Angelika Mann ist tot: Schauspielerin und Sängerin mit 76 Jahren gestorben

Traurige Nachrichten aus der Medienwelt: Die Sängerin und Schauspielerin Angelika Mann ist tot. Die Künstlerin, die ihre Karriere einst in der DDR begonnen hatte, ist im Alter von 76 Jahren gestorben.

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Angelika Mann ist tot. Bild: picture alliance/dpa | Patrick Pleul
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  • Trauer um Liebling aus der DDR

Angelika Mann, eine der bekanntesten Künstlerinnen mit DDR-Wurzeln, ist tot. Mann, die wegen ihrer Körpergröße von 1,49 Meter auch "die Lütte" genannt wurde - stand mehr als ein halbes Jahrhundert auf der Bühne, auch als Kabarettistin und Moderatorin.

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Angelika Mann ist tot - Sängerin und Schauspielerin mit 76 Jahren gestorben

Die Sängerin und Schauspielerin starb Mittwoch im Alter von 76 Jahren an einem Krebsleiden, wie ihre Familie der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Musik spielte für die Berlinerin schon früh eine wichtige Rolle. Als Kind übte sie bis zu acht Stunden täglich Klavier, als Teenager hörte sie Bach und Beatles. Doch nach dem Abschluss der Schule absolvierte die Arzttochter zunächst eine Lehre in einer Apotheke. Sie liebte den Publikumskontakt, wie sie selbst schrieb. In der Mittagspause sang sie ihren Kollegen die neuesten Schlager vor.

Angelika Mann begann Karriere an der Seite von Manfred Krug und Uschi Brüning

In den 1970er Jahren begann dann ihre Musikkarriere richtig - zunächst an der Seite des Komponisten Reinhard Lakomy. Ihre unverwechselbare Stimme ist etwa auf Lakomys millionenfach verkaufter Kinderschallplatte "Traumzauberbaum" zu hören. Angelika Mann sang aber auch mit Manfred Krug und der Jazz-Sängerin Uschi Brüning.

Angelika Mann verließ DDR 1984

Weil sie sich in der DDR zunehmend unwohl fühlte, stellte sie 1984 einen Ausreiseantrag. Ein Jahr später durfte sie das Land verlassen. Im Westen fasste "die Lütte" zügig Fuß. Zum Beispiel wurde sie am Theater des Westens als Lucy in der Dreigroschenoper bejubelt. Nach dem Mauerfall kehrte die Künstlerin dennoch gerne wieder zurück in den Osten Deutschlands - und auf viele Bühnen dort. So war sie in der Comödie Dresden im Theaterstück "Kalender Girls" unter anderem an der Seite von Viktoria Brams, Ursula Karusseit und Uta Schorn zu sehen. Auch vor der Kamera stand sie, etwa in Rosa von Praunheims Film "Der Einstein des Sex".

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung basiert auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde automatisiert veröffentlicht. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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