Gerardo Taracena tot: "Narcos"- und "Apocalypto"-Star unerwartet verstorben

Als grausamer Antagonist in Mel Gibsons "Apocalypto" jagte er Millionen Zuschauern Angst ein, als Drogenboss in "Narcos" war er ein Fanfavorit - jetzt ist Gerardo Taracena mit nur 55 Jahren völlig unerwartet gestorben.

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Der mexikanische Schauspieler Gerardo Taracena ("Apocalypto", "Narcos") ist verstorben. (Foto) Suche
Der mexikanische Schauspieler Gerardo Taracena ("Apocalypto", "Narcos") ist verstorben. Bild: AdobeStock/Mariusz
  • Der mexikanische Schauspieler Gerardo Taracena ist verstorben
  • Er war unter anderem aus "Narcos" und "Apocalypto" bekannt
  • Die mexikanische Filmwelt trauert um ihren Star

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Die mexikanische Schauspielwelt trauert: Der unter anderem aus Mel Gibsons "Apocalypto" und "Narcos" bekannte Schauspieler Gerardo Taracena ist im Alter von 55 Jahren überraschend gestorben. Die mexikanische Schauspielergewerkschaft ANDA gab seinen Tod am 31. Januar 2026 bekannt. Eine Todesursache wurde bisher nicht mitgeteilt.

Durchbruch mit Mel Gibsons Historien-Epos

"Die Nationale Vereinigung der Schauspieler bedauert zutiefst das Ableben unseres Kollegen Gerardo Taracena", heißt es in der Stellungnahme der Gewerkschaft, wie unter anderem die britische Tageszeitung "Daily Star" berichtet. "Wir trauern gemeinsam mit seiner Familie, seinen Freunden und der künstlerischen Gemeinschaft."

Der in Mexiko-Stadt geborene Taracena blickte auf eine über dreißigjährige Karriere zurück. Seinen internationalen Durchbruch feierte er 2006 mit der Darstellung des grausamen Antagonisten "Middle Eye" in Mel Gibsons historischem Drama "Apocalypto". Seine Verkörperung des Bösewichts hinterließ einen derart starken Eindruck, dass sein Gesicht für die Werbematerialien des Films ausgewählt wurde.

Netflix-Erfolg mit "Narcos: Mexico"

In den vergangenen Jahren machte sich Taracena einen Namen als Drogenbaron Pablo Acosta in der Netflix-Krimiserie "Narcos: Mexico". Die Figur gehörte zum Kartell von Guadalajara. In der Serie spielte er an der Seite von Diego Luna und Michael Peña.

Sein umfangreiches Schaffen umfasste zahlreiche weitere Produktionen. So wirkte er unter anderem in "Texas Rising", "Queen of the South", "Sound of Freedom" und "Private Perez" mit. Während seiner über drei Jahrzehnte andauernden Laufbahn trug er maßgeblich dazu bei, mexikanischen Schauspielern international mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.

Trauer um einen Ausnahmekünstler

Die mexikanische Filmakademie würdigte den verstorbenen Schauspieler mit bewegenden Worten: "Seine Arbeit und sein unvergessliches Gesicht werden in der Erinnerung unseres Kinos weiterleben." Auch die Cineteca Mexico, das mexikanische nationale Filmarchiv, betonte auf "X" (ehemals Twitter), dass seine Präsenz und die Kraft seiner Darstellungen einen unauslöschlichen Eindruck im Kino und Theater hinterlassen hätten - sowohl in Mexiko als auch in den USA.

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