Prinzessin Kate und Prinz William: Nach dieser Royals-Trennung werden keine Tränen fließen
Für die Royals ist Blut offenbar nicht dicker als Wasser: Im Zuge der Enthüllungen im Fall Jeffrey Epstein steht die Zukunft der York-Prinzessinnen auf dem Spiel. Für Prinz William und Prinzessin Kate steht bereits fest, dass nach der Trennung keine Tränen fließen werden.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Prinzessin Kate und Prinz William beschließen Trennung von York-Prinzessinnen
- Beatrice und Eugenie wegen Vater Andrew und Mutter Fergie in Epstein-Skandal verwickelt
- Britisches Thronfolgerpaar bekommt Rückendeckung von nahestehenden Verwandten
Skandale gehören im britischen Königshaus seit jeher dazu: Doch die Aufregung, die einst Prinzessin Diana oder Meghan Markle im hause Windsor auslösten, ist ein Klacks gegen das, was die Briten-Royals derzeit wegen Andrew Mountbatten-Windsor und dessen langjähriger Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aushalten müssen. Jetzt, nachdem der frühere Herzog von York endgültig ausgebootet wurde, stehen Andrews Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie in der Schusslinie.
York-Prinzessinnen Beatrice und Eugenie wegen Epstein-Skandal in der Schusslinie
Die jüngsten Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten bringen die York-Prinzessinnen nämlich in eine äußerst prekäre Lage. Die an die Öffentlichkeit gelangten Dokumente werfen ernsthafte Fragen dazu auf, wie viel die Töchter von Ex-Prinz Andrew und Sarah Ferguson über die Verbindungen ihrer Eltern zum verurteilten Sexualstraftäter wussten. Als besonders belastend für die Schwestern erweist sich dabei der "Daily Mail" zufolge eine E-Mail von Jeffrey Epstein aus dem Jahr 2015 – einem Zeitpunkt, zu dem der Multimillionär bereits wegen sexueller Vergehen an Minderjährigen verurteilt worden war – in der er einem Freund gegenüber prahlte, Prinzessin Beatrice würde ihn "mögen".
Zudem kam ans Licht, dass Prinzessin Beatrice ihrer Mutter Sarah Ferguson dabei half, Jeffrey Epstein zu besänftigen, nachdem Fergie ihn in einem Interview 2011 als Pädophilen bezeichnet hatte. Nicht minder heikel ist die Erkenntnis, dass beide Schwestern Epstein wenige Tage nach seiner Haftentlassung 2008 gemeinsam mit ihrer Mutter in dessen Villa in Palm Beach besuchten – zu einem Zeitpunkt, als er unter Hausarrest stand. Damals waren Beatrice 20 und Eugenie 19 Jahre alt.
Prinz William kennt keine Gnade: Jetzt stehen die Zeichen auf Trennung
Unterm Strich also eine Menge belastende Fakten, die im britischen Königshaus für wenig Begeisterung sorgen dürften. Vor allem Thronfolger Prinz William steht nun vor der Entscheidung, welche Rolle seine Cousinen Beatrice und Eugenie innerhalb der Monarchie künftig spielen können. Laut dem royalen Kommentator Richard Fitzwilliams gegenüber der "Daily Mail" könnte Prinz William "eine Entscheidung über die Zukunft von Beatrice und Eugenie" treffen müssen. Schon jetzt scheinen alle Zeichen auf Trennung zu stehen.
Prinzessin Kate und Prinz William würden nach der Trennung von den York-Schwestern keine Tränen vergießen
Die Beziehung zwischen dem ältesten Sohn von König Charles III. und seinen Cousinen gilt seit Jahren als angespannt. "Weder zu ihm noch zu Prinzessin Catherine sollen sie ein besonders enges Verhältnis haben", so Fitzwilliams. Der Royals-Experte prognostiziert, dass Prinz William nach seiner Thronbesteigung möglicherweise "eine harte Linie verfolgen" werde. Sollte es tatsächlich zu einer Verhaftung oder einem Prozess gegen Prinz Andrew kommen, könnte es für die Königsfamilie unmöglich werden, weiterhin Mitglieder der York-Familie in ihren Reihen zu halten. Prinz William und Prinzessin Kate würden die Schwestern "wahrscheinlich nicht vermissen", urteilt der Royals-Experte.
