Meghan Markle und Prinz Harry: Hinweise fehlen - Sussexes ziehen sich heimlich zurück
Prinz Harry und Meghan Markle gründeten ein Netzwerk für Eltern, deren Kinder durch Online-Gefahren starben. Jetzt geben sie das Projekt auf. Das Paar soll sich zurückziehen. Ihre Namen sind offenbar bereits von der Webseite verschwunden.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Meghan Markle und Prinz Harry sollen sich aus dem Projekt Parents Network zurückziehen.
- Herzogpaar von Sussex wollten Eltern helfen, deren Kindern sich durch Online-Hass das Leben genommen haben.
- Keine Hinweise auf Harry und Meghan.
Meghan Markle und Prinz Harry machen klammheimlich einen Rückzug: Das Parents Network wurde offenbar still und leise an eine andere Organisation übergeben, berichtet "Newsweek". Das Projekt, das Mütter und Väter unterstützt, deren Kinder durch Online-Gefahren ums Leben kamen, liegt nun in den Händen von ParentsTogether.
Tot durch Online-Hass: Meghan Markle und Prinz Harry wollten Eltern helfen
Im Sommer 2024 riefen der Herzog und die Herzogin von Sussex das damals als "The Archewell Foundation Parents Network" bezeichnete Projekt ins Leben. In einem exklusiven CBS-Interview machte Harry auf die Risiken aufmerksam, die soziale Medien für Minderjährige darstellen. "Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem fast jeder Elternteil ein Ersthelfer sein muss. Selbst die besten Ersthelfer wären nicht in der Lage, die Anzeichen eines möglichen Suizids zu erkennen", erklärte der Prinz damals. Das Netzwerk bietet betroffenen Familien eine Anlaufstelle. Ein Vater namens Toney beschrieb im Jahresbericht 2023-2024 der Stiftung, wie wertvoll der Zusammenhalt sei: "Sie haben uns eine Selbsthilfegruppe gegeben, ein Team – Menschen, mit denen man weinen, lachen, trinken und kochen kann."
Meghan und Harry auf dem Rückzug: Herzogpaar von Sussex geben Projekt auf
Die Übergabe umfasst weit mehr als nur den Namen. Archewell stellte ParentsTogether die gesamte operative Kapazität zur Verfügung – einschließlich aller Systeme, Prozesse sowie Marken- und Kreativrechte. Zusätzlich floss ein finanzieller Zuschuss, der die Kernkosten des ersten Betriebsjahres abdecken soll. Auch Spenden von Archewell-Unterstützern wurden an ParentsTogether weitergeleitet. Diese Gelder sind zweckgebunden und dürfen ausschließlich für das Netzwerk verwendet werden.Zwar kündigten beide Seiten im Oktober eine "strategische Partnerschaft" an. Die zurückhaltende Formulierung der damaligen Pressemitteilung ließ jedoch nicht erahnen, dass Harry und Meghan als Initiatoren vollständig aus der öffentlichen Darstellung verschwinden würden.
Der Zeitpunkt der Übergabe fällt mit einem grundlegenden Wandel bei Harry und Meghans Stiftung zusammen. Die Organisation firmiert nun unter dem Namen Archewell Philanthropies und fungiert als sogenannter "Fiscal Sponsor". In dieser Rolle finanziert die Stiftung andere wohltätige Organisationen, führt jedoch keine eigenen Programme mehr durch.
Exil-Royals geben auf: Keine Hinweise auf Projekt-Webseite
Eine Quelle aus dem Umfeld von Archewell erklärte gegenüber "Newsweek", die Übergabe folge einem "etablierten Modell, bei dem wir Initiativen ausbrüten, bevor wir sie an unabhängige, nachhaltige Organisationen übergeben – ähnlich wie bei Invictus, Travalyst und anderen". Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied: Harry bleibt Schirmherr sowohl der Invictus Games als auch seiner Ökotourismus-Initiative Travalyst. Beide Organisationen erwähnen ihn prominent auf ihren Websites. Bei ParentsTogether fehlt hingegen jeder Hinweis auf die Verbindung zum Herzogpaar.
Die Umstrukturierung wird von weiteren personellen Veränderungen begleitet. James Holt, einer der beiden Co-Geschäftsführer der Archewell Foundation, hat seinen Abschied angekündigt. Wie stark sich Harry und Meghan künftig für das Parents Network engagieren werden, bleibt abzuwarten.
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bos/news.de/stg
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