Mette-Marits Sohn: Marius Borg Høiby verstößt vor Gericht gegen Regeln – Richter reagiert hart

Im Prozess gegen Marius Borg Høiby kommt es im Gerichtssaal zu einem Zwischenfall. Trotz Kontaktverbot soll der Sohn von Mette-Marit wiederholt Blickkontakt zu einer Zeugin gesucht haben. Der Richter greift ein.

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Mette-Marits Sohn Marius Borg Hoiby wird von Richter ermahnt (Foto) Suche
Mette-Marits Sohn Marius Borg Hoiby wird von Richter ermahnt Bild: picture alliance/dpa/NTB SCANPIX/EPA | Vegard Wivestad Grott
  • Richter untersagt Marius Borg Høiby weiteren Blickkontakt zur Zeugin
  • Medien berichten von heimlichen Gesten und nonverbaler Kommunikation
  • Zahlreiche Vorwürfe und unklare Urteilsverkündung im laufenden Prozess

Vor dem Bezirksgericht in Oslo hat ein Zwischenfall während des laufenden Prozesses gegen Marius Borg Høiby für Aufmerksamkeit gesorgt. Der Sohn von Mette-Marit soll trotz bestehender Auflagen wiederholt Blickkontakt mit einer zentralen Zeugin aufgenommen haben.

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Marius Borg Høiby: Richter greift im Gerichtssaal ein

Laut "Merkur" sah sich der vorsitzende Richter Jon Sverdrup Efjestad gezwungen, öffentlich einzugreifen. Der Grund: Marius Borg Høiby und die Zeugin tauschten während der Verhandlung Lächeln und Blicke aus, obwohl ihnen das nicht erlaubt war. Nach Angaben des Berichts kam es mehrfach zu solcher nonverbalen Kommunikation zwischen dem Angeklagten und der Frau, die in dem Verfahren als Geschädigte gilt. Der Richter machte unmissverständlich klar, dass solche Gesten unerwünscht seien und künftig strenger unterbunden werden müssten. Eine Diskussion über Details wollte er dabei nicht führen. Stattdessen stellte er deutlich heraus, dass die Regeln im Gerichtssaal konsequent einzuhalten seien.

Medien berichten von heimlichen Gesten vonMarius Borg Høiby

 

Zeitungsberichten zufolge sollen sich die beiden während der Sitzung wiederholt angesehen und teilweise sogar gelächelt haben. Beobachter berichteten außerdem, dass der Angeklagte mitunter stumme Worte geformt oder pantomimische Gesten gemacht habe. Schon in den Tagen zuvor hatten Medien ähnliche Situationen beschrieben. Um weitere Kontaktversuche zu verhindern, wurden daher zusätzliche Maßnahmen getroffen. Während der Aussage der Zeugin sei ein direkter Blickkontakt inzwischen nicht mehr möglich gewesen.

Zahlreiche Vorwürfe gegen den 29-Jährigen Marius Borg Høiby

 

Der 29-Jährige sieht sich in dem Verfahren mit einer Vielzahl an Anschuldigungen konfrontiert. Ein großer Teil der Vorwürfe steht im Zusammenhang mit der Frau, mit der er früher liiert war.
Laut eigenen Angaben hätten beide trotz eines Kontaktverbots sogar über mehrere Monate hinweg weiterhin engen Kontakt gehabt.

Zu den erhobenen Vorwürfen zählen unter anderem Körperverletzung, wiederholte Verstöße gegen gerichtliche Auflagen sowie mutmaßlich übergriffiges Verhalten.

Urteil für Marius Borg Høiby lässt weiter auf sich warten

 

Der Prozess läuft seit Anfang Februar und soll noch bis Mitte März fortgesetzt werden. Ein Urteil steht bislang aus. In seiner letzten Aussage vor Gericht am Freitag nutzte Høiby laut "Bild" die Gelegenheit für deutliche Worte. Er erklärte, dass die Ermittlungen und die mediale Berichterstattung sein gesamtes Privatleben zerstört hätten und er sich inzwischen vollkommen isoliert fühle. Sichtlich bewegt sprach er über die öffentliche Wahrnehmung seiner Person und sagte, dass er sich in vielen der Berichte über ihn nicht wiedererkenne. Seiner Ansicht nach habe ihn die Öffentlichkeit zu einer Art Feindbild gemacht. Während er sprach, verfolgten zahlreiche Journalisten im Gerichtssaal jedes Wort des Mannes, der sich selbst zum Opfer machte.

Wann das Gericht eine Entscheidung verkündet, ist derzeit noch offen. Beobachter rechnen damit, dass es nach Abschluss der Verhandlungen noch einige Zeit dauern könnte, bis ein schriftliches Urteil vorliegt.

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