Es geht um Ex-Prinz Andrew: Prinz Harry vor laufender Kamera in missliche Lage manövriert

Der tiefe Fall von Ex-Prinz Andrew hat bereits König Charles III., Prinz William und Prinzessin Kate offizielle Statements abgenötigt. Nur Prinz Harry verweigert beharrlich jedwede Stellungnahme zu seinem gestrauchelten Onkel.

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Prinz Harry geriet vor laufender Kamera ins Straucheln, als die Sprache plötzlich auf seinen Skandal-Onkel Andrew kam. (Foto) Suche
Prinz Harry geriet vor laufender Kamera ins Straucheln, als die Sprache plötzlich auf seinen Skandal-Onkel Andrew kam. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | James Manning
  • Prinz Harry in unangenehme Situation gebracht - es geht um seinen Onkel
  • Ex-Prinz Andrew tief in Epstein-Skandal verwickelt
  • Herzog von Sussex verweigert Antwort auf Interview-Frage zu gestraucheltem Verwandten

Im britischen Königshaus beben die Palastmauern weiter - schuld daran ist Andrew Mountbatten-Windsor, der jüngere Bruder von König Charles III., der sich mit seiner verhängnisvollen Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein mit voller Wucht ins Abseits manövriert hat. Sämtliche Royals-Würden, Titel und Ämter wurden dem früheren Herzog von York aberkannt, zu allem Übel flog Andrew auch noch hochkant aus seinem komfortablen Zuhause Royal Lodge in Windsor raus und wurde ins deutlich bescheidenere Domizil Wood Farm in Norfolk umquartiert.

Ex-Prinz Andrew wird Epstein-Skandal zum Verhängnis - britische Royals beziehen klar Stellung

Dass die hochrangigen Mitglieder des Königshauses um Monarch Charles keinen Spaß verstehen, wenn es um die pikanten Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor geht, wurde in offiziellen Verlautbarungen deutlich, die sowohl Charles III. als auch Thronfolger William und Prinzessin Kate abgaben. Dem einstigen Herzog von York, der an seinem 66. Geburtstag von der Polizei vorübergehend festgenommen wurde, wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen: Als Handelsbeauftragter Großbritanniens soll Andrew vertrauliche Informationen an Jeffrey Epstein weitergereicht haben. Allerdings scheint nicht jeder aus Andrews Verwandtenkreis in Plauderlaune zu geraten, sobald der Ex-Prinz zum Gesprächsthema wird.

Prinz Harry ungewohnt zugeknöpft: Über Skandal-Onkel Andrew will er nicht sprechen

Das wohl beste Beispiel dafür dürfte Prinz Harry sein, der unlängst im Rahmen seiner Jordanien-Reise mit Meghan Markle dem britischen Sender "Channel 4" ein TV-Interview gab. Vor laufender Kamera wollte sich der Herzog von Sussex hautsächlich zur humanitären Lage im Gaza-Streifen äußern, doch als sich abzeichnete, dass sein Onkel Andrew zum Gegenstand des Interviews werden könnte, fand sich Neffe Harry in einer brenzligen Situation wieder.

Wie unter anderem das "People"-Magazin schreibt, machte der "Channel 4"-Korrespondent gleich zu Beginn des Interviews deutlich, dass Prinz Harry nicht über die Vorwürfe gegen seinen Onkel sprechen wolle. "Ich verstehe, dass Sie nicht über Ihre Familie, Ihren Onkel, die Dinge in London sprechen möchten. Sie sind hier, weil Sie nicht von der Arbeit ablenken wollen, die Sie für die WHO und Gaza leisten", sagte der Interviewer. Prinz Harry blieb betont schmallippig und ließt sich lediglich ein knappes "In den Nachrichten wird viel erzählt" entlocken, bevor er das Gespräch sofort auf den eigentlichen Zweck seiner Reise lenkte. "Die Welt sollte unglaublich dankbar sein für das, was Jordanien tut, und für die moralische Führungsrolle, die es der Welt gerade vorlebt", erklärte der Herzog von Sussex, anstatt über seinen Skandal-Onkel zu plaudern.

Prinz Harry und Meghan Markle in Jordanien: Darum drehte sich die Reise der Exil-Royals

Prinz Harry und Meghan Markle verbrachten zwei Tage damit, humanitäre Einrichtungen in und um Amman zu besuchen. Im Amman Specialty Hospital trafen sie medizinische Evakuierte aus dem Gazastreifen, die fortlaufend ins Land gebracht werden. Das Paar besuchte auch das Büro von World Central Kitchen in Amman. Die Hilfsorganisation des Starkochs José Andrés war der erste philanthropische Partner ihrer Archewell Foundation. Vor Ort sprachen Harry und Meghan mit Freiwilligen über die Schwierigkeiten, Nahrungsmittel und Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren. Über ihre Stiftung haben die beiden bereits medizinische Evakuierungen für Kinder aus dem Gaza-Konflikt mitfinanziert. Die Jordanien-Reise der Sussexes war kurzfristig angekündigt worden, Details wurden erst wenige Stunden vor Harrys und Meghans Ankunft bekannt gegeben. Obwohl die Sussexes seit 2020 keine offiziellen Vertreter der Königsfamilie mehr sind, setzen sie ihre humanitäre Arbeit fort und müssen sich immer wieder Vorwürfe gefallen lassen, ihren Status für einige PR auszunutzen. Zuletzt reisten sie im Mai 2024 nach Nigeria und im August 2024 nach Kolumbien.

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