Royals-Experte legt sich fest: Sie würden Prinz William und Prinzessin Kate nach der Trennung zur Seite stehen
In diesem Familienkonflikt zeichnet sich bereits ab, wer im britischen Königshaus zu wem halten würde. Zara Tindall, die Tochter von Prinzessin Anne, gilt als enge Vertraute ihres Cousines Prinz William und dessen Frau Kate. Sollte es zu einer Entscheidung bezüglich Beatrice und Eugenie kommen, würde sie "natürlich William und Catherine unterstützen", erklärt Fitzwilliams gegenüber der "Daily Mail". Für Zara Tindall und ihren Ehemann Mike steht dabei auch wirtschaftlich einiges auf dem Spiel. Die Eheleute sind auf lukrative Sponsorenverträge mit Marken wie Rolex und Land Rover angewiesen. Jede Verbindung zum Epstein-Skandal könnte ihre Marke beschädigen. "Ihre Loyalität gilt, wie die von Zaras unerschütterlicher Mutter Prinzessin Anne, zuallererst der Monarchie", betont der Experte. Öffentliche Auftritte mit den York-Schwestern könnten sich je nach weiteren Enthüllungen ändern oder sogar ganz eingestellt werden.
So reagierten Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie auf die Epstein-Enthüllungen
Die neuen Dokumente sollen die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie offenbar völlig unvorbereitet getroffen haben. Eine Quelle aus ihrem Umfeld sagte der "Daily Mail": "Sie sind entsetzt über das, was sie gelesen haben. Sie schämen sich zutiefst für die E-Mails, die ihre Mutter an Epstein geschickt hat." Besonders peinlich dürfte für Eugenie gewesen sein, dass ihre Mutter dem Sexualstraftäter von einem "frivolen Wochenende" ihrer Tochter berichtete. Auch Sarah Fergusons unterwürfige Nachrichten, in denen sie Epstein als "Legende" bezeichnete und ihm sogar einen Heiratsantrag machte, sorgen für Entsetzen bei den Töchtern. Laut "Daily Express" soll Eugenie inzwischen den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen haben. Beatrice hingegen halte weiterhin Verbindung zu Andrew. Die Schwestern glauben offenbar, dass sie von ihrem Vater getäuscht wurden – genau wie einst die verstorbene Queen und König Charles.
Packen die York-Schwestern in einem Enthüllungsinterview aus?
Angesichts der belastenden Enthüllungen ziehen Beatrice und Eugenie offenbar drastische Maßnahmen in Betracht. Laut "Daily Express" planen die York-Prinzessinnen möglicherweise ein öffentliches Interview, um ihre Namen reinzuwaschen und ihre Unschuld zu beteuern. Insidern zufolge fühlen sich Beatrice und Eugenie von ihrem Vater Andrew hintergangen. "Genau wie die verstorbene Queen und Charles hat Andrew ihnen allen dieselbe Geschichte erzählt – dass er nichts falsch gemacht habe", berichtet eine Quelle. "Ich glaube, sie haben ihrem Vater vertraut, und jetzt ist alles nach hinten losgegangen." Besonders Eugenie soll die Situation schwer zu schaffen machen. Sie und ihre Schwester seien überzeugt, dass ihnen nicht viel über die wahren Ausmaße der Beziehung ihrer Eltern zu Epstein mitgeteilt wurde. Nun stehen sie vor der Herausforderung, sich von den Verfehlungen ihrer Eltern zu distanzieren, ohne die Familie vollständig zu verraten.
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loc/news.de/stg
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