01.06.2020, 07.39 Uhr

Heidi Klum: GNTM-Chefin abgestraft! DAFÜR erntet das Model heftige Kritik

Damit hat Heidi Klum wohl nicht gerechnet. Eigentlich wollte die GNTM-Chefin mit ihrem Post zum Fall George Floyd ein Statement gegen Polizeigewalt in den USA setzen. Doch ihr Beitrag ging nach hinten los. Im Netz hagelt es heftige Kritik.

Heidi Klum hat einen heftigen Twitter-Shitstorm kassiert. Bild: dpa

Mit ihrem jüngsten Post beim Nachrichtendienst Twitter scheint sich Heidi Klum ein fettes Eigentor geschossen zu haben. Und dabei wollte die GNTM-Chefin mit ihrem jüngsten Netz-Beitrag doch eigentlich ein Zeichen setzen. Dieses Vorhaben ging dann wohl mal gehörig daneben. Im Netz kassiert das deutsche Model einen heftigen Shitstorm. Der Sender RTL hatte zuerst über die heftige Heidi-Kritik berichtet. Was ist passiert?

Heidi Klum kassiert Shitstorm für George-Floyd-Statement

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd (46), der nach dem brutalen Einsatz eines weißen Polizisten in Minneapolis ums Leben kam, sorgt aktuell auch in der Promi-Welt für Entsetzen. Auf Instagram und Twitter reagieren viele Prominente auf den Vorfall. In zahlreichen bewegenden Netz-Beiträgen bringen sie ihre Trauer und Wut zum Ausdruck – sie fordern Gerechtigkeit für George Floyd und betonen: "Black Lives Matter" (Deutsch: Die Leben von schwarzen Menschen zählen).

Auch Heidi Klum, die bereits seit etlichen Jahren in den USA lebt, wollte nach dem Tod des Afroamerikaners ein Zeichen setzen. Das ging allerdings nach hinten los. Auf Twitter und Instagram postet Heidi Klum ein Foto, auf dem ihre, Toms und die Hände ihrer Kinder zu sehen sind. Dazu schreibt die 46-Jährige: "Unity in diversity" (auf Deutsch: Einheit in der Vielfalt). Umrahmt wird ihr Post von den Hashtags #LOVE und #alllivesmatter (auf Deutsch: Alle Leben zählen).

Heidi Klum hat Twitter-Ärger: Für diesen Hashtag hagelt es heftige Kritik

Und genau Letzterer brachte der Laufsteg-Schönheit jetzt einen gehörigen Shitstorm ein. Um die exzessive Polizeigewalt gegenüber Schwarzen zu bekämpfen, wurde in den USA unter anderem die "Black Lives Matter"-Bewegung ins Leben gerufen. Diese wendet sich gegen Rassismus, Polizeigewalt und Diskriminierung von Afroamerikanern in den USA. Weil Heidi jedoch den #alllivesmatter-Hashtag statt des "Black Lives Matter"-Hashtags verwendete, werfen ihr nun einige Twitter-User Ignoranz und unsensibles Verhalten vor. Als Mutter von schwarzen Kindern solle Heidi Klum ihre Reichweite sinnvoller nutzen und das Problem nicht verharmlosen, wettern einige User.

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User wettern gegen Heidis #alllivesmatter-Hashtag

"Das Internet vergisst nicht", schreibt ein Twitter-Nutzer zu einem Screenshot von Heidis Post. Und auch dieser Fan fordert: "Ja, wir wissen, dass alle Leben zählen. Aber jetzt gerade wollen wir den Leuten klarmachen, dass Schwarze Leben genau so viel zählen. Kannst du das mit uns zusammen sagen? Schwarze Leben zählen!" Das will Heidi Klum natürlich nicht auf sich sitzen lassen.

Liebe statt Hass! Heidi Klum entfernt umstrittenen Post

Mittlerweile ist das von zahlreichen Fans kritisierte Foto bei Twitter verschwunden. Bei Instagram löschte Heidi alle negativen Kommentare und entfernte den kritisierten Hashtag und ersetzte ihn durch das Wort "Love". Um weitere negative Kommentare zu vermeiden, hat die Blondine die Kommentarfunktion mittlerweile ausgeschaltet. Zudem postete die 47-Jährige einige Stunden später ein Twitter-Bild mit dem Schriftzug "Black Lives Matter". Dazu schreibt sie "Verbreitet Liebe, keinen Hass". Damit dürfte der Shitstorm nun ein für alle Mal beendet sein. Oder was meinen Sie?

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sba/news.de

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