Tassio Maia dos Santos ist tot: Ex-Profifußballer (41) bei Unwetter von Mauer erschlagen

Ein verheerendes Unwetter ist mit Stürmen über Rio de Janeiro gepeitscht und hat mindestens fünf Menschenleben ausgelöscht. Unter den Toten ist Ex-Profifußballer Tassio Maia dos Santos (41), der von einer umstürzenden Mauer erschlagen wurde.
 

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Trauer um Tassio Maia dos Santos: Der brasilianische Fußballer ist mit 41 Jahren bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen (Symbolfoto). (Foto) Suche
Trauer um Tassio Maia dos Santos: Der brasilianische Fußballer ist mit 41 Jahren bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen (Symbolfoto). Bild: Adobe Stock / Melinda Nagy

Ein schwerer Sturm im Südosten Brasiliens hat Medienberichten zufolge mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Windböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde sorgten für Chaos in den Millionenmetropolen Rio de Janeiro und São Paulo und anderen Städten. Dutzende Bäume knickten um, Dächer wurden von Häusern gerissen, Mauer stürzten ein. Es kam zu großflächigen Stromausfällen.

Der von einer Kaltfront über dem Meer ausgelöste Sturm legte auch den Straßenverkehr lahm. Der Betrieb der U-Bahn und der Häfen sowie Starts und Landungen am Inlands-Flughafen Santos Dumont in Rio wurden ebenfalls beeinträchtigt. Videoaufnahmen zeigten, wie Windböen in Rio eine Seilbahnkabine, Arbeiter auf einem Baustellengerüst und Boote auf dem Meer hin und her schleuderten.

In Rio de Janeiro kamen zwei Menschen ums Leben, nachdem eine Mauer eingestürzt war, wie das Nachrichtenportal "G1" unter Berufung auf die Feuerwehr berichtete. Ein Fischer werde vermisst. In São Paulo wurden laut einem Bericht von CNN Brasil zwei Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen. Ein drittes Opfer starb dort beim Kentern eines Bootes.

  • Tassio Maia dos Santos ist tot: Früherer brasilianischer Profifußballer mit 41 Jahren gestorben
  • Heftige Unwetter in Brasilien - Fußballer (41) eines von mindestens fünf Todesopfern
  • Umstürzende Mauer erschlägt Ex-Fußballer - Sportwelt nimmt Abschied

Ein verheerender Sturm hat den Südosten Brasiliens am 29. Juli 2026 mit voller Wucht getroffen und mindestens fünf Menschenleben gefordert - darunter auch einen früheren brasilianischen Fußballprofi, der mit nur 41 Jahren bei einem tragischen unwetterbedingten Unglück starb. Windböen von über 100 Kilometern pro Stunde richteten in den Millionenmetropolen Rio de Janeiro und São Paulo massive Zerstörungen an. Bäume knickten reihenweise um, Dächer wurden abgerissen und der Strom fiel großflächig aus.

Tassio Maia dos Santos ist tot: Ex-Fußballprofi mit nur 41 Jahren gestorben

Unter den Todesopfern befindet sich der frühere brasilianische Profifußballer Tassio Maia dos Santos. Der 41-Jährige, der unter anderem für den Erstligisten Botafogo auflief, wurde in Rio de Janeiro von einer einstürzenden Mauer erschlagen. Die von einer Kaltfront über dem Atlantik ausgelösten Sturmböen legten den Verkehr in beiden Großstädten weitgehend lahm und hinterließen ein Bild der Verwüstung.

Tragödie in Brasilien: Einstürzende Mauer tötet Ex-Fußballprofi und seinen Kollegen

Das Unglück ereignete sich am Nachmittag des 29. Juli im Höhenstadtteil Santa Teresa von Rio de Janeiro. Tassio Maia dos Santos arbeitete dort an einer historischen Villa, die heute als Hochzeitslocation dient und einen Panoramablick auf den Zuckerhut sowie die Christusstatue bietet. Als die Mauer unter der Gewalt der Sturmböen nachgab, wurden er und sein Freund sowie Arbeitskollege Vandre Cordeiro unter den Trümmern begraben. Beide Männer kamen bei dem Unglück ums Leben.

Trauer um Tassio Maia dos Santos: Früherer Verein nimmt Abschied von totem Fußballprofi

Sein ehemaliger Verein Botafogo reagierte mit einer Stellungnahme: "Mit tiefer Trauer betrauert Botafogo den Tod des ehemaligen Spielers Tassio Maia dos Santos, der 2015 unser Trikot trug." Der Klub sprach der Familie und den Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus. Zahlreiche frühere Mitspieler und Fans schlossen sich den Beileidsbekundungen an.

Tassio Maia dos Santos spielte bei 27 Vereinen in 17 Jahren – und schoss ein Europa-League-Tor

Tassio Maia dos Santos begann seine Profilaufbahn im Jahr 2002 und war bis zu seinem Rückzug 2019 im aktiven Fußball tätig. In dieser Zeit lief der Stürmer für insgesamt 27 verschiedene Klubs auf – eine bemerkenswerte Zahl, die seine Wanderschaft durch den internationalen Fußball widerspiegelt.

Neben zahlreichen brasilianischen Vereinen führte ihn seine Karriere auch ins Ausland. Bei CSKA Sofia in Bulgarien sammelte er internationale Erfahrung und erzielte dabei ein Tor in der Europa League gegen Vitesse Arnhem. Beim costa-ricanischen Traditionsklub Deportivo Saprissa kam er laut "Daily Star" auf 19 Einsätze mit fünf Treffern. Am nachhaltigsten blieb jedoch seine Zeit bei Botafogo im Jahr 2015 in Erinnerung, wo er das Trikot des Erstligisten aus Rio de Janeiro trug.

Unwetter-Drama in Brasilien fordert mindestens fünf Todesopfer

Neben dem Mauereinbruch in Santa Teresa forderte der Sturm weitere Opfer. In Rio de Janeiro kenterte ein Fischerboot in den aufgepeitschten Gewässern – der Fischer gilt seither als vermisst. Im Bundesstaat São Paulo wurden zwei Männer von umstürzenden Bäumen erschlagen. Ein weiterer Mensch kam dort ebenfalls durch ein kenterndes Boot ums Leben, wie "CNN Brasil" berichtete.

Die Verwüstungen waren enorm: Dutzende Bäume wurden in beiden Metropolen entwurzelt, Sturmböen rissen Dächer von Gebäuden und ließen Mauern einstürzen. Weite Teile der Region waren von großflächigen Stromausfällen betroffen. Auch in weiteren Städten im Südosten des Landes hinterließ das Unwetter erhebliche Schäden.

Sturm verursacht Verkehrskollaps in Rio – Flughafen und U-Bahn lahmgelegt

Der von einer Kaltfront über dem Atlantik ausgelöste Sturm brachte das öffentliche Leben in Rio de Janeiro nahezu zum Erliegen. Sämtliche drei U-Bahn-Linien der Millionenstadt wurden zeitweise außer Betrieb genommen, wodurch Tausende Pendler strandeten. Am Inlandsflughafen Santos Dumont waren Starts und Landungen ebenfalls beeinträchtigt, ebenso der Hafenbetrieb.

Dramatische Videoaufnahmen dokumentierten das Ausmaß der Naturgewalt: Sturmböen schleuderten eine Seilbahnkabine hin und her, erfassten Arbeiter auf einem Baugerüst und warfen Boote auf dem offenen Meer umher. Auch in Teilen des Bundesstaates São Paulo sorgte das Unwetter für erhebliche Behinderungen im Straßenverkehr und bei der Stromversorgung.

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