Prinzessin Beatrice offen wie nie: Plötzlich spricht die York-Prinzessin über Scheidung

Wenn sich ein Ehepaar scheiden lässt, ändert sich für die Familie alles - Prinzessin Beatrice von York kann ein Lied davon singen. Im Podcast von Cressida Bonas packte Beatrice mit ihrer Schwester offen wie nie über das Thema Scheidung aus.

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Prinzessin Beatrice von York (re.) war sieben Jahre alt, als sich ihr Vater Andrew und ihre Mutter Sarah Ferguson scheiden ließen. (Foto) Suche
Prinzessin Beatrice von York (re.) war sieben Jahre alt, als sich ihr Vater Andrew und ihre Mutter Sarah Ferguson scheiden ließen. Bild: picture alliance / Gareth Fuller/PA Wire/dpa | Gareth Fuller

Über familiäre Angelegenheiten sprechen die Mitglieder der britischen Königsfamilie praktisch nie in der Öffentlichkeit - umso mehr Aufmerksamkeit erregte jetzt Prinzessin Beatrice, die sich am Podcast-Mikrofon von"Lessons From Our Mothers", moderiert von Cressida Bonas und deren Halbschwester Isabella Branson, ungewohnt offen äußerte. Plötzlich sprach die Cousine von Prinz Harry und Prinz William sogar von Scheidung!

Prinzessin Beatrice von York spricht plötzlich von Scheidung

Gemeinsam mit ihrer Schwester Prinzessin Eugenie hatte sich Beatrice bei Cressida Bonas und Isabella Branson am Podcast-Mikrofon eingefunden und ließ eine Episode ihres Lebens Revue passieren, die in den besten Familien vorkommt: Die Rede ist von der Scheidung ihrer Eltern Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor. Das frühere Herzogenpaar von York beendete seine Ehe, als Prinzessin Beatrice sieben und Prinzessin Eugenie sechs Jahre alt war. Das Ehe-Aus bei Fergie und Andrew krempelte das Familienleben der beiden York-Schwestern um, wie Beatrice und Eugenie laut "Radar Online" berichteten - doch wie sich ihre Mutter Sarah Ferguson nach der Scheidung schlug, ringt Prinzessin Beatrice bis heute Respekt ab.

York-Prinzessinnen packen über Scheidung von Sarah "Fergie" Ferguson und Ex-Prinz Andrew aus

Besonders Sarah Fergusons unerschütterlicher Optimismus hinterließ bei den Schwestern bleibenden Eindruck. "Es gab immer ein Abenteuer zu erleben, und jetzt macht es so viel Spaß, zurückzublicken und zu sagen, dass es in einigen der härteren Zeiten, durch die Scheidung und durch herausfordernde Momente, immer ein Abenteuer gab", erklärte Prinzessin Beatrice im Podcast.

Die ehemalige Herzogin von York und der in Ungnade gefallene Prinz Andrew trennten sich 1992 und ließen die Ehe vier Jahre später offiziell auflösen. Trotz der schwierigen Umstände habe Sarah Ferguson dafür gesorgt, dass die belastenden Phasen niemals die Kindheit ihrer Töchter dominierten, wie eine royale Quelle bestätigte.

Sarah Ferguson und Ex-Prinz Andrew ließen sich nach zehn Jahren Ehe scheiden

Die Beziehung des damaligen Herzogpaares von York litt dem Vernehmen nach zunehmend unter Andrews Dienst bei der Royal Navy. Seine Karriere zur See brachte lange Abwesenheiten mit sich, die das Eheleben erheblich belasteten. Doch es war nicht nur die räumliche Distanz, die zum Bruch führte. Fergie hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sie sich auch beruflich verwirklichen wollte – ein Wunsch, der mit den starren Erwartungen an hochrangige Mitglieder der königlichen Familie nur schwer vereinbar war. Diese Einschränkungen trugen nach eigener Aussage maßgeblich zur Entscheidung bei, die Ehe zu beenden.

