König Charles: Ausschluss aus der königlichen Familie - William-Forderung abgeschmettert

Nach und nach kommen neue Details rundum Prinz Andrew ans Licht. Prinz William wollte seinen Onkel demnach bereits vor Jahren aus der königlichen Familie werfen lassen – doch sein Vater Charles und die Queen stellten sich gegen ihn.

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König Charles soll eine frühere Bitte von Prinz William abgeschlagen haben, der 2019 bereits erklärte, man müsse Prinz Andrew aus der königlichen Familie ausschließen. (Foto) Suche
König Charles soll eine frühere Bitte von Prinz William abgeschlagen haben, der 2019 bereits erklärte, man müsse Prinz Andrew aus der königlichen Familie ausschließen. Bild: dpa/PA Wire/Paul Ellis
  • Neues Enthüllungsbuch offenbart brisante Details zu Prinz William
  • Bruch mit Andrew schon 2019 von Prinz William gefordert
  • König Charles verweist seinen Sohn in die Schranken

Ein neues Buch über Prinzessin Kate bringt brisante Details über interne Konflikte im britischen Königshaus ans Licht. Demnach forderte Prinz William nach dem verheerenden Newsnight-Interview seines Onkels Prinz Andrew im Jahr 2019 dessen vollständigen Ausschluss aus der königlichen Familie.

Prinz William sah in Prinz Andrew eine "Bedrohung für die Monarchie"

Das Werk "Catherine, The Princess of Wales" des Royal-Korrespondenten des "Daily Mirror" enthüllt, dass der Thronfolger seinen Onkel als Bedrohung für die Monarchie betrachtete. Doch mit seiner Forderung konnte sich William nicht durchsetzen. Sowohl sein Vater, der heutige König Charles III., als auch seine Großmutter, die verstorbene Queen Elizabeth II., stellten sich gegen den Vorschlag des künftigen Königs, berichtet unter anderem die britische "Sun".

"Schandfleck für die gesamte Familie"

Laut dem Buch war der Prince of Wales nach dem BBC-Interview zutiefst erzürnt und drängte auf sofortiges Handeln zum Schutz des Ansehens der Monarchie. William habe befürchtet, dass Andrews Verwicklung in den Epstein-Skandal langfristigen Schaden anrichten würde – auch für seine eigene Reputation als künftiger König.

Eine im Buch zitierte Quelle behauptet, William habe Andrew als "Schandfleck für die gesamte Familie" betrachtet. Der Thronfolger wollte seinen Onkel entfernen, "bevor die Fäulnis einsetzte", und forderte, dass Andrew die Konsequenzen seines Handelns außerhalb des royalen Lebens tragen solle. Doch Charles und die Queen wiesen diese Forderung zurück.

William wurde von seinem Vater "in seine Schranken verwiesen"

Die Spannungen zwischen William und seinem Vater hielten dem Buch zufolge an. Der Thronfolger soll später erneut mit Charles über Andrews Stellung innerhalb der Familie gestritten haben – insbesondere bezüglich dessen Anwesenheit bei Zusammenkünften in Sandringham. Letztlich habe William die Angelegenheit jedoch nicht weiter verfolgt, nachdem er "in seine Schranken verwiesen" worden sei.

Für die Zukunft plant der künftige König offenbar klare Konsequenzen. Berichten zufolge wird Andrew sowohl von Williams Krönung als auch von den Weihnachtsfeiern in Sandringham ausgeschlossen sein, sobald William den Thron besteigt. Das "Andrew-Problem" werde die Monarchie demnach weiter beschäftigen.

Ermittlungen wegen Epstein-Dokumenten

Andrew zog sich bereits 2019 nach massiver öffentlicher Kritik infolge des Newsnight-Interviews von seinen royalen Pflichten zurück. In der Folge wurden ihm seine militärischen Titel und königlichen Schirmherrschaften entzogen. Auch den Titel Duke of York, den ihm Queen Elizabeth II. 1986 anlässlich seiner Hochzeit mit Sarah Ferguson verliehen hatte, darf er nicht mehr führen. Zudem gab er seine Mitgliedschaft im Hosenbandorden auf.

Aktuell gerät der in Ungnade gefallene Royal erneut unter Druck: Ermittler prüfen derzeit Vorwürfe, wonach Andrew während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Dokumente an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. Andrew bestreitet weiterhin jegliches Fehlverhalten.

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