From Zero" stand auch in Deutschland wochenlang an der Spitze der Charts.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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