Prinz William: Thronfolger zur Trennung genötigt - auch wenn sein Herz blutet

Prinz William hat keine andere Wahl: Nach dem Umzug innerhalb von Windsor muss der britische Thronfolger die Trennung von einem liebgewonnenen Hobby akzeptieren. Für den künftigen König gibt's keine Extrawurst.

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Keine Extrawurst für Royals: Prinz William muss zähneknirschend ein geliebtes Hobby ad acta legen. (Foto) Suche
Keine Extrawurst für Royals: Prinz William muss zähneknirschend ein geliebtes Hobby ad acta legen. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Temilade Adelaja
  • Prinz William zur Trennung von liebgewonnenem Hobby gezwungen
  • Elektroroller-Verbot für künftigen König im Windsor Great Park
  • Keine Extrawurst für Royals: Prinz William muss sich fügen

In einigen Belangen mag sich der Alltag von Royals maßgeblich von dem Normalsterblicher unterscheiden - doch wenn es um Gesetze geht, können auch Mitglieder des britischen Königshauses nicht einfach tun und lassen, was sie wollen. Während der frühere Prinz Andrew dies ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag mit voller Härte zu spüren bekam, muss auch Andrews Neffe, der britische Thronfolger Prinz William, seine Grenzen erkennen.

Prinz William zur Trennung genötigt: Nach dem Neuanfang muss der Thronfolger Abstriche machen

Der ältere Sohn von König Charles III. muss nämlich, so ist es aktuell bei "Radar Online" zu lesen, eine unerwartete Trennung verkraften: Dem Prinzen von Wales ist es nicht länger gestattet, einem geliebten Hobby nachzugehen. Im Windsor Great Park, wo Prinz William mit seiner Familie seit Kurzem in der Forest Lodge lebt, darf der Thronfolger nämlich nicht länger mit seinem geliebten Elektroroller durch die Gegend brausen.

Das weitläufige Anwesen der Königsfamilie liegt mitten im 4.800 Hektar großen Parkgelände, wo motorisierte Fahrzeuge strikt untersagt sind. E-Scooter, Hoverboards und ähnliche Gefährte fallen unter das Verbot – ohne Ausnahme für royale Bewohner. Der 43-jährige Thronfolger hatte den Roller zuvor regelmäßig genutzt, um zu Besprechungen mit seinem Vater König Charles III. zu gelangen. Nun muss er sich notgedrungen nach Alternativen umsehen.

Prinz William und Prinzessin Kate wagen Neuanfang mit neuer Immobilie

Im vergangenen Jahr verließen William und seine Frau Prinzessin Kate ihr bisheriges Domizil Adelaide Cottage. Das neue Heim der Familie ist die Forest Lodge – ein historisches Gebäude mit acht Zimmern, dessen Wert auf rund 21 Millionen Dollar geschätzt wird. Mitarbeiter des Palastes bezeichnen das 328 Jahre alte Anwesen als das dauerhafte Zuhause des Paares. Die Lage ist strategisch günstig: Schloss Windsor, wo König Charles einen Großteil seiner Arbeitswoche verbringt, befindet sich in unmittelbarer Nähe. Trotz des Umzugs bemüht sich die Familie um Kontinuität. So verzichten William und Catherine weiterhin darauf, Personal im Haus wohnen zu lassen. Dennoch bringt das Leben im Park gewisse Einschränkungen mit sich – wie der Thronfolger nun am eigenen Leib erfahren musste.

Prinz William in Nöten: "Ich bin immer zu spät"

Der Elektroroller war für Prinz William mehr als nur ein Spielzeug – er löste ein echtes Zeitproblem. Bei einem Auftritt mit Schauspieler Eugene Levy in der Sendung "The Reluctant Traveler" im Oktober scherzte der Prinz über seine Angewohnheit: "Wir wohnen direkt außerhalb des Schlosses, aber mein Vater verbringt viel Zeit hier. Ich bin immer zu spät, also dachte ich, das wäre eine Möglichkeit, meine Termine pünktlich einzuhalten." Laut Palast-Insidern ermöglichte das Elektro-Gefährt dem vielbeschäftigten Thronfolger, sich unauffällig und schnell zwischen Terminen zu bewegen. Bei einem Tagesablauf, der Schulfahrten der drei Kinder Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis mit Briefings und offiziellen Besprechungen vereinen muss, zählte jede gesparte Minute. Nach dem Umzug tiefer in den Windsor Great Park war jedoch Schluss mit der praktischen Lösung.

Keine Extrawurst für den Thronfolger: Prinz William muss geliebtes Hobby aufgeben

Die Vorschriften des Windsor Great Park sind eindeutig formuliert und werden konsequent durchgesetzt. "Es hat etwas leicht Ironisches, dass sich der künftige Monarch denselben kleingedruckten Einschränkungen beugen muss wie jeder andere Bewohner oder Besucher", merkte ein Insider an. Der Park sei kein privater Spielplatz, sondern ein geschütztes Landschaftsgebiet mit Umweltauflagen und Sicherheitsbestimmungen. Prinz William wird sich pragmatisch anpassen, versichern königliche Mitarbeiter. Statt des Rollers kommen künftig Wanderschuhe oder ein Fahrrad zum Einsatz – beides ist im Park erlaubt. Diese Alternativen passen ohnehin besser zum Naturschutz-Ethos des Geländes. Die Entscheidung, zu Fuß oder per Rad unterwegs zu sein, sendet zudem ein Signal: Der Thronfolger demonstriert damit Werte wie Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

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