Mette-Marit-Sohn Marius Borg Høiby: Antrag auf Haftlockerung gescheitert - Royal-Spross weiter in Untersuchungshaft

Marius Borg Høiby bleibt weiter in Haft. Ein Gericht lehnte seinen Antrag auf Hausarrest mit Fußfessel ab. Die Richter sehen bei ihm weiterhin ein Risiko. Das Urteil im Prozess steht noch aus.

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Gericht entscheidet: Marius Borg Høiby bleibt in Untersuchungshaft Bild: picture alliance/dpa/NTB | Ane Hem
  • Gericht weist Antrag auf elektronische Fußfessel bei Høiby zurück
  • Richter sehen weiterhin hohe Wiederholungsgefahr bei Høiby
  • Urteil im Prozess gegen Høiby wird bald erwartet

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Marius Borg Høiby, der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, muss weiterhin im Gefängnis bleiben. Ein Gericht hat seinen Antrag abgelehnt, die Untersuchungshaft unter Hausarrest mit elektronischer Fußfessel zu verbringen.

Antrag auf Hausarrest von Mette-Marits Sohn ist gescheitert

Der 29-Jährige hatte "Zeit" zufolge beantragt, die verbleibende Zeit bis zur Urteilsverkündung in seiner Wohnung im Umfeld der königlichen Residenz zu verbringen. Ziel war es offenbar, näher bei Familie und Freunden zu sein. Das zuständige Gericht folgte diesem Wunsch jedoch nicht und entschied, dass die Haftbedingungen unverändert bleiben.

Richter sehen weiterhin Risiko beiMarius Borg Høiby

In der Begründung verwiesen die Richter erneut auf eine aus ihrer Sicht bestehende Wiederholungsgefahr. Bereits zuvor war ein Antrag auf Freilassung mit ähnlicher Argumentation abgelehnt worden. Auch die Schwere der Vorwürfe spielte bei der Entscheidung eine zentrale Rolle.

Schwerwiegende Anschuldigungen im Raum

Høiby stand in einem mehrwöchigen Prozess wegen zahlreicher Vorwürfe vor Gericht. Insgesamt umfasst die Anklage mehrere Dutzend Punkte, darunter auch schwere Sexualdelikte. Ein Teil der Vorwürfe betrifft eine frühere Partnerin, zu der ein Kontaktverbot besteht. Dieses soll der Angeklagte missachtet haben.

Urteil für Marius Borg Høiby wird in Kürze erwartet

Die Staatsanwaltschaft fordert eine mehrjährige Haftstrafe, während die Verteidigung auf ein deutlich milderes Strafmaß plädiert und zentrale Vorwürfe zurückweist. Das Urteil im Verfahren wird in naher Zukunft erwartet. Bis dahin bleibt Høiby in Untersuchungshaft.

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