Nach der Trennung im Jahr 1992 dauerte es noch vier weitere Jahre, bis die Scheidung 1996 rechtskräftig wurde. Sarah Ferguson stand anschließend vor der Herausforderung, ihre Karriere abseits des Königshauses neu aufzubauen und gleichzeitig zwei Töchter unter dem unerbittlichen Blick der britischen Boulevardpresse großzuziehen.

Trotz Scheidung unzertrennlich: So machten Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor nach der Trennung weiter

Was nach der Scheidung folgte, war alles andere als gewöhnlich. Obwohl ihre Ehe seit fast drei Jahrzehnten Geschichte ist, pflegten Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson bis heute eine bemerkenswert enge Verbindung. Das frühere Paar kümmerte sich jahrelang gemeinsam um die Erziehung der Töchter Beatrice und Eugenie und zeigte sich regelmäßig Seite an Seite bei Familienveranstaltungen.

Für die beiden Töchter war diese fortbestehende Nähe offenbar prägend. Beide haben ihre Mutter wiederholt als Quelle der Ermutigung und des Zuspruchs beschrieben. Fergie habe ihnen trotz des enormen Drucks, der mit einem Aufwachsen im Rampenlicht einherging, wichtige Werte mit auf den Weg gegeben. Eine royale Quelle unterstrich diesen Eindruck: "Beatrice und Eugenie haben sich stets positiv darüber geäußert, wie ihre Eltern das Familienleben nach der Scheidung gestaltet haben." Beide erkennten an, dass es eine schwierige Phase gewesen sei – doch Mama Fergie habe für Stabilität gesorgt.

Fergie, Andrew und der düstere Epstein-Schatten über der Familie York

Doch die familiäre Harmonie wurde in den vergangenen Jahren von einem weitaus größeren Skandal überschattet. Andrews Verbindung zum verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein entwickelte sich zu einer der schwersten Krisen der modernen Monarchie.

Der Prinz hat jegliches Fehlverhalten stets bestritten. Dennoch einigte er sich 2022 außergerichtlich mit Epsteins Missbrauchsopfer Virginia Giuffre – Berichten zufolge auf eine Summe von rund 15 Millionen Dollar – ohne dabei eine Schuld einzuräumen. In der Folge verlor er seine militärischen Ehrentitel sowie sämtliche royalen Schirmherrschaften und zog sich aus öffentlichen Pflichten zurück. Damit nicht genug: Andrew wurde zudem unter dem Verdacht des Amtsmissbrauchs festgenommen. Er soll in seiner früheren Rolle als britischer Handelsgesandter vertrauliche Informationen an den pädophilen Epstein weitergegeben haben. Nach der Festnahme wurde er zur weiteren Ermittlung freigelassen. Auch Fergie geriet wegen ihrer fortgesetzten Unterstützung für Andrew in die Kritik, steht selbst jedoch in keinem Zusammenhang mit den Epstein-Vorwürfen.

York-Schwestern Beatrice und Eugenie halten öffentlich zu Mama Fergie

Trotz der massiven öffentlichen Kontroversen rund um ihren Vater richtete Prinzessin Beatrice im Podcast den Blick bewusst auf das Positive. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen stand nicht der Epstein-Skandal, sondern die Widerstandsfähigkeit ihrer Mutter und deren Fähigkeit, auch in stürmischen Zeiten Zuversicht auszustrahlen.

Die Schwestern haben Fergie immer wieder als Frau beschrieben, die ihnen Mut und eine optimistische Grundhaltung vorgelebt habe – ungeachtet des medialen Dauerfeuers, dem die Familie ausgesetzt war. Die Werte, die ihre Mutter ihnen vermittelte, hätten die schwierigen Momente überdauert.

Sarah Ferguson selbst hat sich über die Jahre hinweg offen zu den Herausforderungen ihres Lebens nach der Scheidung geäußert: der Neuaufbau einer eigenen Karriere, die Erziehung zweier Töchter unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Für Beatrice und Eugenie bleibt sie offenbar vor allem eines – eine Mutter, die aus Widrigkeiten Abenteuer machte.

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