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03.03.2020, 07.18 Uhr

Peter Wieland ist tot: Schlagerlegende mit 89 Jahren gestorben

In der DDR wurde Peter Wieland als Schlagerstar und Theaterschauspieler zum Publikumsliebling. Jetzt ist der Ex-Mann von Sängerin Dagmar Frederic im Alter von 89 Jahren nach einer Operation gestorben.

DDR-Star Peter Wieland, hier mit seiner Ex-Frau Dagmar Frederic, ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Bild: Hendrik Schmidt / ZB / picture alliance / dpa

In der DDR sorgte Peter Wieland beim Publikum stets für beste Unterhaltung - jetzt ist der Schlagerstar und Entertainer tot. Der beliebte Künstler sei in der Nacht zu Montag in Berlin im Alter von 89 Jahren gestorben, teilte das Künstlerbüro Show Express Könnern, das Peter Wieland vertrat, auf Anfrage mit. Zuvor hatte "Bild.de" über den Tod von Peter Wieland berichtet.

Peter Wieland ist tot: DDR-Schlagerstar mit 89 Jahren gestorben

Der frühere Ehemann von Sängerin Dagmar Frederic wurde als Ralf Sauer in Stralsund geboren. Nach der Gesangsausbildung an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler ging er für drei Jahre ans Theater. Danach zog es Wieland ins Genre Musical und zur heiteren Muse. Über Jahrzehnte trat er im Berliner Friedrichstadt-Palast als Sänger und Conferencier auf - als erstes in der musikalischen Revue "Das goldene Prag".

Publikumsliebling Peter Wieland war mit Sängerin Dagmar Frederic verheiratet

Peter Wieland gehörte zu den festen Größen in DDR-Fernsehshows wie "Ein Kessel Buntes" und "Da liegt Musike drin", wo er auch zusammen mit Frederic auftrat. Er hatte sie 1966 beim Gesangsunterricht entdeckt und heiratete die Sängerin 1977. Als Duo wurden beide 1981 von Erich Honecker 1981 mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet, zwei Jahre später trennte sich das Paar.

Frederic würdigte am Montag ihren einstigen Bühnen- und Lebenspartner. "Ich bin sehr traurig, habe ihn in den vergangenen Tagen oft besucht", sagte sie dem "Berliner Kurier".

Für Rundfunk und Schallplatte produzierte Wieland einige hundert Aufnahmen - Oper, Operette, Musical, Schlager und Chanson. "Show in Stereo" nannte sich Wielands eigene Radiosendung, zu seinem Repertoire gehörten der Professor Higgins aus "My Fair Lady" genauso wie der Kaiser Franz-Josef aus dem "Weißen Rössl".

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Peter Wieland war als Schauspieler auch in "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zu sehen

Auch nach der Wende blieb Peter Wieland im Showgeschäft mit Auftritten im Fernsehen unter anderem in der Daily-Soap "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten", als "Lehrer Lämpel" im Kindermusical "Max und Moritz" am Staatstheater Braunschweig und als Zirkusdirektor Obolski im Musical "Feuerwerk" am Theater Annaberg.

Zu seinem 50. Bühnenjubiläum im Sommer 2004 kehrte Wieland zum Ort seines ersten Engagements zurück und gastierte bei den Schlossgartenfestspielen in Neustrelitz als Herzog Karl in der Operette "Königin Luise - eine Königin tanzt".

Ein schwerer Schlag für den beliebten Künstler war der Tod seiner dritten Ehefrau Marion Sauer vor drei Jahren, wie sein Manager Mario Behnke sagte. Peter Wieland war zuletzt an einem Oberschenkelhalsbruch operiert worden und starb während der Behandlung in einem Berliner Krankenhaus. Im Juli 2020 hätte Peter Wieland seinen 90. Geburtstag gefeiert.

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loc/news.de/dpa

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