Neue Sorgen um Mette-Marit : Mutet sich die Königin zu viel zu? Expertin warnt vor Infektionsrisiko

Nur drei Monate nach ihrer Lungentransplantation wagt Mette-Marit den Gang zur Beerdigung von König Harald. Doch jetzt warnt eine Expertin: Der emotionale Trauertag könnte für die schwer angeschlagene Königin zum gesundheitlichen Risiko werden.

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Mette-Marit nimmt nach ihrer Lungentransplantation am Staatsbegräbnis von König Harald teil. eine Expertin warnt vor gesundheitlichen Risiken. (Foto) Suche
Mette-Marit nimmt nach ihrer Lungentransplantation am Staatsbegräbnis von König Harald teil. eine Expertin warnt vor gesundheitlichen Risiken. Bild: picture alliance/dpa/NTB Pool | Lise Åserud
  • Mette-Marit soll heute an der Trauerfeier für König Harald teilnehmen
  • Eine Expertin warnt vor Infektionen und körperlicher Überlastung nach der Lungentransplantation
  • Erst am 1. September musste Mette-Marit wegen Komplikationen auf einen wichtigen Termin verzichten

Nur rund drei Monate ist es her, dass Königin Mette-Marit (53) eine neue Lunge erhielt. Heute will sie dennoch an der Beerdigung ihres Schwiegervaters König Harald V. (†89) im Osloer Dom teilnehmen – obwohl erst vor wenigen Tagen gesundheitliche Komplikationen auftraten, deren genaue Ursache der Palast nicht öffentlich machte.

Neue Sorgen um Mette-Marit: Gesundheitsexpertin schlägt Alarm

Eine Gesundheitsexpertin schlägt nun Alarm: Der emotionale Großanlass mit rund 930 geladenen Gästen könnte für die norwegische Königin zur ernsthaften Belastungsprobe werden. Marthe Gundersen vom norwegischen Herz-Lungen-Verband LHL warnt laut "Dagbladet" vor einem deutlich erhöhten Infektionsrisiko und körperlicher Überanstrengung in dieser frühen Genesungsphase.

Trotz aller Bedenken ist Mette-Marit für die Trauerfeierlichkeiten fest eingeplant.

Gefährdet Mette-Marit ihre Gesundheit bei Haralds Beerdigung?Expertin warnt vor Infektionsrisiko

Gundersen, Gesundheitsberaterin beim LHL, erläutert das zentrale Problem: Wer erst drei Monate zuvor eine Spenderlunge erhalten hat, befindet sich noch mitten in der frühen Erholungsphase. Medikamente, die eine Abstoßung des Organs verhindern sollen, drosseln gleichzeitig die körpereigene Abwehr massiv.

"Die größte Gefahr ist eine Ansteckung, insbesondere mit Atemwegsinfektionen", so die Expertin. Gerade für Lungentransplantierte könnten solche Infekte deutlich gravierendere Folgen haben als für gesunde Menschen. Bei einer Trauerfeier mit rund 930 Gästen in einem geschlossenen Kirchenraum steigt das Ansteckungsrisiko naturgemäß erheblich.

Gundersen schränkt allerdings ein, dass sie Mette-Marits individuelle medizinische Lage nicht kenne und ihre Bewertung allgemeiner Natur sei.

Mette-Marits Zustand nach Lungentransplantation noch immer sehr fragil

Neben dem Infektionsrisiko stellt auch die reine körperliche Beanspruchung eine Gefahr dar. Gundersen weist darauf hin, dass sich Transportwege, Wartezeiten, langes Stehen und Gehen sowie die emotionale Intensität eines solchen Tages zu einer erheblichen Gesamtbelastung addieren können. Nach einer Lungentransplantation müsse die Aktivität behutsam und schrittweise gesteigert werden – ausreichende Ruhepausen seien unverzichtbar.

Wie fragil Mette-Marits Zustand derzeit ist, zeigte sich erst am 1. September: Die Königin musste kurzfristig absagen, als ihr Mann König Haakon (53) vor dem norwegischen Parlament seinen Eid ablegte. Der Palast begründete das Fernbleiben mit Komplikationen nach der Transplantation, die eine medizinische Überwachung erforderten.

Sollte es kürzlich Komplikationen gegeben haben, müsse die Belastbarkeit laut Gundersen besonders gewissenhaft durch die behandelnden Ärzte eingeschätzt werden.

So soll Mette-Marit bei der Trauerfeier entlastet werden

 

Für den heutigen Ablauf hat der Hof offenbar Vorkehrungen getroffen, um Mette-Marit zumindest teilweise zu entlasten. Während König Haakon gemeinsam mit Kronprinzessin Ingrid Alexandra, Prinz Sverre Magnus (20) und Prinzessin Märtha Louise (54) den Sarg zu Fuß vom Schloss zum Osloer Dom begleiten wird, soll die Königin zusammen mit der 89-jährigen Königin Sonja im königlichen Wagen zum Gottesdienst fahren. Auch Mette-Marits Sohn Marius wird an der Trauerfeier teilnehmen.

Nach der Trauerfeier im Dom steht eine private Zeremonie auf der Festung Akershus auf dem Programm. Anschließend soll Mette-Marit mit der königlichen Familie zum Schloss zurückkehren und sich dort auch auf dem Balkon zeigen – ein langer Tag für eine Frau, deren Ärzte erst vor acht Tagen noch Komplikationen behandeln mussten.

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