Ben Jones ist tot: "Ein Duke kommt selten allein"-Star unerwartet gestorben
Als Cooter Davenport wurde Ben Jones in der Kultserie "Ein Duke kommt selten allein" zum Superstar - nun ist der US-amerikanische Schauspieler, der auch als Politiker erfolgreich war, im Alter von 84 Jahren unerwartet gestorben.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- US-Schauspieler aus "Ein Duke kommt selten allein" mit 84 Jahren gestorben
- US-Schauspieler erlag tödlichem Herzinfarkt
Erst eroberte Ben Jones als Schauspieler Fan-Herzen, später widmete er sich einer Karriere in der US-Politik - nun müssen Freunde, Familie und Wegbegleiter jedoch unerwartet Abschied nehmen von dem Mann, den ein Millionenpublikum als Mechaniker Cooper Davenport in der Kultserie "Ein Duke kommt selten allein" ins Herz schloss. Wie seine Ehefrau Alma Viator mitteilte, ist Ben Jones am 9. August 2026 unerwartet gestorben.
Ben Jones ist tot: "Ein Duke kommt selten allein"-Schauspieler mit 84 Jahren gestorben
Der US-Schauspieler und frühere Kongressabgeordnete starb demnach im Alter von 84 Jahren an einem schweren Herzinfarkt. Seine Ehefrau Alma Viator teilte die traurige Nachricht auf Facebook mit. Zu einem Foto von Jones mit seinem Hund schrieb sie:
- "Ich habe heute die Liebe meines Lebens verloren."
- "Ben ist an einem massiven Herzinfarkt gestorben."
- "Ben hatte das erstaunlichste, reichste und erfüllteste Leben. Er liebte und wurde von so vielen geliebt."
- "Er wird fehlen. Ich habe ihn so sehr geliebt."
Der glühende Baseball-Fan habe zu Hause in seinem Lieblingssessel gesessen und darauf gewartet, dass die Atlanta Braves gegen die New York Yankees spielen, als Ben Jones von einem schweren Herzinfarkt aus dem Leben gerissen wurde, so seine Witwe. Angaben zu geplanten Trauerfeierlichkeiten oder einer Beisetzung liegen bislang nicht vor.
Ben Jones wurde durch "Ein Duke kommt selten allein" zum Publikumsliebling
Die Kultserie "Ein Duke kommt selten allein", die in den USA unter dem Titel "The Dukes of Hazzard" wie eine Bombe einschlug, lief von 1979 bis 1985 über sieben Staffeln lang und machte Ben Jones ebenso wie seine Co-Stars Tom Wopat, Catherine Bach, John Schneider oder Denver Pyle zu Publikumslieblingen. In Deutschland gewann die Serie Ende der 1980er Jahre eine treue Fangemeinde, als Sat.1 die Episoden ausstrahlte.
Für Ben Jones wurde Cooter Davenport zur Rolle seines Lebens
Jones verkörperte in "Ein Duke kommt selten allein" den liebenswerten Mechaniker Cooter Davenport, der in dem fiktiven Hazzard County in Georgia seine eigene Werkstatt betrieb. Über alle sieben Staffeln der CBS-Serie hinweg war er in 142 Episoden zu sehen – von der ersten Folge 1979 bis zum Serienfinale 1985. An der Seite von Tom Wopat, John Schneider, Catherine Bach, Denver Pyle, Sorrell Brooke und Erzähler Waylon Jennings gehörte er zum festen Kern der Besetzung.
Bereits vor seinem Durchbruch in der Kultserie hatte Jones in mehreren Filmproduktionen mitgewirkt: Unter anderem spielte er 1977 in "Smokey and the Bandit" sowie in "Moonrunners", dem Film, der als Vorlage für "Ein Duke kommt selten allein" diente. Weitere Auftritte hatte er in Produktionen wie "The Magical World of Disney", "Primary Colors" und "Sliders".
Serienkollegen trauern um Ben Jones: "Wir haben heute einen Duke-Cousin verloren"
Besonders bewegend fiel die Reaktion von Co-Star Tom Wopat aus, der in der Serie Luke Duke verkörperte. In einem emotionalen Instagram-Beitrag bezeichnete er Jones als "großartigen Freund und leidenschaftlichen Verfechter all der besten Dinge, die wir im Unterhaltungsgeschäft bieten können". Wopat erinnerte zudem an eine Anekdote mit dem verstorbenen Kollegen Denver Pyle, der in der Serie Uncle Jesse spielte: "Denver Pyle sagte oft zu Ben: 'Ich bin nicht dein Uncle Jesse!' Aber ich habe das Gefühl, dass wir heute einen Duke-Cousin verloren haben."
Auch zahlreiche Fans bekundeten in den sozialen Medien ihre Trauer. Ein Nutzer schrieb, er habe als Kind immer Cooter sein wollen, weil sein eigener Vater ebenfalls Mechaniker gewesen sei. Andere erinnerten daran, wie die Serie sie mit ihren Familien verbunden habe.
Ben Jones schaffte den Sprung vom Fernsehstar zum Kongressabgeordneten
Nach seiner erfolgreichen Zeit in Hollywood vollzog Ben Jones einen bemerkenswerten Karrierewechsel. Er verließ Los Angeles und zog nach Georgia, wo er sich der Politik widmete. 1988 kandidierte er als Demokrat für das US-Repräsentantenhaus im 4. Kongressbezirk des Bundesstaates und gewann die Wahl mit einem Vorsprung von 20 Punkten. Zwei Jahre später wurde er wiedergewählt. Von 1989 bis 1993 vertrat er seinen Bezirk in Washington. Doch nach einem Neuzuschnitt der Wahlkreise verlor er seinen Sitz. Bei seinem anschließenden Versuch, erneut in den Kongress einzuziehen, unterlag er 1994 dem Republikaner Newt Gingrich.
Seine politische Erfahrung floss später sogar in seine Schauspielkarriere zurück: Im Fernsehfilm "The Dukes of Hazzard: Reunion!" spielte er einen Kongressabgeordneten – eine Rolle, die seiner eigenen Biografie nachempfunden war.
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loc/news.de/stg
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