Prinz Harry: Verheerende Pleite für den Ex-Royal - er soll Millionen zahlen
Nach dem verlorenen Prozess gegen die Mediengruppe Associated Newspapers (ANL) droht Prinz Harry eine saftige Rechnung. Der Ex-Royal und die anderen prominenten Kläger sollen einen Großteil der rund 45 Millionen Euro Verfahrenskosten zahlen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Prinz Harry krachend gescheitert mit Klage gegen Mediengruppe
- Gerichts-Schlappe hat finanzielles Nachspiel für Prinz Harry
- Ex-Royal soll Millionen zahlen
Nach dem verlorenen Prozess gegen die Mediengruppe Associated Newspapers (ANL) droht Prinz Harry, Elton John und weiteren Prominenten nun eine saftige Rechnung. Wie aktuell "t-online.de" berichtet, verlangt der Verlag, zu dem unter anderem die "Daily Mail" gehört, von den unterlegenen Klägern, dass diese einen überdurchschnittlich hohen Anteil an den gesamten Verfahrenskosten von rund 34 Millionen Pfund – umgerechnet etwa 45 Millionen Euro - übernehmen.
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Prinz Harry in Nöten - Gerichts-Schlappe hat finanzielles Nachspiel
Bei einer Anhörung am Mittwoch (29. Juli) machten die Anwälte der Mediengruppe ihre Forderung vor Gericht geltend. Neben Prinz Harry hatten auch Popstar Elton John, dessen Ehemann David Furnish, die Schauspielerinnen Elizabeth Hurley und Sadie Frost, Bürgerrechtsaktivistin Doreen Lawrence sowie der ehemalige Politiker Simon Hughes geklagt. Nach einem elfwöchigen Verfahren war die Klage abgewiesen worden, da die Richter die erhobenen Vorwürfe als nicht bewiesen einstuften.
Prinz Harry krachend gescheitert mit Klage gegen Mediengruppe
Im Kern des Rechtsstreits standen massive Anschuldigungen gegen den Medienkonzern. Prinz Harry und die weiteren Kläger beschuldigten ANL, Privatdetektive engagiert zu haben, die Fahrzeuge und Wohnungen der Betroffenen mit Abhörgeräten ausstatteten. Zudem sollen private Telefonate abgehört worden sein. Darüber hinaus warfen der Ex-Royal und die anderen Prominenten der Mediengruppe vor, dass die beauftragten Ermittler sich unter falschen Identitäten Zugang zu vertraulichen medizinischen Dokumenten verschafft hätten. ANL wies sämtliche Vorwürfe entschieden zurück.
Prinz Harry soll nach Gerichtsschlappe Millionen zahlen
Vor Gericht prallen nun zwei gegensätzliche Darstellungen aufeinander. ANL-Anwalt Antony White charakterisierte das Vorgehen der Kläger als "Frontalangriff" auf die Zeitungen des Verlags. Statt eines gewöhnlichen Rechtsstreits habe es sich um "eine Kampagne" gehandelt, weshalb Prinz Harry und die weiteren Prominenten einen besonders hohen Kostenanteil übernehmen sollten. Die Gegenseite wehrte sich gegen diese Darstellung. Klägeranwalt Nicolas Bacon betonte, seine Mandanten hätten "ehrlich und im besten Gewissen gehandelt". Es sei nicht gerechtfertigt, ihnen die vollständigen "erstaunlich hohen Anwaltskosten" der Mediengruppe aufzubürden.
Das Gericht muss nun klären, ob die Kostenverteilung nach dem üblichen Verfahren erfolgt oder eine verschärfte Regelung zur Anwendung kommt.
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fka/ife/news.de/stg
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